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Die beiden Auszubildenden des ambulanten Pflegedienstes der Caritas in Bad Soden-Salmünster lernten in ihrer Lehrzeit nicht nur alles Wissenswerte über den Pflegeberuf, sie mussten auch mit den durch die Corona-Pandemie bedingten Veränderungen ihrer Ausbildung zurechtkommen. Eine Herausforderung, die beider erfolgreich gemeistert haben: Im kleinen Rahmen gratulierten Pflegedienstleiterin Roswitha Herpel und die beiden Praxisanleiterinnen Karin Schneider und Tanja Hofacker nun zur bestandenen Prüfung.

Die Freude über das bestandene Examen ist bei den beiden jungen Damen groß. „Es war schon eine andere Atmosphäre“, verrät Lehmann mit Blick auf ihr letztes Ausbildungsjahr. Lern-App und Homeschooling statt Schulunterricht, die praktische Prüfung mit Puppe statt Patient: Zwei von vielen Beispielen, wie die Pandemie den Ausbildungsalltag verändert hat. Trotzdem blicken beide Damen auch auf viele schöne und besondere Erlebnisse während dieser Zeit zurück. Vor allem die Begegnungen mit den Patient*innen in deren häuslichem Umfeld sorgen für intensive Eindrücke. Aber auch unerwartete Erlebnisse wie die Reifenpanne während des Einsatzes werden sicherlich im Gedächtnis hängen bleiben. „Das Team ist sehr familiär, wir haben uns sehr gut betreut gefühlt“, sind sich beide einig. Ein Lob, das auch die beiden Praxisanleiterinnen Karin Schneider und Tanja Hofacker sehr freut. Von ihnen lernten die beiden Auszubildenden, worauf es in der Pflege von Menschen ankommt. Neben dem entsprechenden Fachwissen zu den pflegerischen Tätigkeiten ist den beiden Praxisanleiterinnen aber noch etwas anderes besonders wichtig, was sie gerne an ihre Schützlinge weitergeben wollen: „In der Pflege geht es auch um die Wertschätzung den älteren Menschen gegenüber“, so Hofacker.

Die Vermittlung von Sozialkompetenzen spielt deshalb eine besonders große Rolle. „Pflege ist nicht nur ein Beruf, er ist auch eine Einstellungssache: Man muss mit viel Herzblut dabei sein“, ergänzt Schneider. Dieses Motto wird beim ambulanten Pflegedienst des Caritas-Verbandes in Bad Soden-Salmünster groß geschrieben, wie Pflegedienstleiterin Roswitha Herpel unterstreicht. „Gerade die Corona-Pandemie hat noch einmal eindrücklich vor Augen geführt, wie wichtig gut ausgebildete Pflegekräfte für unsere Gesellschaft sind“, stellt sie fest. Auch zukünftig werde man deshalb beim ambulanten Pflegedienst gerne neue Pflegefachkräfte ausbilden. Der nächstmögliche Ausbildungsbeginn ist April 2021. Neben der großen Leidenschaft für den Pflegeberuf spielt dabei aber auch eine kleine Prise Eigennutz eine Rolle, wie Herpel mit einem Augenzwinkern in Richtung der beiden frischgebackenen Pflegefachkräfte feststellt: „Irgendwann bin ich die alte Frau Herpel und dann will ich auch ordentlich und mit Liebe gepflegt werden.“

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