Weiterbildung für Palliativ-Care-Fachkräfte

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Den Startschuss für eine besondere Weiterbildungsoffensive in der Pflege gab die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD) in den Räumen des Fortbildungsinstituts Altenpflege in Gelnhausen.

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Simmler, die auch Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren ist, begrüße 15 Teilnehmerinnen und drei Teilnehmer zum ersten Kurs zur Palliativ-Care-Fachkraft. „Damit soll ein wichtiger Schritt für die Verbesserung der palliativen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen getan werden“, so Simmler. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt die Weiterbildung von Pflegefachkräften mit insgesamt 150.000 Euro. „In drei Jahren sollen insgesamt 42 examinierte Pflegefachkräfte zu Palliativ-Care-Pflegefachkräften weitergebildet werden“, wusste Simmler zu berichten.

Die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, aber auch von Pflegeheimen wie dem Senioren Wohnen in Alzenau, dem Behindertenwerk Main-Kinzig oder der Diakonie in Rodenbach. Die Weiterbildung umfasst die Förderung und Stärkung der fachlichen, personellen, sozialen, methodischen und organisationsbezogenen Kompetenzen der Pflegefachkräfte in Bezug auf palliative Pflege. Die Auseinandersetzung mit ethischen und spirituellen Aspekten sowie interkulturellen und religiösen Themen sollen die nötigen Voraussetzungen schaffen, um das Einfühlungsvermögen und Handeln in der palliativen Pflege zu stärken.

Insgesamt absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses 160 Fortbildungsstunden, teils in der Theorie, aber auch in der Praxis. Für den praktischen Teil konnten das St. Elisabeth Hospiz in Gelnhausen und das Haus der barmherzigen Schwestern in Hanau gewonnen werden. Das wichtigste Ziel in der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen ist es, Bedingungen für ein „Kranksein“ und „Sterben“ in Würde zu schaffen. Susanne Simmler zu den Teilnehmerinnen des ersten Kurses: „Jeder schwerstkranke und sterbende Mensch hat ein Recht auf eine angemessene, qualifizierte und bei Bedarf multiprofessionelle Behandlung und Begleitung. Um diesem gerecht zu werden, wollen wir ihnen die Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren.“ Der Kurs ist im April 2019 beendet.

Foto: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Palliativ-Care-Kurses mit der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler sowie der Institutsleitern Sonja Jahn, dem Geschäftsführer Dieter Bien und der Klassenleiterin Karin Ickes (obere Reihe von rechts nach links).

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