Begabten-Stipendium für Celia Holtzer

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Bereits zum zweiten Mal konnte die Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. das Begabten-Stipendium Celia Holtzer an Schülerinnen der Staatlichen Zeichenakademie Hanau vergeben.

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Am 06.07.2020 wurden die Stipendiatinnen Lucia Christoph (*1992) und Sofie Valeria Milano (*1995) in kleiner Runde im Deutschen Goldschmiedehaus geehrt. Die Mittel für die regelmäßige Vergabe der Stipendien erhielt die Gesellschaft für Goldschmiedekunst aus einer Erbschaft von Jeanne Sybill Wallman Holtzer (Philadelphia, USA). Mit ihrem Vermächtnis erinnert die bekannte Biologin an ihre früh verstorbene Tochter Celia Holtzer (1957–2003), die im Jahre 1989 kurzzeitig Schülerin der Staatlichen Zeichenakademie Hanau war.

Die Stipendiatinnen werden jeweils mit 5.000 Euro unterstützt. Im Rahmen eines Aufenthalts an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau haben sie die Möglichkeit, sich einem persönlichen Gestaltungsprojekt zu widmen. Über den Instagram-Account „Celia Holtzer“ werden die Ausgezeichneten in regelmäßigen Abständen über ihre Arbeit berichten.

Eine fachkundige Jury hat über die Vergabe der Stipendien beraten: Nicola Jäger, Goldschmiedemeisterin, staatlich geprüfte Produktdesignerin, Hanau; Ulrich Haass, Goldschmied, Diplomdesigner, Leiter der Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim a. D.; Dr. Sabine Runde, Oberkustodin, Kuratorin Mittelalter bis Gegenwart, Museum Angewandte Kunst Frankfurt; Benjamin Pfister, Kommissarischer Leiter der Staatlichen Zeichenakademie Hanau; Dr. Christianne Weber-Stöber, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e. V., Leiterin des Deutschen Goldschmiedehauses Hanau.

Lucia Christoph und Sofie Milano überzeugten die Jury sowohl durch ihre vorgestellten Projekte als auch durch die Art ihres Auftritts. Die Fachschülerin Lucia Christoph wird sich Experimenten mit den Metallen Titan und Niob widmen, deren Oberfläche sie mittels chemisch-physikalischer Reaktion färbt. In Kombination mit linearen Silberkonstruktionen, möchte sie zu neuen Formfindungen gelangen. Sofie Milano stellt die Entwicklung eines Modularsystems in den Mittelpunkt ihrer Arbeit, durch das sie eine Art „Schmuckbaukasten“ erstellt. Die Anwendung einer speziellen Lacktechnik und ihr feines Farbgefühl verleihen ihrem Schmuck eine persönliche Note. Die finanzielle Unterstützung soll dabei helfen, die plastischen Möglichkeiten des Modularsystems und die Farbwirkung ihres Schmucks weiter auszubauen.

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