White Wings: Wechselbad der Gefühle

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Das Spiel RheinStars Köln gegen die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau bot wahre Extreme.

Die Partie war geprägt von starken Wellenbewegungen und immer wieder mussten die Hanauer einem Rückstand hinterherlaufen. Trotz drei knapp gewonnener Viertel unterlagen die White Wings am Ende mit 79:70. Eine waschechte Überraschung gab es für die Hanauer Fans bereits vor Anpfiff. Wurde die Rückkehr noch wenige Tage zuvor für Mitte Februar erwartet, stand Kapitän Chris von Fintel bereits an diesem Spieltag wieder auf dem Feld. „Er wollte es unbedingt. Er ist da Feuer und Flamme und brennt auf seinen Einsatz“, sagte Sportdirektor Helmut nach dem Spiel. Das trug zur Moral des Teams bei – am Ende war die Niederlage trotz guter Einstellung jedoch nicht zu vermeiden.

Knackpunkt war vor allem das zweite Viertel. „Wir haben das Spiel eigentlich stark begonnen, dann hat aber Köln gut aufgeholt“, beschrieb Wolf die erste Hälfte. Ein wahrer Neckbreaker für die Partie war die Schwächephase, die drei Minuten vor der Halbzeitpause begann.  Innerhalb von einer Minute verloren sowohl Chase Adams als auch Josef Eichler und Till-Joscha Jönke den Ball. „Wir hatten da ein paar wilde Minuten mit etlichen Turnovern. Da mussten die Coaches eine Auszeit nehmen, die leider nicht geholfen hat“, so Wolf. Zudem wollten die Würfe einfach nicht ihr Ziel erreichen.

Köln nutzte diese Talfahrt der White Wings gekonnt aus und zog mit etlichen Treffern davon. Während bei den Hanauern in der Offensive wenig zusammenlief, gelang den RheinStars ein beeindruckender Run, der bis zur sechsten Minute des dritten Viertels anhielt. „Als es da 60:36 stand, ist mir ein bisschen Angst und Bange geworden. Es sah fast so aus, als würde es ein Schlachtfest werden“, kommentierte Wolf.

Doch die White Wings gaben sich nicht auf, sondern zeigten Moral – und kämpften sich wieder heran. An diesem Abend konnten sich die Coaches vor allem auf Luquon Choice verlassen. Dank einer Dreierquote von 58 Prozent erzielte er 27 Punkte für sein Team. Ab Minute sechs des dritten Spielabschnitts konnten die Hanauer sogar einen 14:0-Run einfahren und auf neun Punkte Rückstand verkürzen.

Dann allerdings kam Köln zurück ins Spiel. Unter anderem Topscorer Keith Ramsey sorgte für wichtige Punkte im Schlussabschnitt. Trotz weiterhin guten Offensivaktionen gelang es den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen. Am Ende fehlte ein wenig die Balance im Scoring – die Punkte verteilten sich auf zu wenige Schultern. Und auch das Freiwurf-Verhältnis passte nicht. „Zwischenzeitlich lag es bei 23:7 und ich kann mir nicht erklären, woran das liegt“, so Wolf.

Wer die Partie, Highlights aus dem Spiel oder die Pressekonferenz ansehen möchte, kann dies im White-Whings-Channel auf https://airtango.live tun.

Für die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau spielten:

Chase Adams (8 Punkte/4 Rebounds/4 Assists)

Adom Jacko (4/2/0)

Paul Albrecht (2/5/1)

Josef Eichler (2/3/2)

Till-Joscha Jönke (13/4/4)

Jonas Herold (0/0/0)

Luquon Choice (27/1/2)

Lavon Long (8/7/0)

Christian von Fintel (2/2/0)

Benedikt Nicolay (0/0/0)

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