Komödie und Drama an einem Tag

Gelnhausen
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Alle zwei Jahre holt die Fachschaft Englisch das White Horse Theatre für die Klassen 5-9 an die KRS - und am 6.März 2019 war es wieder soweit!

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Das White Horse Theatre aus Soest (NRW) ist eine professionelle Tourneetheatergruppe mit britischen Schauspielern und Schauspielerinnen, die englischsprachige Theaterstücke an deutschen Schulen aufführt, aber auch in anderen Ländern auf Tournee geht, so in Schweden, Frankreich, Japan und China.

Die Stücke sind in einfachem Englisch und beschäftigen sich mit unterhaltsamen, aber auch zeitkritischen Themen, die auf die Altersprobleme und Interessen der SchülerInnen zugeschnitten und den Sprachkenntnissen der jeweiligen Stufe angepasst sind. Die Inhalte der Stücke werden im Unterricht vorgestellt, wobei schwierige Vokabeln sowie Besonderheiten zum Inhalt oder zu der meist parodistischen Art des Theaters besprochen werden.

Am Mittwoch, den 20. Mai, sahen die 5. und 6. Klassen die Komödie „The Slug in the Shoe “, ein Stück mit vielen lustigen Szenen. Luke und Megan, Kinder allein erziehender Eltern, sind Nachbarn und besuchen dieselbe Schulklasse. Beide sind Kinder allein erziehender Eltern. Doch sie wollen keinen Kontakt miteinander, denn sie sind 13 sind und der eine ist ein Junge und die andere ein Mädchen. Aber dann verlieben sich Lukes Vater und Megans Mutter. Luke und Megan haben Angst, dass ihre Eltern zusammenziehen und sie beide "Geschwister" werden könnten! Also lassen sich die zwei Kinder allerlei Dinge einfallen, um die Beziehung ihrer Eltern zu sabotieren, bis sie am Schluss merken, dass sie sich doch gar nicht so unsympathisch finden…

Die 7.- 9. Klassen sahen „Move to Junk“, ein gesellschaftskritisches Stück, in dem es um den Missbrauch von Smartphones und das ernste Thema Cyber-Mobbing ging. Amanda, die Fußball mag und anders ist als ihre Klassenkameraden, findet es schwierig, sich an ihrer neuen Schule einzugewöhnen. Und dass Stuart, der Klassensprecher, sich gut mit ihr versteht, macht es ihr nicht einfacher. Ganz im Gegenteil – alles wird immer schlimmer: Jemand setzt im Cyberspace gemeine Gerüchte über sie in die Welt und postet anrüchige sexistische Fotos! Kylie und Donny mögen sie nicht, machen sich lustig über sie und Amandas Verzweiflung wird immer größer– und bis zum Schluss weiß niemand, wer der Täter ist...

Dieses neue Stück untersucht ein aktuelles Thema, dass das Leben von Millionen Schülern und Schülerinnen zur Hölle macht – von Cyber-Mobbing sind laut aktueller Studien heute bereits bis zu 36% der Jugendlichen in Deutschland betroffen. Bevor das erste Stück begann, begrüßten der Schulleiter Michael Neeb und die Schüler Ruben Beganovic, Neya Nayer und Melvin Volmering die Schauspieler und das Publikum in einer kleinen Ansprache auf Englisch. Beim zweiten Stück übernahmen Mandy Plock und Tim Fischer die Begrüßung.

Bei beiden Stücken, die jeweils zwischen 45 und 65 Minuten lang waren, verstanden es die vier begabten jungen englischen Schauspieler – Jessie-Grace Griffin, Stephanie Neill, Adam Beck und Joseph Donnison - ihr Publikum durch teils zahlreiche witzige Wortspiele und Handlungen in der Komödie für die jüngeren Schüler sowie sprechintensive, abwechslungsreiche Dialoge in dem Drama für die höheren Klassen in ihren Bann zu ziehen. Alle Schüler waren sich einig, dass es sich um gelungene, sowohl humorvolle als auch sehr nachdenklich stimmende Vorführungen handelte und die Fremdsprache gut zu verstehen war.

Die englische Sprache einmal als authentische, von native speakers gesprochene Sprache, live zu erleben und dabei festzustellen, dass man ja doch schon viel gelernt hat, das wurde wieder einmal erfolgreich bewiesen. Für die meisten Kinder und auch Jugendlichen ist der Besuch des White Horse Theatre oft der erste Kontakt mit 'echten' Engländern. Zahlreiche SchülerInnen gingen auch auf das Angebot der vier sympathischen Schauspieler ein, ihnen Fragen im Anschluss an das jeweilige Stück zu stellen, kleine Gespräche zu führen und so die englische Sprache anzuwenden.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a, die vor und nach dem Theater den Schauspielern fleißig beim Tragen ihrer vielen Requisiten halfen, nutzten ganz besonders die Chance, mit den jungen Schauspielern in Kontakt zu kommen. So war der Besuch des White Horse Theatre wieder einmal – trotz einiger akustischer Verständnisschwierigkeiten für die Zuschauer in den hinteren Reihen der großen Schulaula – ein motivierender Beitrag für die englische Sprache.

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