Skyliners geben Intensitätsgipfel im letzten Viertel ab

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Was ist das für eine intensive und umkämpfte Partie zwischen den FRAPORT SKYLINERS und den MHP RIESEN Ludwigsburg!

Drei Viertel lang sieht es vor 4860 Fans in der Fraport Arena teilweise deutlich nach der Überraschung aus. Aber im vierten Viertel schwinden die Frankfurter Kräfte, während die Gäste Rückenwind bekommen (23:22 – 24:23 – 23:18 – 9:25). Bester Frankfurter ist Tai Webster, der mit 24 Punkten und starken Quoten (60% 2FG, 83.3% 3FG) sein Team über drei Viertel lang trägt. Auch Shawn Huff kann mit 17 Punkten gegen seine ehemaligen Teamkollegen sein Können demonstrieren. Auf der Gegenseite ist Thomas Walkup mit 27 Punkten Ludwigsburgs Sieggarant.

Einen Monat müssen die Frankfurter Fans nun auf das nächste Heimspiel warten. Erst am Sonntag, den 4. März, geht es in der Fraport Arena wieder weiter. Als Gast findet sich dann Würzburg ein. Karten für alle Heimspiele gibt es telefonisch über 069-92887619 oder online auf www.fraport-skyliners.de/tickets

Die vollständige Statistik zum Spiel gibt es über: http://bit.ly/2FGIn1i

Stimmen

Trainer

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Glückwunsch an Coach Patrick und sein Team. Sie haben hart gespielt und uns immer wieder und wieder attackiert. Im vierten Viertel war ihre Pressverteidigung hervorragend. Sie haben uns zu 17 Ballverlusten in der zweiten Halbzeit gezwungen und die offensiven Rebounds geholt. In beiden Dingen sind sie das beste Team der Liga. Für uns war es natürlich eine taffe Niederlage, denn unser Einsatz war gut.“

John Patrick (MHP RIESEN Ludwigsburg): „Es war das erwartet schwere und intensive Spiel. Frankfurt war sehr gut auf uns vorbereitet. Wenn wir über Verletzungssorgen nach dem Ausfall von Johannes Thiemann sprechen und ich dann aber auf Frankfurt schaue, bei denen Phil Scrubb, Jonas Wohlfarth-Bottermann, Niklas Kiel und Mike Morrison fehlen, dann muss ich ihnen trotz der Niederlage ein Kompliment machen. Bis zum vierten Viertel haben sie das Spiel unter Kontrolle. Aber zum Glück haben wir einen Thomas Walkup, der einfach den Ball nimmt und wichtige Plays macht. Unsere Pressverteidigung hat erst im vierten Viertel Früchte getragen, da konnten wir viele Ballverluste erzwingen. Insgesamt war das Spiel eine gute Show für die Fans und meinem Team möchte ich ein Lob dafür aussprechen, dass sie nach der schwierigen Reise nach Gaziantep auswärts gegen eine sehr solide spielende und sehr gut eingestellte Frankfurter Mannschaft, gewonnen hat.“

Spieler

Shawn Huff: „Gegen so ein talentiertes Team wie Ludwigsburg musst du über 40 Minuten gut spielen. 30 Minuten haben wir das geschafft, aber wir konnten das nicht bis zum Ende aufrechterhalten. So eine Niederlage tut weh.“

Isaac Bonga: „Wir haben am Ende keine solide Verteidigung mehr gespielt, das hat Ludwigsburg bestraft. Wir hatten uns vorgenommen, besser zu spielen als in den vergangenen Begegnungen, vor allem defensiv. Das haben wir lange Zeit geschafft, aber leider nicht bis zum Ende.“

Spielverlauf

Als ´Intensitätsgipfel´ werden Duelle Frankfurt gegen Ludwigsburg gerne bezeichnet und der Anfang der Partie deutet an, dass diese Tradition fortgesetzt werden kann. Durch gute Distanzwürfe und hervorragende Defensive können sich die FRAPORT SKYLINERS zwischenzeitlich auf zehn Punkte absetzen (15:5; 6.), doch kommt Ludwigsburg umgehend wieder zurück – 23:22. Konnte man im Vorfeld der Partie eine Defensiv geprägte Partie erwarten, so liefern sich beide Teams im zweiten Viertel zunächst einen offensiven Schlagabtausch. Vor allem Frankfurts Shawn Huff zeigt sich dabei gegen sein ex-Team als treffsicherer Anführer, trifft zur Halbzeit für 15 Punkte (4/4 Dreier) – 49:45.

Ein guter Start ins dritte Viertel gelingt den FRAPORT SKYLINERS dank hochkonzentrierter Verteidigung und bärenstarker Wurfquoten. Durch mannschaftlich geschlossenes Spiel kann man sich im Verlauf des Viertels, getragen von der lautstarken Fraport Arena, erneut auf zehn Punkte abzusetzen (65:55; 18.). Mit 72:63 geht es ins vierte Viertel. Und hier drängt Ludwigsburg massiv auf den Führungswechsel, der ihnen auch gelingt. Die FRAPORT SKYLINERS stemmen sich mit jeder Faser und dem letzten Quäntchen Willenskraft dagegen. Die Schlussphase entwickelt sich zum Privatduell zwischen AJ English und Thomas Walkup, welches der Ludwigsburger für sich und seine Mannschaft entscheidet – 81:88.8

Highlights des Spiels

Der Angriff läuft zwar gut durch, das System wird solide umgesetzt. Doch eine wirklich gute Wurfposition wird gegen die Ludwigsburger Verteidigung nicht gefunden. ´Dann eben von ganz weit draußen! ´, denkt sich Quantez Robertson und nimmt den Wurf gegen den etwas verdutzten Gegenspieler aus rund acht Metern. Der Ball rauscht im perfektem Bogen durch das Netz und sorgt für eine Initialzündung bei den FRAPORT SKYLINERS. Den in direkter Folge wird der Ball erobert und der nächste Dreier, dieses Mal nach perfektem Anspiel und freier Position, von Shawn Huff versenkt – 15:5 (5.).

´Fehler ausmerzen´ ist das Stichwort für Isaac Bonga in der 17. Minute. Denn den Einwurf nach Ludwigsburger Korberfolg wirft er in die Arme des vor ihm stehenden Verteidigers. Der geht sofort hoch zum Korbleger. Doch Isaac nutzt seine Geschwindigkeit und Reichweite, um nun seinerseits als Verteidiger den spektakulären Block anzusetzen und mit der Hand am Ball wieder zurück auf dem Boden zu landen. Vor allem die verletzten Spieler auf Seiten der FRAPORTS SKYLINERS feiern diese Aktion mit frenetischen Anfeuerungsrufen und machen aus ihrer Spielerbox ein Tollhaus.

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Nach seinem bärenstarken Spiel in Tübingen (8 Pkt, 5 Reb), konnte Youngster Armin Trtovac auch gegen Ludwigsburg beweisen, dass mit ihm in Zukunft zu rechnen sein wird. Sieben Punkte steuerte der 20-Jährige in 13:17 Minuten bei.

Noch einen Punkt besser, und damit eine neue Karrierebestleistung von acht, erzielte Aufbauspieler Jules Dang Akodo. Dafür brauchte er gerade mal 9:06 Minuten.

Zahlenspiele

Ein Intensitätsgipfel darf auch gerne etwas länger dauern. Rund 125 Minuten dauert die Partie zwischen beiden Teams. Doch Langeweile ist garantiert in keiner Minute aufgekommen!

Ludwigsburg nutzte konsequent den Weg unter den Korb. Deutlich erkennbar wird dies an der Anzahl an Würfen unter den Körben. Während die FRAPORT SKYLINERS 25 Versuche aus dem Zweipunktebereich für 22 Punkte in der Zone nutzen, sind es auf Seiten der Gäste 45 Versuche und 44 Punkte.

Dafür lief es bei Frankfurt hervorragend von der Dreipunktelinie. 60%, oder 15 Treffer bei 25 Versuchen, sind eine Topleistung!

Wer gegen Ludwigsburg spielt, muss mit deren Pressverteidigung umgehen können. 15 Steals erspielten sich die Gäste – den Großteil davon in den letzten vier Minuten.

Die nächsten Spiele

• Donnerstag, 8. Februar um 19 Uhr, in Braunschweig

• Mittwoch, 14. Februar um 19 Uhr, in Ulm

• HEIMSPIEL – Sonntag, 4. März um 15 Uhr, gegen Würzburg

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