Barcelona demütigt Real Madrid mit Schützenfest

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Der FC Barcelona hat gegen Real Madrid haushoch gewonnen. Nun hat sich die Krise beim Champions-League-Sieger weiter verschärft und ein Ende dieser Krise ist leider noch gar nicht in Sicht.

Die spanischen Medienberichte behaupten, dass Trainer Lopetegui entlassen wird. Wenn man sich die letzten Spiele von Real Madrid anschaut, dann sollte dies kein Wunder sein. Schließlich wurden in den letzten Spielen kaum noch Siege errungen.

Real-Boss Florentino Pérez würde am liebsten den Italiener Antonio Conte als Nachfolger verpflichten. Die Pläne von Pérez wurden der Deutschen Presse-Agentur dpa bestätigt. Man habe sich für Conte entschieden, weil er ganz gut zum Club passt.

Nun bleibt es abzuwarten, bis die offizielle Meldung kommt. Conte, welcher bis Juli 2018 den FC Chelsea trainiert hatte, wird mit großer Wahrscheinlichkeit am Montag nach Madrid fliegen, um den neuen Vertrag zu unterschreiben.

Held des Tages war Luis Suarez aus Uruguay, welcher mit einem Dreierpack richtig zugeschlagen hatte. Der verletzte Weltstar Messi wurde dabei gar nicht vermisst. Weiterhin wird in Real auch behauptet, dass alle bis zum bitteren Ende hinter dem Trainer stehen. Allerdings werden die Entscheidungen natürlich ganz oben getroffen wie Real-Kapitän Sergio Ramos behauptete. Weiterhin meinte Ramos, dass es noch keinen Grund gibt das Handtuch zu werfen. Schließlich habe er schon Ligatitel gewonnen, wo sein Team zehn Punkte zurücklag. Selbst der Trainer gab sich kämpferisch, allerdings hat er keine Chance mehr.

Barcelona baut Vorsprung aus

Barcelona führt die spanische Liga nun vor dem Überraschungsteam Deportivo Alavés, FC Sevilla und Atlético Madrid und Espanyol Barcelona an. Beim Spiel waren 100.000 Besucher dabei. Suárez traf nach dem Führungstreffer durch den Brasilianer Philipe Coutinho in der 30. Minute durch einen Foulelfmeter zum 2:0. Das 1:2 erfolgte fünf Minuten nach der Pause durch den Brasilianer Marcelo. Zu diesem Zeitpunkt bestand zumindest noch ein bisschen Hoffnung. Zumindest konnte Real mit einem 15-minütigen Sturmlauf die Abwehr und Marc-André ter Stegen mehrere Male in Verlegenheit bringen. In der letzten halben Stunde waren es aber die Hausherren, welche das Spiel dominiert haben. So köpfte Suárez das 3:1 in der 74. Minute. Weiterhin schoss er auch den vierten Treffer in der 82. Minute.

Der Stürmer zeigte sich nach dem Abpfiff sehr glücklich und meinte, dass sein ganzes Team stolz sein kann. Dabei sagte er auch, dass die Mannschaft auch ohne Messi gut funktionieren könne. Das fünfte Tor hatte Arturo Vidal in der 86. Minute erzielt. Die Partie gegen Real Madrid war nicht nur wegen der Krise bei Real ein ganz besonderes Spiel. Vielmehr standen zum ersten Mal seit 2007 keine Weltfußballer auf dem Platz. Christiano Rolando ist zu Juventus abgewandert, während Messi bei dem Spiel verletzt ausfallen musste.

Der Niedergang von Real Madrid

Der Niedergang von Real Madrid nimmt nun epische Ausmaße an. Trainer Julen Lopegetui hatte zumindest noch die Möglichkeit das Training von der mit Weltstars gespickten Mannschaft zu leiten. Anschließend wurde der Trainer nach der 1:5 Niederlage innerhalb von 24 Stunden entlassen.

Überraschend ist die Tatsache, dass als Nachfolger nicht der ehemalige italienische Nationaltrainer Antonio Conte im Vordergrund steht. Vielmehr rückt der Reservecoach Santiago Solari ins Rampenlicht. Er soll als Interimscoach die Mannschaft wieder zurück auf die Erfolgsspur führen.

Lopetegu wird nun einige Probleme mit seinem Ruf haben. Allerdings hat er das Recht auf eine ordentliche Abfindung in Höhe von 18 Millionen Euro. Diese Summe entschädigt sicherlich für einiges. Für Real heißt es aber momentan nur, dass Lopetegui das größte und teuerste Missverständnis in der Historie von Real Madrid war.

Bei Lopetegui sieht es schlecht aus

Der Ex-Trainer von Real ist nun zur Spottfigur geworden. Wie es bei vielen Experten heißt, soll der Trainer nicht nur an Naivität, sondern auch an seiner Trainerarbeit gescheitert sein. Aus diesem Grund fehlte bei Real einfach eine Trainerhandschrift. Zwar wollte man unbedingt den Trainer Antonio Conte für diesen Job haben, allerdings hatte er sich laut Medienberichten quergestellt. Ihm habe es nicht gefallen, wie seine bevorstehende Berufung von der Mannschaft aufgenommen worden ist.

Ramos hatte zu einer Verpflichtung von Conte nur gemeint, dass man Respekt sich verdienen muss und ihn nicht erzwingen kann. Weiterhin sei die Art wie ein Trainer mit seinen Spielern in der Kabine umgeht, wichtiger als Fachwissen. Darüber hinaus kritisiert auch der Klubheilige Jorge Valdano den Stil von Conte. Er bezeichnet dessen Führungsstil als sehr Autorität.

Eigentlich müsste man alle rauswerfen

Der neue Coach Solari wird am Mittwoch im Hinspiel bei Drittligist DU Melilla sein Debüt feiern. Gemäß den Regularien in Spanien ist die maximale Zeit, wo ein Interimstrainer Verantwortung übernehmen kann, 14 Tage. Anschließend muss der Verein sich nach einer Dauerlösung umsehen. Weiterhin ist es auch möglich, dass der Interimstrainer zum Cheftrainer befördert werden kann.

Selbstverständlich ist der neue Übungsleiter nun zum Erfolg verdammt. Schließlich wird die Kritik an Präsident Pérez lauter. Dieser hatte Lopetegu erst unter Vertrag genommen, als ihm die anderen Kandidaten abgesagt hatten. Zu diesen Personen gehörten Mauricio Pochettino, Massimiliano Allegri, Conte und auch Jürgen Klopp. Alle diese Personen wurden kontaktiert, ehe der Real Boss vor der Weltmeisterschaft den Trainer der Nationalmannschaft angestellt hatte.

Nun ist es nicht nur so, dass der Trainer stark kritisiert wird. Auch der Real Boss muss sich bei diesen schnellen und falschen Entscheidungen verantworten. So meinen seine Kritiker, dass er in nur vier Monaten die Mannschaft von Real zerstört habe.

Weiterhin scheint es auch so zu sein, dass der mächtige Bauunternehmer Pérez auch innerhalb der Mannschaft seinen Respekt verliere. Ramos meint dazu nur, dass die ganze Lage schlecht ist.

Real auseinandergenommen

Der Real Boss musste hautnah miterleben, wie sich das Millionen-Ensemble von Real Madrid sich förmlich selbst zerstörte. Durch einen Hattrick von Mittelstürmer Luis Suárez und Toren von Coutinho und dem ehemaligen FC-Bayern Spieler Arturo Vidal konnte der FC Barcelona den spanischen Rekordmeister mit 5:1 besiegen und somit den Abstand in der Tabelle gewaltig ausbauen.

Real ist durch diese große Pleite nun auf den neunten Platz zurückgefallen. Dieser Umstand ist natürlich als eine große Schande anzusehen. Weiterhin konnte man auf der Ehrentribüne des vollbesetzten Stadions erkennen, wie Pérez an seinem Handy herumbastelte wie es Experten zu aktuellen Wetten auf Eintracht Frankfurt behauptet hatten. Man braucht nicht viel Fantasie, um zu verstehen, warum der Real Boss die ganze Zeit an seinem Handy herumspielte. Er hatte schon während des Spiels die Entlassung des glücklosen Trainers Julen Lopetegui vorantreiben wollen.

Der Trainer hatte seine Mannschaft sehr tief aufgestellt. Die Frage was mit den kreativen Spielern wie Kroos, Isco und Modric passiert ist. Diese waren im Spiel überhaupt nicht existent. Dagegen hatte Barcelona auf Messis Abwesenheit mit einem Tor-Festival reagiert. Das Spiel wurde von den Brasilianern Arthur, Coutinho und Rafinha angetrieben. Die Mannschaft vom FC Barcelona war über den Großteil der Spielzeit im Ballbesitz, und zwar so wie man es schon lange nicht mehr gesehen hatte.

Dann war es natürlich nicht überraschend, dass Coutinho nach nur zehn Minuten das 1:0 erzielt hatte.

Was den FC Barcelona momentan so erfolgreich macht

Der Clásico wurde in 180 Ländern übertragen und weltweit haben ungefähr 600 Millionen Menschen zugeschaut. Das Spiel, wo Barcelona und Real aufeinandertreffen, ist das meistbeachtete Fußballspiel der Welt. Es handelt sich um ein Duell, wo zwei Vereine mit verschiedenen Vereinsphilosophien aufeinandertreffen. Lange Zeit war man in Barcelona stolz auf seine eigene Talentschmiede. Die Spieler Carles Puyol, Xavi und Andrés Iniesta stammten alle aus der eigenen Nachwuchsförderung und haben für lange Zeit das Spiel von Barcelona geprägt. Somit hat der Verein sich eine eigene Identität aufgebaut.

Dagegen hatte sich Real mit teuren Einkäufen geschmückt. So hatte der Verein immer regelmäßig Rekordsummen ausgegeben, um große Namen in die spanische Hauptstadt zu locken. Für Luis Figo wurden 58 Millionen Euro investiert. Dann kamen Zinedine Zidane, David Beckham und der Ronaldo aus Brasilien. Es folgten weitere Rekordtransfers wie Christiano Ronaldo und Gareth Bale.

Auch der FC Barcelona hatte Spieler eingekauft, allerdings wurde der Großteil selbst ausgebildet. Auch Lionel Messi wurde in Barcelona ausgebildet. Die eigene Nachwuchsförderung hat sicherlich seine Vorteile. Es wird weniger Geld ausgegeben und gleichzeitig kann der Verein eine eigene Identität aufbauen, was an sich ja bisher gut geklappt hat.

Des Weiteren hatte der Verein jahrzehntelang im 4-3-3-System gespielt, welches den dominanten Ballbesitz in den Vordergrund stellt. Das System hatte Rinus Michels in den 1970er Jahren eingeführt. Weiterhin wurde unter dem Trainer Johann Cruyff der totale Fußball dann endgültig etabliert, bevor Pep Guardiola ihn dann perfektioniert hatte.

Für lange Zeit galt die Ausbildung beim FC Barcelona als beispielhaft. Allerdings rückt man jetzt vom Universalansatz ab und versucht jetzt auch nachweisbare Erfolge zu erzielen und sich nicht nur auf die Pflege einer Spielkultur zu konzentrieren.

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