Im Gegenteil: Die Gastgeber des SYNTAINICS MBC punkten und punkten. Aber dann kommt das vierte Viertel und das Team von Headcoach Sebastian Gleim spielt wie ausgewechselt, verteidigt in extremer Intensität und trifft seine Würfe. Mit 18:3 eröffnen sie das Viertel und drehen so das Spiel gegen verdutzte Weißenfelser (25:21 – 25:22 – 29:23 – 13:33). Überragender Punktejäger ist Lamont Jones mit 26 Punkten. Doch Schlüssel zum Sieg ist, dass mit Leon Kratzer (14 Pkt, 9 Reb), Quantez Robertson (12 Pkt), Shaquille Hines, Akeem Vargas und Matt McQuaid (jeweils 11 Pkt) gleich fünf (!) weitere Spieler zweistellig zum Erfolg beitragen.

Kartenhinweis – Rückrundendauerkarte ab Montag erhältlich

Wenn Ende Januar die Hinrunde der easyCredit BBL Saison 2019/20 zu Ende geht, wird gleichzeitig auch ganz leise schon die heiße Phase der Saison eingeläutet. Die Spiele gewinnen an Intensität, denn die Teams kennen sich zu diesem Zeitpunkt schon deutlich besser. Die Spiele gewinnen an Dramatik, denn das Rennen um die besten Platzierungen nimmt Fahrt auf. Und die Spiele gewinnen an Action, denn die Mannschaften sind besser eingespielt und die Spieler sind voll im Rhythmus.

Es gibt es also jede Menge gute Gründe, sich schon so früh wie möglich die Rückrundendauerkarte für die Heimspiele der FRAPORT SKYLINERS zu sichern. Ab Montag gibt es dazu auf www.fraport-skyliners.de/tickets/dauerkarte alle Informationen.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Gleim (Headcoach FRAPORT SKYLINERS): „Ich bin nicht zufrieden mit den ersten drei Vierteln von uns. Ich bin jedoch sehr zufrieden mit dem letzten Viertel, welches auf Grund unseres Kampfgeistes und dann einigen Big Plays im Angriff und der Defense zum Sieg gereicht hat. Zu Anfang sind wir mit den wechselnden Verteidigungen und dem kleinen Lineup des MBC nicht zurechtgekommen. Wir können heute ein Stück weit glücklich sein, als Sieger nach Hause fahren zu können. Kompliment an den MBC für die Leistung."

Aleksandar Scepanovic (Headcoach SYNTAINICS MBC): „Gratulation an Frankfurt für den Sieg. Sie haben wieder gezeigt, dass es sehr schwer ist, sie zu schlagen und dass sie niemals aufgeben. Es gibt einen Grund, warum Robertson im vierten Viertel zeigt, was er drauf hat. Wir haben drei gute Viertel gespielt und hatten alles unter Kontrolle. Das letzte Viertel war ein Desaster. Es schien, als hätten wir nicht ausreichend Energie und Konzentration. Frankfurt war in jedem Aspekt des Spiels besser. Am Ende haben sie verdient gewonnen. Denn Basketball muss man 40 Minuten spielen und nicht 30 oder 20 Minuten. Jetzt müssen wir weiter arbeiten und positiv bleiben."

Lamont Jones: „Ich war heute nicht wirklich extra motiviert, sondern spiele schon die gesamte Saison über so wie heute. Aber es ist natürlich toll, auch hier eine gute Leistung gezeigt zu haben. Weißenfels fühlt sich nach meiner Saison vor zwei Jahren hier, immer noch ein wenig wie zu Hause an. Wir mussten das Spiel einfach drehen, wir wollten auf keinen Fall verlieren. Wir haben nicht so gut gespielt, wie wir wollten. Der MBC hat viele Würfe getroffen, aber wir haben es geschafft, ihre Führung Stück für Stück zu reduzieren. Für uns ist es so wichtig, dass jeder seinen Rhythmus findet. Manchmal gelingt das gut, manchmal nicht so sehr. Aber das einzige was zählt ist, dass wir es heute geschafft haben und den Sieg holen konnten.“

Richard Freudenberg: „„Unsere Energie und unsere Intensität waren im vierten Viertel der Schlüssel für den Sieg! Der MBC hat da in den ersten fünf Minuten insgesamt nur drei Punkte erzielt. Wir hingegen haben in der Offensive dann endlich konsequent unser Ding durchgezogen. Wir haben im letzten Viertel ein gutes Spiel gemacht. Die drei davor waren Scheiße!“

Die gesamte Statistik zum Spiel gibt es über: http://live.easycredit-bbl.de/data/bbl/428/24036_boxscore.pdf

Spielverlauf

Von Beginn an ist das Spieltempo höher, als es Headcoach Sebastian Gleim lieb ist. Zwar wird unter dem Korb immer wieder Leon Kratzer gefunden, aber der MBC kommt ebenfalls immer wieder zu schnellen Punkten – 8:8 (4.). Der MBC setzt sich in der Folge ein wenig ab, die FRAPORT SKYLINERS kämpfen sich wieder ran, doch die Schlussphase des ersten Viertels gehört den Gastgebern – Q1: 25:21. Der Lamont Jones-Dreier in der Schlusssekunde des ersten Viertels wirkt in Viertel zwei noch nach und rasch übernimmt Frankfurt die Führung – 25:26 (11.). Doch wer denkt, dass nun der Knoten platzt, der täuscht sich leider. Erneut kommen die Wölfe zurück und gestalten das Spiel ausgeglichen. Lamont Jones schaltet in `Momo-Show´- Modus und hält fast im Alleingang dagegen – 42:40 (17.). Aber am Ende der ersten Halbzeit schleichen sich wieder altbekannte Fehler ins Frankfurter Spiel, so dass es mit 50:43 Rückstand in die Halbzeit geht.

Das dritte Viertel eröffnet der MBC besser. Das Frankfurter Offensivspiel ruht zu sehr auf den athletischen Schultern von Lamont Jones, während die Defensive immer wieder Lücken für den Gegner lässt – 63:55 (26.). Und so ist es nicht verwunderlich, dass der Abstand vor dem letzten Viertel anwächst – Q3: 79:66. Ein Dreier von Quantez Robertson und Treffer von Matt McQuaid machen es wieder spannender und zwingen den MBC zur frühen Auszeit im vierten Viertel – 79:74 (32.). Doch es läuft jetzt einfach für die Frankfurter, die mit einem 13:1 Lauf wieder rankommen. Es ist dann Akeem Vargas mit fünf schnellen Punkten in Folge zum Führungswechsel – 82:84 (36.). Es folgt ein beherzter Auftritt von Richard Freudenberg, der immer wieder an der Freiwurflinie steht und mit seinen Treffern die Vorentscheidung besorgt – 92:99.

Matthew „Mikrowelle“ McQuaid – reinkommen, heiß laufen

Solche Treffer hat Matt Matt McQuaid gebraucht! Lediglich vier getroffene Dreier waren es im bisherigen Saisonverlauf insgesamt für den designierten Distanzschützen. Heute läuft es besser. Seine ersten drei Dreierversuche netzt er butterweich ein, trifft im vierten Viertel auch aus der Halbdistanz und verteidigt zudem engagiert. Man kann förmlich zusehen, wie der junge Amerikaner an Selbstvertrauen gewinnt. Am Ende stehen für ihn elf Punkte in gerade mal 10:21 Minuten und das Gefühl, ein wichtiger Impulsgeber für den bärenstarken Frankfurter Auftritt im Schlussviertel gewesen zu sein.

Es muss ja nicht immer spektakulär sein

Gute Verteidigung führt in der vierten Spielminute zu einem Schnellangriff. Anthony Hickey treibt den Ball nach vorne, sieht Quantez Robertson auf der rechten Seite frei Richtung Korb stürmen. Der Pass ist präzise, die Schrittreihenfolge passt, Tez steigt hoch und lässt es krachen – aber anders, als man nun denken mag. Denn der Frankfurter Kapitän verstopft sich und der Ball fliegt hart über die Ringkante ins Aus. Der MBC greift seinerseits an, doch es gelingt wieder der Ballgewinn. Erneut stürmt Tez über das Parkett, dieses Mal aber über die linke Seite. Der Weg zum Korb ist komplett frei, die Schrittreihenfolge passt, Tez steigt hoch – und punktet mit dem einfachen, lehrbuchreifen Korbleger zum 14:13.

Deckel druff

92:95 führen die FRAPORT SKYLINERS und nur noch knapp 30 Sekunden sind auf der Spieluhr. Einwurf Seite. Der geplante Spielzug bringt keinen guten Pass. Da macht sich Quantez Robertson mit viel Power frei und kriegt das Spielgerät in beide Hände. Der Verteidiger versucht noch, an das Spielgerät zu kommen, verliert dabei aber nicht das Gleichgewicht und die gute Position, sondern auch noch Tez selbst. Der drückt den Ball einmal kraftvoll auf den Boden, stemmt sich selber hinterher und kommt so doch noch zu seinem Dunking im Spiel – und das sogar beidhändig, nachdem es zuvor mit einer Hand nicht funktionieren wollte. Seine Punkte zum 92:97 machen endgültig den Auswärtssieg klar.

Die nächsten Spieltermine

• Sonntag, 17. November um 15 Uhr vs s. Oliver Würzburg
• HEIMSPIEL: Samstag, 23. November um 18 Uhr vs. Brose Bamberg
• Samstag, 7. Dezember um 19 Uhr vs Crailsheim

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