So lief der Bundesligaauftakt für die Eintracht

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Es war vorherzusehen – in einer starken Saison 2018/19 haben einige Spieler von Eintracht Frankfurt die europäischen Topclubs auf sich aufmerksam gemacht.

Für die Verantwortlichen gab es in der Sommerpause also einiges zu tun, um den bevorstehenden Aderlass irgendwie aufzufangen. Schon früh war abzusehen, dass mit Jovic und Haller zwei der drei Topscorer aus der vergangenen Saison die Eintracht verlassen, dass nun zum Ende des Transferfensters auch noch Rebic abgegeben wurde, schmerzt umso mehr. Dennoch verlief der Bundesligaauftakt recht erfolgreich für die Männer von Trainer Adi Hütter. Wir werfen einen Blick auf die ersten Spiele der Eintracht.

Gelungener Auftakt im DFB-Pokal

Noch vor dem ersten Bundesligaspiel stand die erste Runde des DFB-Pokals an. Nachdem man in der letzten Saison als Titelverteidiger bereits in der ersten Runder rausflog, stellte sich die Eintracht diesmal besser an. Mit dem 3:5 Erfolg bei Waldhof Mannheim zogen die Hessen in die nächste Runde ein. Hier wartet nun der FC St. Pauli. Betway listet die Eintracht derzeit mit einer Quote von 151,00 (Stand 12.9.) auf den Pokalerfolg, die damit in einer Region mit Hertha und Schalke geführt wird. Man darf gespannt sein, wie es nach der Partie gegen den Kiezclub aussieht.

Der Saisonstart ist zufriedenstellend

Nach drei Spieltagen pausierte die Bundesliga das erste Mal in dieser Saison und machte Platz für die Nationalmannschaften. Wir werfen einen Blick auf den Auftakt der Eintracht. Im ersten Saisonspiel empfingen die Hessen TSG Hoffenheim und konnten diese mit 1:0 durch einen frühen Treffer von Martin Hinteregger besiegen. Am zweiten Spieltag stand dann das Duell mit RB Leipzig auf dem Programm. In einem hochklassigen Spiel mussten sich Männer von Adi Hütter allerdings mit 2:1 geschlagen gegeben. Trotz der ersten Saisonniederlage konnte der Makoto Hasebe dem Spiel auch etwas Positives abgewinnen: „Am Ende war das Ergebnis nicht gut, aber wir haben gezeigt, dass wir Fußball spielen können“, so der Japaner nach dem Spiel gegenüber der Sportschau. Das zeigte die Mannschaft auch im letzten Spiel vor der Länderspielpause. Zwar ging die Fortuna aus Düsseldorf zunächst in Führung, doch Neuzugang Bas Dost und Goncalo Paciencia drehten das Spiel zugunsten der Eintracht. Dost fügte sich auf jeden Fall blendend ein.

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Wer beerbt das magische Dreieck?

Die große Frage vor der Saison lautete: Wer beerbt das magische Dreieck? Haller, Jovic und Rebic sorgten in der vergangenen Saison für Furore und waren für einen Großteil der Frankfurter Treffer verantwortlich. Die über 100 Millionen Euro, die durch die Verkäufe eingenommen wurden, dienten natürlich auch für neue Transfers. So verpflichtete Fredi Bobic für die Offensive unter anderem Filip Kostic, Dejan Jovelic und eben Bas Dost. Zudem wurde im Gegenzug zum Transfer von Ante Rebic zum AC Mailand noch Andre Silva von den Italienern ausgeliehen. Neben den Neuzugängen scheint Goncalo Pacienca nach seiner schweren Verletzung ebenfalls endlich angekommen zu sein. Der Portugiese hat in dieser Saison bereits fünf Treffer auf seinem Konto stehen. Auch Kostic fügt sich bisher prima ein und könnte in dieser Spielzeit ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Offensive werden. Alle weiteren Transfers der Frankfurter gibt es bei Transfermarkt auf einen Blick.

Die Schlüsselspieler konnten gehalten werden

Natürlich schmerzt der Abgang des magischen Dreiecks, doch zumindest auf den anderen Positionen konnten die wichtigen Schlüsselspieler gehalten werden. Die Leihspieler Kevin Trapp, Martin Hinteregger und Sebastian Rode konnten alle drei fest verpflichtet werden. Besonders erfreut zeigte sich Bobic über die Verpflichtung des Abwehrchefs, da sich diese über mehrere Wochen hinzog. Zudem wurden jeweils knapp neun Millionen Euro in Djibril Sow und Dominik Kohr investiert. Die beiden Mittelfeldspieler sollen die Zentrale unterstützen. Insgesamt haben die Hessen in dieser Transferperiode fast 70 Millionen Euro ausgegeben. Dies kann man sich bei den Transfererlösen allerdings auch erlauben.

So geht es im Europapokal weiter

Nach einer furiosen Europapokalsaison 2018/19, die erst im Halbfinale gegen Chelsea endete, sind die Fans natürlich schon auf die Europa League gespannt, selbst die FAZ scheint sich schon zu freuen. Mit dem FC Arsenal hat man ein Traumlos gezogen. Aber auch die anderen beiden Gruppengegner Standard Lüttich und Vitoria Guimaraes versprechen reizvolle Auswärtsfahrten. Schon in der vergangenen Saison machten die Fans der Eintracht europaweit auf sich aufmerksam, als sie ihrer Mannschaft quer über den Kontinent folgten. Auch diese Saison dürfen sich die Gruppengegner auf einige heiße Europapokalnächte gegen Eintracht Frankfurt freuen. Bereits zum Auftakt geht es gegen den Favoriten Arsenal London.

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