Alle anderen können die Begegnung gegen den Vorjahresdritten online sehen.

Nach der Länderspielpause, in der insgesamt zehn Adlerträgerinnen für ihre Auswahlmannschaften nominiert waren, steht der dritte Spieltag in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga-Saison 2020/2021 an. Nach dem Heimauftakt im Deutsche Bank Park gegen den SV Werder Bremen (5:1) und der Auswärtspartie bei SGS Essen (3:1) ist erstmals das Stadion am Brentanobad Schauplatz eines Pflichtspiels der Adlerträgerinnen: Die noch ungeschlagene Frankfurter Eintracht empfängt am Sonntag, 27. September um 14 Uhr, die TSG Hoffenheim.

Eintracht-Cheftrainer Niko Arnautis blickt positiv auf die vergangenen Trainingswochen zurück: „Die Spielerinnen, die nicht mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren, haben in den Tagen hervorragend trainiert. Es gab eine hohe Intensität, wir haben im athletischen Bereich sowie fußballerisch in kleinen Spielformen arbeiten können.“ Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Laura Feiersinger, die nicht beim Länderspiel der Österreicherinnen in Kasachstan mitwirken konnte. Gleiches gilt für Virginia Kirchberger. Shekiera Martinez (Muskelfaserriss) fällt neben Saskia Matheis und Letícia Santos definitiv aus.

Neues TSG-Gesicht an der Seitenlinie

Gegner Hoffenheim hatte in der Bundesliga nur einen Trainer: Jürgen Ehrmann. Der 59-Jährige coachte die TSG-Frauen zwölf Jahre lang, führte den Verein von der Oberliga bis in die Bundesliga. Ganz neu im Oberhaus ist sein Nachfolger Gabor Gallai nicht. Seit fünf Jahren gehört der A-Lizenz-Inhaber zum Trainerteam. Zum Start in die aktuelle Spielzeit gab es allerdings zwei Niederlagen: Dem 1:3 gegen Turbine Potsdam folgte ein 1:4 gegen den amtierenden Meister VfL Wolfsburg. „Die TSG hatte ein schweres Auftaktprogramm, wir dürfen uns von ihren null Punkten nach zwei Spieltagen nicht blenden lassen. Es wird am Sonntag ein schwieriges Spiel. Ich rechne mit einer hart umkämpften Partie, die fußballerisch durchaus ein Leckerbissen werden kann“, erklärt Coach Arnautis.

Positive Bilanz

Die Bilanz der bisherigen Bundesligabegegnungen spricht für den deutschen Rekordmeister, neun der 14 Partien entschied Frankfurt für sich. Im bislang letzten Aufeinandertreffen in der vergangenen Saison siegte die TSG allerdings mit 4:0, ihr dritter Pflichtspielsieg im historischen Vergleich. Für Sandrine Mauron ist daher noch eine Rechnung offen: „Das kann man so sagen. Wir sind gut vorbereitet und wollen wieder drei Punkte, was aber nicht einfach wird: Wir kennen den Gegner gut und wissen, dass Hoffenheim ein gutes Aufbauspiel hat und tollen Fußball spielt.“ Im August trennten sich beide Mannschaften im Stadion am Brentanobad in einem Testspiel 1:1. Nationalspielerin Laura Freigang, die am Dienstag zum ersten Mal für Deutschland traf, hatte den Ausgleich erzielt.

Partie im Livestream

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Coronapandemie und den daraus resultierenden Vorgaben der Behörden und des DFB können die Heimspiele bis auf Weiteres nur vor wenigen Zuschauern ausgetragen werden. Zu diesem Kreis zählen Dauerkarteninhaber der vergangenen Saison, Familienangehörige der Spielerinnen, Förderer sowie Mitarbeiter des Vereins. Daher kann es vorerst keine Tickets im freien Verkauf geben. Eintracht Frankfurt bittet seine Fans um Verständnis und in dieser für alle außergewöhnlichen Situation weiterhin um Geduld. „Ich freue mich sehr, dass immerhin ein paar Zuschauer kommen dürfen“, erklärt Mauron. „Nach dem Restart zum Ende der letzten Saison hatten wir keine Fans, da war es schon sehr still im Stadion.“ Die Fans, die von zu Hause aus ihre Daumen drücken, müssen das Spiel nicht verpassen und bleiben wie folgt informiert: sportschau.de überträgt die Partie als Livestream.

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