Kontraste über ein facettenreiches Georgien

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Dass bei der Vernissage im Wohnstift in Hanau mit sehenswerten Fotos mehrere Georgier anwesend waren, hatte einen Grund.

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Die von der Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und dem Einrichtungsleiter Stephan Hemberger eröffnete Ausstellung zeigte facettenreiche Bilder des bekannten Fotografen Axel Haesler von Georgien, einem facettenreichen Land mit vielen Kontrasten. Dies ist übrigens auch der Titel der Ausstellung, die bis 19. April in Hanau zu sehen ist und anschließend noch in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) in Sinntal, Rodenbach, Neuberg, Gelnhausen und Biebergemünd gezeigt wird.

Um den Fokus allein auf die Motive selbst zu richten und die Kontraste hervorzuheben, hatte der Fotograf eindrucksvolle Leinwanddrucke an den Wänden des Wohnstifts aufgehängt. Die Digitalfotos, die in Farbe aufgenommen wurden, hatte Axel Haesler in schwarz-weiß Werke umgewandelt, ohne das ursprüngliche Dokument zu retuschieren. Dadurch entstanden starke Kontraste.

Und auch die Kontraste der Motive waren unverkennbar. Auf dem einen Foto einer alter Mann, gezeichnet von harter Arbeit im Weinberg, gegenüber das alte pompöse Bäderviertel von Tiflis, hier ein Handwerker in einer Werkstatt, die an längst vergessene Zeiten erinnert, dort die pompöse Festung Nariquala von Tiflis. Die anwesenden Georgier interessierten sich vor allem für die Motive in und um Tiflis, da ihr Heimatort nur weniger Kilometer von der Metropole entfernt war. Die eindrucksvollen Leinwanddrucke von Axel Haesler zeigten aber auch Motive der Großstädte Batumi und Kutaisi, so etwa die Altstadt und die Markthalle.

Axel Haesler hatte aber keinesfalls nur die glitzernden Metropolen im Visier. Abseits der touristischen Zentren fand er die Ursprünglichkeit und Einfachheit des Landes im Kaukasus mit den schneebedeckten Bergen im Norden und der Schwarzmeerküste im Süden. Gerade sie spiegeln die Gegensätze von Georgien wieder. Insgesamt waren 38 schwarz-weiß Fotos zu sehen, übrigens ausgewählt aus einer großen Auswahl von 3000 Fotografien, die Haesler bei mehreren Reisen in den Kaukasus „geschossen“ hat.

Die Ausstellung findet übrigens im Rahmen der APZ-Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ statt, die auch musikalische Leckerbissen beinhaltet. So lobte denn die Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck auch die künstlerische Note dieser Ausstellung. Kunst und Kultur seien Ausdruck des menschlichen Daseins. In ihrer Freiheit und Vielfalt bereichern sie das Leben, prägen kulturelle Identität, leisten einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Integration und schaffen Freiräume für einen kritischen Diskurs. Die Fotos von Axel Haesler bieten mit Blick auf Georgien hierzu eine ideale Grundlage.

Alle Leinwanddrucke können im Format 50x75 cm erworben werden. Aus dem Erlös jeden verkauften Bildes gehen 20 € an das Evangelisch-Lutherische Diakonische Werk in Georgien. Die Stiftung unterstützt bedürftige deutschstämmige Senioren in Georgien. „Das ist eine gute Sache“ fanden die Georgier, die sich im Wohnstift die Ausstellung ansahen.

Foto: Fotograf Axel Haesler mit der Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, dem Wohnstift- Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und dem Hanauer Seniorenbeiratsmitglied Karl-Heinz Voit, zugleich auch Seniorenbeauftragter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

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