DFB-Manager Oliver Bierhoff öffnet Tür für Hummels Comeback

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Der Aufschrei in Deutschland war groß, als Nationaltrainer Joachim Löw bekannt gab, dass er nicht weiter mit den damaligen Bayern Profis Mats Hummels, Thomas Müller und Jerome Boateng plane.

Als Konsequenz für das schlechte Abschneiden bei der Fußball Weltmeisterschaft in Russland sollte der Verzicht auf die Leistungsträger, die mit dem DFB-Team 2014 Weltmeister wurden, den Umbruch in der Mannschaft vorantreiben. Während es aktuell noch immer als sicher gilt, dass Boateng und Müller kein Pflichtspiel mehr im DFB-Dress bestreiten werden, öffnete Oliver Bierhoff in der Sky-Sendung Wontorra On Tour ein Hintertürchen für eine mögliche Hummels Rückkehr.

Hummels, der wohl auch wegen seiner Ausbootung im Nationalteam zu Dortmund zurückkehrte, kann sich nun wieder berechtigte Hoffnung auf ein Comeback im Nationalteam machen. Bringt er konstant gute Leistungen im Dortmundtrikot, wird der Druck auf Löw steigen, ihn wieder in den Kader zu berufen. Der Coach sagte zwar erst kürzlich in Wolfsburg, „man sollte nicht immer alle Pläne über den Haufen werfen“, doch ist der Bundestrainer nach der schweren Verletzung des Bayernabwehrchefs Niklas Süle in Personalnot. Es gilt für die Europameisterschaft 2020 den optimalen Kader zu finden. Wird Süle nicht rechtzeitig fit und schaffen es die jungen deutschen Verteidiger nicht, zu überzeugen, ist es durchaus möglich, dass Hummels an der EM 2020 teilnimmt. Die Verantwortlichen um Bierhoff und Löw sehen die DFB-Elf zwar nicht als einen der Favoriten auf den EM-Titel, doch die Buchmacher räumen Deutschland, nach Frankreich, Belgien und England die viertbeste Quote auf den Titelgewinn ein.

Bierhoff untermauerte mit seinen Aussagen noch mal, dass keiner der Spieler bisher offiziell verabschiedet wurde und so keine der Nationalmannschaftskarrieren der drei Spieler beendet sei. Der Verzicht auf die Leistungsträger sei falsch kommuniziert worden. Es sei keiner der Spieler offiziell verabschiedet worden und habe Blumen erhalten, wie es beim DFB für so bedeutende Spieler üblich ist.

Auch Löw, der auf Nachfragen zu den Spielern meist gereizt reagiert, hält sich ein kleines Hintertürchen offen. Er sagte kürzlich, man habe „schon ein paar andere junge und gute Abwehrspieler, die sich, denke ich, in den nächsten Monaten noch entwickeln können“ doch habe er auch „keine Ahnung, was nächstes Jahr sein wird“. Vieles wird von der Leistung der jungen Innenverteidiger hängen, die aktuell in den Kader der Nationalmannschaft berufen worden. Janathan Tah, Matthias Ginter, Niklas Stark und Robin Koch sind alle zwischen 23 und 25 Jahre alt und wohl neben Süle die Zukunft für die Defensive des DFB. Doch fehlt ihnen etwas die Erfahrung, die bei großen Turnieren so wichtig ist. Für sie gilt es, im DFB-Dress und im Vereinstrikot Jogi Löw zu überzeugen, sie mit zur EM zu nehmen. Gelingt dies nicht, wäre ein Hummels in guter Form auf und neben dem Platz eine gute Stütze für die Deutsche Nationalmannschaft.

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