Verleihung des Begabten-Stipendiums Celia Holtzer

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Erstmals konnte der Präsident der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V., Hartwig Rohde, das Begabten-Stipendium Celia Holtzer an zwei Schülerinnen der Staatlichen Zeichenakademie Hanau vergeben.

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Während einer feierlichen Stunde im Neuen Foyer der Hanauer Zeichenakademie, am 12.09.2019, wurden die Stipendiatinnen Vanessa Bernhardt und Marion Siefert geehrt.

Die Mittel für das Stipendium sind der Gesellschaft für Goldschmiedekunst aus einer Erbschaft von Jeanne Sybill Wallman Holtzer (Philadelphia, USA) zugeflossen. Im Andenken an die früh verstorbene Tochter Celia Holtzer (1957–2003), die im Jahre 1989 kurzzeitig Schülerin der Staatlichen Zeichenakademie Hanau war, sollen auch in Zukunft jährlich zwei Stipendien an begabte Schüler*innen der traditionsreichen Ausbildungsstätte verliehen werden.

Die finanzielle Unterstützung in Höhe von je 5.000 Euro ermöglicht es den Stipendiaten*innen, sich im Rahmen eines Gastsemesters an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau einem persönlichen Gestaltungsprojekt zu widmen. In regelmäßigen Abständen werden die Ausgezeichneten über ihre Arbeit berichten.
Über die Vergabe der Stipendien an zwei der insgesamt 6 Bewerber entschied eine Jury: Nicola Jäger, Goldschmiedemeisterin, staatlich geprüfte Produktdesignerin, Hanau; Ulrich Haass, Goldschmied, Diplomdesigner, Leiter der Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim a. D.; Dr. Sabine Runde, Oberkustodin, Kuratorin Mittelalter bis Gegenwart, Museum Angewandte Kunst Frankfurt; Benjamin Pfister, Kommissarischer Leiter der Staatlichen Zeichenakademie Hanau; Dr. Christianne Weber-Stöber, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e. V., Leiterin des Deutschen Goldschmiedehauses Hanau.

Vanessa Bernhardt und Marion Siefert überzeugten die Jury mit ihren Projekten »context concept« und »Masken«. Die Berufsfachschülerin Vanessa Bernhardt wird im Januar ihre Ausbildung beenden und sich anschließend ihrem Projekt widmen. Ausgehend von der Frage was Gestaltung bedeutet, hat Vanessa Bernhardt ein Projekt entwickelt, das von einem präzisen Ausdruck in der Gestaltung als Stilelement geprägt ist. Sie will der Frage nach einer universellen Sprache der Form nachgehen, die sich im Raum entfaltet. Die Fachschülerin Marion Siefert hat ihre Ausbildung bereits abgeschlossen und wird das bildstark auftretende Maskenthema während des Gastsemesters für ihr Projekt aus der Figuration in die Abstraktion überführen. Farbliche Aspekte und neue Materialien möchte sie hierbei ebenfalls untersuchen.

Foto (von links): Stipendiatin Vanessa Bernhardt, Dr. Christianne Weber-Stöber, Leiterin Deutsches Goldschmiedehaus, Stipendiatin Marion Siefert und Präsident der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. Hartwig Rohde.
Foto: Die Stipendiatinnen Marion Siefert und Vanessa Bernhardt (von links).

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