Verzahnung von Mobilitätsdienstleistungen

Hessen
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In ihrer nächsten Sitzung beschäftigt sich die Enquetekommission „Mobilität der Zukunft in Hessen 2030“ mit den Rahmenbedingungen eines multioptionalen Umweltverbundes.

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Das bedeutet, dass unterschiedliche Mobilitätsdienstleistungen miteinander verzahnt werden und der Bürger frei wählen kann, welches Verkehrsmittel er nutzen möchte. Dazu kommt die Kommission am Montag, 27. September 2021, um 10 Uhr zusammen. Im Plenarsaal des Hessischen Landtages wird die Kommission dann fünf Sachverständige hören. In jeweils eigenen Vorträgen geben sie ihre Einschätzung zum multioptionalen Umweltverbund ab. Die Sachverständigen sind:

⦁ Franziska Weiser, Carré Mobility Berlin
⦁ Prof. Dr. Alexander Priebs, Geographisches Institut der Universität Kiel
⦁ Bertram Hilgen, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Kassel, Mitglied der Expertenkommission „Zentrale Orte und Raumstruktur“ des Landes Hessen
⦁ Dr. Tom Reinhold, traffiQ, Städtische Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main
⦁ Dipl.-Ing. Gisela Stete, StetePlanung, Darmstadt

„Das Nutzerverhalten ändert sich. Ich kann heute beispielsweise mit einem Mietrad zur Bushaltestelle fahren, um von dort mit dem Bus zum Hauptbahnhof zu fahren, mit der S-Bahn weiterfahren und dann einen Elektroroller nehmen, ein Anrufsammeltaxi rufen oder zu Fuß weitergehen. Das war vor zehn Jahren noch nicht möglich. Das Spannende an multioptionalen Verkehrskonzepten ist die Vielfalt an Angeboten und die Zusammenarbeit der Beteiligten: das sind die Kommunen, die Verkehrsverbünde und die Mobilitätsdienstleister“, sagt der Vorsitzende der Enquetekommission Markus Meysner (CDU).

In der Sitzung werden folgende Aspekte beleuchtet: ÖPNV, ganzheitliche urbane Mobilitätskonzepte, Regionen der kurzen Wege, Siedlungsentwicklung und Siedlungsstrukturen, Verkehrsgebiete (Verfasstheit der Regionen) und Verkehrsbeziehungen über Ländergrenzen hinweg. Da der multioptionale Umweltverbund sehr viele Unterpunkte umfasst, wird sich die Kommission auch in ihrer nächsten Sitzung am 8. November 2021 dem Thema widmen. Der Fokus liegt dann auf den Punkten: Fuß- und Radverkehr, Aufenthaltsqualität, Erreichbarkeit und Sicherheit. In einer weiteren Sitzung am 6. Dezember 2021 werden die beiden Sitzungen des Themenblocks ausgewertet.

Die Enquetekommission hat sich zum Ziel gesetzt, ein integriertes Gesamtverkehrskonzept unter Einschluss des Güterverkehrs für Hessen 2030 und die angrenzenden Regionen zu diskutieren. Dazu hat sie Zeit bis Februar 2023. Dann muss der Abschlussbericht vorliegen. Grundlage für die Arbeit der Kommission ist ein Antrag der Fraktionen von SPD und FDP (20/3995), dem am 11. November 2020 alle Fraktionen bis auf die AfD zugestimmt haben. Vorsitzender der Enquetekommission ist der Abgeordnete Markus Meysner (CDU). Berichterstatterin ist die Abgeordnete Katy Walther (Bündnis 90/Die Grünen).

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