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Über 5.700 Achtklässler der umliegenden Schulen haben bisher an dieser frühen Berufsorientierung teilgenommen. Mit vier Schulen und 109 Teilnehmern ging es im Jahre 2009 los. Dann kamen jedes Jahr neue schulen mit weiteren Teilnehmern hinzu, sodass es im Jahre 2018 über 1000 Schülerinnen und Schüler waren, die 10 Berufsfelder in zwei Wochen praktisch ausprobieren konnten.

„Wir wollen mit dieser TalenteWerkstatt dazu beitragen, dass der Übergang von Schule in Ausbildung, also der Berufswahlprozess optimiert wird, somit Ausbildungsabbrüche, die immer noch zu viele sind, vermieden und dadurch die Fachkräftelücke vermindert werden kann“, erläutert Reinhold Maisch, GfW-Geschäftsführer die Ziele dieser aufwendigen Maßnahme. „Damit für die Schüler ein wirklichkeitsnahes und sicheres Arbeiten und Erproben möglich ist, sollen die Berufsfelder in anforderungsgerecht ausgestatteten Fachräumen und Werkstätten durchgeführt werden“, führt Maisch weiter aus und bedankte sich in diesem Zusammenhang ganz herzlich bei den unterstützenden Förderern, wie der Ludwig-Geißler-Schule, der Eugen-Kaiser-Schule, Hanau, und den Alten- und Pflegezentren des MKK.

Axel Henkel, im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie Verkehr und Wohnen zuständig für die Berufliche Bildung, überbrachte die Glückwünsche des Wirtschaftsministers Tarek Al Wazir und äußerte sich sehr zufrieden mit den Erfolgen der TalenteWerkstatt:“ Wir fördern diese zweiwöchige Berufsorientierungsmaßnahme seit ihrem Bestehen und sehen, dass die Mittel bei den jungen Menschen ankommen und Ihnen bei ihrer Berufswahlentscheidung helfen“.

Großes Lob kam auch von Landrat Thorsten Stolz und Oberbürgermeister Claus Kaminsky, die seit vielen Jahren als Schirmherren der TalenteWerkstatt fungieren. „Im Zeichen des Fachkräftebedarfs vieler Branchen und Betriebe trägt die TalenteWerkstatt dazu bei, die Berufswahl der Schülerinnen und Schüler zu optimieren und passgenauer zu machen, auch um Ausbildungs- und Studienabbrüche zu vermeiden, welche immer noch viel zu viele sind. Die Teilnahme in den letzten 10 Jahren von 75 Prozent der Schulen mit 8. Klasse aus der Stadt Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis an dem Berufsorientierungsprogramm (BOP) ist ein großartiger Baustein, der aus den Berufsorientierungsaktivitäten der Schulen nicht mehr wegzudenken ist.“

In die gleiche Kerbe schlug Elena Wolf von der Geschäftsstelle Hanau-Offenbach der Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände (VhU), die von mehreren Betrieben berichtete, die aufgrund von zu wenig Personal ihre Aufträge nicht mehr abarbeiten können. „Die freiwillig organisierte Wirtschaft unterstützt ausdrücklich die Bemühungen der GfW als regionalem Bildungswerk der Wirtschaft, die Schulen in der Feststellung der beruflichen Kompetenzen und Talenten ihrer Schüler/-innen zu unterstützen, um den Berufswahlprozess derselben mit allen beteiligten Akteuren auch zur Stärkung unseres einzigartigen Dualen Ausbildungssystems weiter in die notwendigen Bahnen zu lenken.“

In ihrem Fachvortrag ging Daniela Grund, langjährige Projektleiterin der TalenteWerkstatt, auf den Wandel in der Berufsorientierung ein: „In vielen Punkten tickt die „Generation Z“ anders als die Generationen davor. Mit social media, smartphone und digitaler Transformation läuft vieles anders, aber Berufswahlkompetenzen müssen trotz allen Veränderungen nach wie vor in den letzten Schulbesuchsjahren erworben werden.“

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