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ISBN 978-3-96940-098-2 www.petervoelker.de

"Ein Thema über das nicht gerne gesprochen wird, aber das dennoch nicht in Vergessenheit geraten darf, auch nicht in Zeiten von Corona", betonen Monika Kühn-Bousonville, Frauenbeauftragte der Stadt Hanau, und Claudia Krämer, Frauenbeauftragte der Stadt Bruchköbel. Bereits 2020 hatten sich die beiden Frauenbüros zusammengeschlossen und eine Ausstellung von Terre des Femmes zur Thematik präsentiert.

"Aufgrund der Corona-Pandemie können wir in Hanau und Bruchköbel in diesem Jahr keine Veranstaltung anbieten. Wir möchten daher alle Interessierten auf die Online-Veranstaltung von DaMigra, dem Frankfurt Dachverband der Migrantinnenorganisationen, aufmerksam machen", erklären die beiden Frauenbeauftragten. Anlässlich des Tages gegen FGM (Female Genital Mutilation) am 6. Februar, werde unter dem Motto "Gewalt unter dem Radar des Gesetzes" verschiedene Punkte erörtert. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem rechtliche Aspekte von psychischer Gewalt in Deutschland und der emotionale Druck, der in den Communitys auf Frauen und Mädchen ausgeübt wird.

Eine Anmeldung sollte bis zum 3.02.2021 unter  https://eveeno.com/FGM-Istanbul-Konvention erfolgen. Für weitere Fragen stehen das Frauenbüro Bruchköbel und das Frauenbüro Hanau gerne zur Verfügung."

Monika, Kühn-Bousonville, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 06181 295 467 Claudia Krämer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 06181  975-261

Hintergrund

Weibliche Genitalverstümmelung - ein weltweites Problem Derzeit leiden weltweit schätzungsweise 200 Millionen Frauen und Mädchen unter den Folgen von weiblicher Genitalverstümmelung. Beschneidungen werden überwiegend an Mädchen bis 15 Jahren durchgeführt und stellen somit auch eine Verletzung der Rechte von Minderjährigen dar. Zudem verstößt weibliche Genitalverstümmelung gegen das Recht auf Gesundheit, Sicherheit und körperliche Unversehrtheit und verletzt das Recht auf Freiheit von Folter. Bis 2030 sind weitere 70 Millionen Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung bedroht. Schätzungen zufolge wird FGM (Female Genital Mutilation) in 92 Ländern praktiziert. Auch wenn sich die sozio-kulturellen Gründe hinter der Praktik von Region zu Region unterscheiden, so haben sie alle ihren Ursprung in bestimmten Vorstellungen von Weiblichkeit und damit verbundenen Annahmen über Sexualität. Im Februar 2017 stellte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine empirische Studie mit Zahlen für Deutschland vor. Demnach leben hierzulande knapp 50.000 Frauen, die Opfer einer Genitalverstümmelung geworden sind. Nach Schätzungen sind zwischen 1.500 und 5.700 Mädchen, die in Deutschland leben, davon bedroht. Der Studie zufolge ist die Zuwanderung von Frauen, in denen die weibliche Genitalverstümmelung besonders verbreitet ist, in Deutschland von Ende 2014 bis Mitte 2016 um 40 Prozent gestiegen.  (Quelle: UN WOMAN)

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