Steigerung der Bildungsqualität durch E-Learning

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Der Bedarf an qualifiziertem Personal in der Pflegebranche ist enorm, die Notwendigkeit der Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gehen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) in der Aus-, Fort und Weiterbildung ganz neue Wege. „Wir nutzen die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und haben das Fortbildungsprogramm für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um das Thema E-Learning erweitert“, so Geschäftsführer Dieter Bien zu der Entwicklung eines Modells, das in Deutschland einzigartig ist.

Begleitet in der praktischen Umsetzung und der didaktischen Konzeption wird das Aus- und Fortbildungsinstitut der Alten- und Pflegezentren  durch Geschäftsführer Joachim Isernhagen von der  hyAcademy aus Schleswig-Holstein, die seit Jahren im Bereich des E-Learning zuhause ist,  und  Prof. Dr. Holger Zinn  von der Diploma-Hochschule, der seit über 10 Jahren praktische Erfahrung in der Durchführung von E-Learning hat. Bien: „Wir setzen auf das hervorragende Know-how unseres Aus- und Fortbildungsinstituts. Neue Lernmedien und Lernmethoden stellen aber auch neue Anforderungen an Inhalte und Didaktik. Hierzu haben wir die Kooperationspartner mit ins Boot genommen.“ Wichtig: Die Lerninhalte der Kurse sind didaktisch exakt auf die individuellen Bedürfnisse der Zielgruppen in der jeweiligen Lernsituation zugeschnitten.

Und so funktioniert das E-Learning: Ein Click auf den Link zur Plattform www.e-campus-healthcare.com. Der Kunde sprich Fortbildungswillige kauft seinen eigenen Kurs (Dekubitus in der Pflege, Verhalten bei Menschen mit Demenz, Sturzprophylaxe, Ernährungsmanagement und, und, und …) ein und legt seine eigenen Zugangsdaten im Zuge des Bestellvorgangs fest. Nach erfolgter Bezahlung loggt er sich im Lernportal ein und lernt auf einer nutzerfreundlichen, übersichtlichen Oberfläche los. Die Lernkontrolle ist möglich durch einen Abschlusstest. An verschiedenen Stellen der Kurse sind bereits auch kleinere Wissensabfragen eingebaut. Nach erfolgreichem Abschluss kann sich der Mitarbeiter sein Zertifikat ausdrucken, das Produkt seiner Fortbildung als PDF herunterladen und abspeichern. Der Geschäftsführer: „Das System ist webbasiert und somit über jeden PC und jedes mobile Endgerät nutzbar, was den Komfort deutlich erhöht.“

Was Geschäftsführer Bien und seine Kooperationspartner besonders überrascht hat, ist das große Interesse anderer Unternehmen der Branche für den e-campus-healthcare. Bien: „Nicht nur die Alten- und Pflegezentren auch andere Unternehmen in der Altenpflege können von diesem Angebot profitieren.“  Der Grund: Alle Kurse bis hin zum Portal lassen sich für alle möglichen Einrichtungen individualisieren. Vor allem bei den Inhalten und beim Layout der Trainings lassen sich individuelle Änderungen und Anpassungen vornehmen, was bei vielen Unternehmen der Altenpflege das Interesse geweckt haben dürfte.

Geschäftsführer Dieter Bien ist bewusst, dass der Einsatz von E-Learning einen Paradigmenwechsel in einem personalintensiven und -affinen Tätigkeitsfeld wie der Altenpflege und der Altenhilfebranche darstellt. Davon werden zunehmend alle Branchen erfasst-somit auch die Sozialwirtschaft mit den Kliniken, Pflege-Gesundheits- und sonstigen Einrichtungen. Bien: „E-Learning wird aber nicht zu einem gänzlichen Wegfall der bisher gängigen Präsenzveranstaltungen oder Direktunterweisungen führen. Die Online-Schulung ist eine sinnvolle Unterstützung im Lernprozess und wird insbesondere durch eine Kombination verschiedener medialer Vermittlungsformen das Lernen optimieren.“ Für Menschen, deren Alltag durch die Nutzung von PC, Tablet oder Smartphone und mithin dem Internet geprägt ist, wird E-Learning eine wichtige und selbstverständliche Rolle spielen.

Für Unternehmen der Branche wie den Alten- und Pflegezentren bietet die Online-Schulung gegenüber der bisherigen Präsenz-Schulung noch einen großen Vorteil: Sie ist viel kostengünstiger. Außerdem ist sie bei weitem nicht so zeitintensiv, was mehr Mitarbeiter von Unternehmen zur Teilnahme an Fortbildungskursen motivieren wird. Und die meist ehedem schon schwierige Dienstplanung im operativen Tagessgeschäft der Altenpflege wird erleichtert, weil der bisherige Ausfall von Mitarbeitern aufgrund der Teilnahme an Online-Fortbildungskursen reduziert wird.

Foto: E-Learning in der Altenpflege ist angesagt: Die Entwicklung eines zukünftigen digitalen Bildungsbausteins haben Dieter Bien (Bildmitte), Joachim Isernhagen (Bild links) und Prof. Dr. Holger Zinn modellhaft für die Alten- und Pflegezentren entwickelt. Nutzbar ist die Plattform auch für andere Unternehmen der Branche.

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