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Die Anerkennung erfolgte aufgrund der erfolgreichen Arbeit und der gelungenen Verknüpfung von Schulentwicklung mit dem Prozess der Gesundheitsförderung in der Schule. Seit vier Schuljahren arbeiten die Schülerinnen und Schüler der Kreisrealschule Gelnhausen regelmäßig in den Schwerpunktbereichen Soziales Lernen, Medienkompetenzförderung und in der Suchtprävention.

Ein ausgearbeitetes Konzept, das alle Jahrgänge einschließt, begleitet die Schülerinnen und Schüler über sechs Schuljahre hinweg und hält verschiedene Projekte bereit. Jeder Jahrgang durchläuft dabei pro Klassenstufe verschiedene Projekte, welche die Schülerinnen und Schüler sensibilisieren und fördern sollen. In der fünften und sechsten Klasse stellen das Soziale Lernen und die Medienkompetenzförderung die Hauptschwerpunkte dar. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich aktiv mit den Chancen, aber auch den Risiken und Gefahren von sozialen Netzwerken und Medien. Des Weiteren arbeiten sie durch unterschiedliche Kooperationsaufgaben immer wieder an ihrer neuen Klassengemeinschaft und damit an ihren sozialen Fähigkeiten. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen aktiv Verantwortung für das Miteinander in ihrer neuen Klasse und prägen die neu entstehende Gemeinschaft damit selbstständig und eigenaktiv mit. Ein guter Ansatz, um Gewalt im Voraus zu verhindern. Die siebten bis zehnten Klassen setzen sich vor allem mit den Risiken auseinander, die sich durch bestimmte Stoffe und Substanzen ergeben können, beispielsweise durch Alkohol und Nikotin. Die Reflexion des eigenen Verhaltens steht dabei klar im Vordergrund, um zu wissen und bewusst einschätzen zu können, welche Gefahren mit bestimmten Stoffen und Substanzen verbunden sein können. Natürlich arbeiten auch die siebten bis zehnten Klassen weiterhin an dem wichtigen Feld der sozialen Netzwerke und an ihrer eigenen Klassengemeinschaft weiter.

Dieses Konzept hat die Kreisrealschule zertifizieren lassen. Stellvertretend für die Schulgemeinde stellten Schulleiter Michael Neeb und der zuständige Lehrer für die Sucht- und Gewaltprävention, Christian Zeller, das Konzept der Kommission des Staatlichen Schulamtes des Main-Kinzig-Kreises vor und berieten mit der Kommission über die Projekte und Aktionen des Konzepts. Insgesamt wurde die Arbeit der Kreisrealschule mit 40 von 45 Punkten bewertet. Ein sehr gutes Ergebnis, das das Potenzial dieses Konzeptes aufzeigt, die Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern und vorzubereiten, meinen Schulleiter Michael Neeb und der Sucht- und Gewaltpräventionslehrer Christian Zeller übereinstimmend. Die zuständige Schulpsychologie vom Staatlichen Schulamt Hanau, Johanna Almon, übergab der Schulgemeinde das „Teilzertifikat Sucht- und Gewaltprävention“ als Auszeichnung für das erarbeitete Konzept und der damit verbundenen Aktionen und Projekte.

Schon jetzt ist klar, dass das Konzept ständig weiterentwickelt wird, um aktuelle Geschehnisse, gerade im Bereich der sozialen Medien, für die Schülerinnen und Schüler aufgreifen und geeignet in den Schulalltag einbauen zu können. So ist für die fünften Klassen beispielsweise ein Projekt zu dem Konsum von Energy-Drinks in Planung. In fünf Jahren findet eine Rezertifizierung statt.

Foto (von links): Johanna Almon, stellvertretende Schulleiterin Eva-Maria Roth, Christian Zeller, Schulleiter Michael Neeb.

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