Ruhige Neujahrsnacht für Polizei und Rettungsdienste

Blaulicht
Tools
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Die Silvesternacht hat sich aus Sicht der Feuerwehren und Rettungsdienste deutlich ruhiger gestaltet als in den Vorjahren. Deutlich weniger Brandeinsätze für die Feuerwehren, weniger Einsätze auch für den Rettungsdienstbereich: Landrat Thorsten Stolz (SPD) zeigte sich am Neujahrstag „sehr froh und dankbar, dass die Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet, gerade in dieser Zeit, den Jahreswechsel äußerst umsichtig und rücksichtsvoll angegangen sind“.

Die Feuerwehren im Main-Kinzig-Kreis wurden insgesamt vier Mal alarmiert. Einmal hatte eine Brandmeldeanlage in Hanau ohne ernsteren Grund angeschlagen, in Maintal stellte sich die Alarmierung zu einem Containerbrand als falsch heraus. In Gelnhausen war eine gemeldete Rauchentwicklung in einem Dachstuhl gegen 21.30 Uhr ohne größeres Eingreifen der Feuerwehrleute rasch geklärt. Als Ursache stellte sich ein Kaminfeuer heraus, das durch die Witterung beeinflusst stärker rußte. In der zweiten Nachthälfte wurden die Einsatzkräfte gegen 2 Uhr in Langenselbold schließlich zu einem Brand gerufen. Vor Ort fanden die Feuerwehrleute jedoch ein kontrolliert abbrennendes Lagerfeuer in einer Feuertonne auf einem Privatgrundstück vor.

Ein ruhigeres Lagebild verzeichnete auch der Rettungsdienst. Gerade im Zeitraum ab 24 Uhr, wenn das Böllern üblicherweise beginnt und die Rettungsverbände und Notaufnahmen verstärkt gefordert sind, fiel die Zahl der Alarmierungen um gut 25 Prozent geringer aus. Das steht nach Einschätzung des Gefahrenabwehrzentrums im direkten Zusammenhang mit deutlich weniger Abbrennen von Silvesterfeuerwerk. Eine ähnliche Einschätzung trafen die Main-Kinzig-Kliniken mit Blick auf ihre Situation in den Notaufnahmen. Schon so sei es für die Notaufnahmen wieder eine sehr arbeitsreiche Nacht gewesen und das Personal über Stunden voll ausgelastet. Da habe sich entlastend ausgewirkt, dass weniger Notfälle im Zusammenhang mit Pyrotechnik noch hinzugekommen waren. In der Notaufnahme in Gelnhausen waren es beispielsweise „nur“ zwei.

Landrat Thorsten Stolz sprach allen Einsatzkräften aus Feuerwehren, Rettungsdienst, Krankenhäusern und Polizei seinen Dank aus. „Diese Neujahrsnacht war anders, und in den nächsten Wochen und Monaten setzen wir alles daran, dass der nächste Jahreswechsel wieder so wird, wie wir ihn kennen und uns alle wünschen. All jene Einsatzkräfte, die sich in diesen Tagen unermüdlich um unsere Sicherheit und Gesundheit kümmern, hatten diese in Teilen merklich ruhigere Neujahrsnacht allerdings verdient“, sagte Landrat Stolz.

Spürbar ruhiger als in anderen Jahren haben auch die Hanauerinnen und Hanauer den Jahreswechsel verbracht. "Ich danke den Menschen in unserer Stadt, dass sie sich in ganz großer Mehrheit an die Regeln gehalten haben und auf große Feiern verzichtet haben", zieht Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) ein positives Fazit aus der Nachrichtenlage am Neujahrsmorgen. Ganz deutlich zeigen sich nach seinen Worten die Auswirkungen bei der Feuerwehr, die eine für die Silvesternacht ganz ungewöhnliche Bilanz ziehen konnte. "Die erfreuliche Konsequenz aus den pandemiebedingten Einschränkungen ist die Tatsache, dass unsere Wehren im neuen Jahr noch keinen einzigen Einsatz hatten", so Kaminsky.

Auch die Stadtpolizei konnte von einer "auffallend ruhigen Nacht" berichten, so der OB. Wie im Vorfeld angekündigt, hatte es in den Abend- und frühen Nachtstunden koordinierte Einsätze der Stadt- und Landespolizei gegeben. In der Zeit zwischen 19.30 und 3.30 Uhr gab es insgesamt 62 Personen- und 7 Fahrzeugkontrollen. Daraus ergaben sich 26 als Ordnungswidrigkeit geahndende Verstöße gegen die Ausgangssperre sowie zwei Verfahren wegen des Missachtens der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. In 7 Fällen beließen es die Streifenbeamten bei einer mündlichen Verwarnung. In acht Fällen wurden Personendurchsuchungen angeordnet. Dabei wurde ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und ein Verstoß gegen das Waffengesetz festgestellt. In vier Fällen mussten die Stadtpolizisten wegen Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit tätig werden.

"Der Jahreswechsel ist ein Abend, an dem es sicher besonders schwergefallen ist, sich an die Auflagen und Einschränkungen zu halten. Gerade deshalb geht in diesem Jahr mein ausdrücklicher Dank nicht nur an alle, die an den Fest- und Feiertagen im Einsatz waren für unsere Sicherheit und Gesundheit, sondern auch an alle Hanauerinnen und Hanauer, die mit ihrem umsichtigen Verhalten dazu beigetragen haben, dass wir die kleinen Erfolge im Kampf gegen das Virus nicht wieder aufs Spiel setzen."

Spürbar ruhiger als in anderen Jahren haben die Hanauerinnen und Hanauer den Jahreswechsel verbracht. "Ich danke den Menschen in unserer Stadt, dass sie sich in ganz großer Mehrheit an die Regeln gehalten haben und auf große Feiern verzichtet haben", zieht Oberbürgermeister Claus Kaminsky ein positives Fazit aus der Nachrichtenlage am Neujahrsmorgen.

Ganz deutlich zeigen sich nach seinen Worten die Auswirkungen bei der Feuerwehr, die eine für die Silvesternacht ganz ungewöhnliche Bilanz ziehen konnte. "Die erfreuliche Konsequenz aus den pandemiebedingten Einschränkungen ist die Tatsache, dass unsere Wehren im neuen Jahr noch keinen einzigen Einsatz hatten", so Kaminsky.

Auch die Stadtpolizei konnte von einer "auffallend ruhigen Nacht" berichten, so der OB. Wie im Vorfeld angekündigt, hatte es in den Abend- und frühen Nachtstunden koordinierte Einsätze der Stadt- und Landespolizei gegeben. In der Zeit zwischen 19.30 und 3.30 Uhr gab es insgesamt 62 Personen- und 7 Fahrzeugkontrollen. Daraus ergaben sich 26 als Ordnungswidrigkeit geahndende Verstöße gegen die Ausgangssperre sowie zwei Verfahren wegen des Missachtens der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. In 7 Fällen beließen es die Streifenbeamten bei einer mündlichen Verwarnung. In acht Fällen wurden Personendurchsuchungen angeordnet. Dabei wurde ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und ein Verstoß gegen das Waffengesetz festgestellt. In vier Fällen mussten die Stadtpolizisten wegen Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit tätig werden.

"Der Jahreswechsel ist ein Abend, an dem es sicher besonders schwergefallen ist, sich an die Auflagen und Einschränkungen zu halten. Gerade deshalb geht in diesem Jahr mein ausdrücklicher Dank nicht nur an alle, die an den Fest- und Feiertagen im Einsatz waren für unsere Sicherheit und Gesundheit, sondern auch an alle Hanauerinnen und Hanauer, die mit ihrem umsichtigen Verhalten dazu beigetragen haben, dass wir die kleinen Erfolge im Kampf gegen das Virus nicht wieder aufs Spiel setzen."

BLOG COMMENTS POWERED BY DISQUS

PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von VORSPRUNG!