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Nun ist es endlich soweit und das Hessische Puppen- und Spielzeugmuseum kann wieder seine Türen für Besucher*innen öffnen! Ab Sonntag, den 5. Juli 2020 von 10 bis 17 Uhr geht es wieder los.

Natürlich wird dies nicht ganz so sein wie gewohnt. Auch hier muss man sich den strengen Abstands- und Hygieneregeln beugen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung genau wie die Abstandsregeln von 1,5 Metern sind hier Pflicht. Insgesamt dürfen sich nicht mehr als 50 Personen gleichzeitig im Museum aufhalten. So werden leider auch die gewohnten Spielinseln für die Kinder nicht zur Verfügung stehen können. Dafür wird es für alle Besucher mit Kindern eine eigene im Eintrittspreis inbegriffene Museumstüte geben, in der sich je nach Alter etwas zum Suchen, Rätseln, Malen oder Spielen befindet. Ein Teil des Tüteninhalts wird beim Verlassen des Hauses zurückgegeben, einen Teil dürfen die Besucher*innen jedoch mit nach Hause nehmen. Die Museumsleiterin, Frau Dr. Victoria Asschenfeldt erzählt: „Wir haben lange mit dem Team überlegt, wie wir den Familien einen Ersatz für unsere sehr beliebten interaktiven Stationen anbieten können, da sie ja gerade für diese Zielgruppe mit den Charme des Hauses ausmachen. Wir wollen weiter auch ein Museum für Familien sein – wo jede Generation ihren Interessen gemäß Angebote findet. Daher haben wir einen individualisierten Ansatz für unsere Museumspädagogik gefunden und unterschiedliche Angebote ‚to go‘ entwickelt.“ So gibt es ab dem ersten Juli-Sonntag zunächst immer sonntags zwischen 10 und 17 Uhr ein Suchspiel, eine Rallye oder gar ein Museums-Diplom zum Mitnehmen, damit alle ihren Interessen gemäß etwas in die Hand bekommen, um das Museum zu entdecken.

Wenn das Angebot gut läuft und die Lage sich weiter entspannt ist eine sukzessive Ausweitung der Öffnungszeiten geplant. Natürlich ist es für das Museum nicht ganz einfach, diese zu stemmen, denn die Öffnungszeiten werden nur von ehrenamtlichen Assistent*innen ermöglicht. Diese jedoch gehören meist zur sogenannten „Risikogruppe“. Dennoch haben sich schon einige bereiterklärt, von Anfang an dabei zu sein und endlich wieder die Türen des Museums für Besucher*innen zu öffnen.

Für Joachim Wiebel, den Herrn der Blechspielzeug-Sammlung, der auch das Demenz-Projekt des Museums leitet und darüber hinaus gemeinsam mit seiner Frau die Puppen- und Spielzeugberatung durchführt, war das sofort klar: „Wir vermissen unsere kleinen und großen Besucher*innen schmerzlich. Deshalb werden wir auch die Puppenberatung auf den ersten Sonntag im Monat verlegen und jeden Sonntag von 14-16 Uhr die Carrera-Bahn anwerfen!“ Trotz der leider nicht verfügbaren Spielstationen wird es also einiges zu erleben geben im Museum. Und auch das Café wird mit geringerer Sitzplatzanzahl und unter den mit dem Corona-Stab der Stadt Hanau abgeklärten Abstands- und Hygieneregeln wieder geöffnet! „Wir sind sehr froh, dass uns die Stadt Hanau mit dem Corona-Stab bei den Vorbereitungen der Öffnung so prima unterstützt hat“, sagt die Museummanagerin Belén Moran Osuna. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Puppen nun nicht mehr allein spielen müssen!“

Angebote des Museums ab Juli
Öffnungszeiten im Juli immer sonntags von 10-17 Uhr, 14-16 Uhr Carrera-Bahn geöffnet

Das Museumscafé kann während der Öffnungszeiten besucht werden und kann auch unabhängig vom Museum besucht werden.

5. Juli: Puppenberatung von 10-12 Uhr
Es ist ab sofort wieder möglich, auch außerhalb der Öffnungszeit Führungen, Kindergeburtstage oder die Carrera-Bahn zu buchen!
Anfragen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Das Telefon ist nur während der Öffnungszeit, sonntags 10-17 Uhr besetzt.
Aktuelle Ausstellungen
Cowboys und Indianer. Der Wilde Westen im Kinderzimmer – Sonderausstellung verlängert bis 13. September 2020
Lundby-Puppenhäuser. Eine Sammlung von Karin Schrey – Sammlerkabinett verlängert bis 01. November 2020
Programmvorschau ab Oktober
NEU Sonderausstellung ab 4. Oktober 2020: Es rattert, dampft und schnauft – Spielzeugeisenbahnen
NEU Sammlerkabinett ab 6. November 2020: Tatütata die Feuerwehr ist da – aus der Sammlung Heisterkamp

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