„In Art We Trust“ – sowohl virtuell als auch real

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Junge Kunst aus Hanau, quasi doppelt und dreifach. Dies bietet die Ausstellung "In Art We Trust", die nunmehr sowohl im weltweiten Netz als auch in der Galerie "Freihafen" im Hafentor in Hanau zu genießen ist: Eine Ausstellung, zweifach erleben (virtuell und real), von drei Partnern gemeinsam auf die Beine gestellt.

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Bis September sind die Werke der Mitglieder des Künstler-Kollektivs "Fluchtpunk" zu sehen. Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD) betonte bei der Eröffnung, dass es trotz aller Einschränkungen in diesen schwierigen Zeiten, es gerade jetzt wichtig ist, "dass Kreativität einen Raum hat, sich zu entfalten und junge Menschen die Möglichkeit haben, ihre Erlebnisse aufzuarbeiten." Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck (SPD) ergänzte: "Es geht vor allem um Kunst …und um das was Kunst schafft, bewegt, verändert und was das alles mit uns als Menschen zu tun hat.  Und es geht um die Jugend – insbesondere, um ihre Relevanz und ihre Zukunftsperspektiven."

Aufgrund der Corona-Auflagen wird die Ausstellung vorerst "im Netz" stattfinden. Ein professionelles Film- und Produzententeam wird mit den Jugendlichen einen zirka 20minütigen Dokumentationsfilm erstellen. Kreative Entstehungsprozesse, der Aufbau der Ausstellung, die Ausstellung an sich und die Nachlese werden das filmische Grundgerüst bieten. Die virtuelle Ausstellung ist der Grundpfeiler der Dokumentation und stets aktuell auf https://hanaudaheim.de/  online zu sehen.

Je nach Corona-Lage wird es auch möglich sein, sich "In Art We Trust" vor Ort anschauen. Informationen dazu gibt es direkt per Anruf  unter Telefon 0151-151 855 95 oder via Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Das Projekt hätte eigentlich schon im Februar vergangenen Jahres im Jugendbildungs- und Kulturzentrum Hans Böckler, kurz JuBiKuz, starten sollen. Doch die schrecklichen Ereignisse des 19. Februar 2020 und die Corona-Pandemie machten dem Künstlerkollektiv einen Strich durch die Rechnung. In diesen schwierigen Monaten haben die Künstlerinnen und Künstler und hat auch die Initiatorin Nicole Harth trotzdem durchgehalten und ihr Projekt zuerst im virtuellen weltweiten Netz und dann im "Freihafen" am Leben erhalten. Es wurde ein umfassendes Hygienekonzept zur Sicherheit und zum Arbeiten in festen Zweierteams umgesetzt. Dies stets mit dem Ziel, ein ereignisreiches Jahr künstlerisch zu verarbeiten – die Zeit des Stillstandes positiv nutzen und Netzwerke ausbauen.

Im "Freihafen" stellen Lisa Kanthak, Sophia Dellhoven, Emma Filip, Rebecca Laskowski, Estelle Müller, Johanna Elena Basilico, Lena Ludwig, Joscha David Moreth,  Jessica Kaufmann,  Tobias Rehbein und Victoria Weitz ihre Werke aus. Als "wild, frisch und provokativ" lobt Beate Funck die Exponate. In ihren Augen ist im Freihafen eine emotional-vielschichtige Ausstellung zeitgenössischer junger Hanauer Kunst entstanden. Funck und Bürgermeister Weiss-Thiel freuen sich sehr über die "engagierte und erfolgreiche Partnerschaft" von der Abteilung Familien- und Jugendarbeit mit dem Bereich Soziokultur des Fachbereiches Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen und dem Trägerverein Kulturzentrum Pumpstation, kurz KUZ Hanau. Sie nannten es eine "Musterbeispiel für dezernatsübergreifende Zusammenarbeit".

Gemeinsam will man der Kreativität und dem Engagement der Beteiligten, die sich insbesondere mit der Thematik der vergangenen Monate aktiv auseinandergesetzt haben, Raum und Gehör geben und ihre künstlerische Arbeit öffentlich würdigen. "Und wir wollen zeigen, dass Kultur als Klebstoff der Gesellschaft auch in schwierigen Zeiten möglich und notwendig ist!" Im Zentrum stehen die jungen Kunstschaffenden des Künstlerkollektives und ihr künstlerisches Schaffen, ihre persönlichen Erfahrungen, Erlebniswelten und Reflexionen. Die Zeit der Pandemie hat das Projekt geprägt, geformt, gestaltet. Es geht um gesellschaftsrelevante Themen, globale Veränderungen, das was der schreckliche Anschlag vom 19. Februar und die Pandemie mit allen gemacht haben – aus Sicht der Protagonisten.

Foto: Von oben links und unten links Sophia Dellhoven, Lisa Kanthak, Johanna Elena Basilico, Rebecca Laskowski; Lena Ludwig, Emma Filip, Nicole Harth, Joscha Moreth; Tobias Rehbein, Jessica Kaufmann, Estelle Müller, Victoria Weitz.

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