Zwei spannende Wochen im Berufsleben

Hanau
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„Für uns ist das Besondere an der TalenteWerkstatt, dass wir die ersten Klassen der Schule sind, die überhaupt die Möglichkeit haben, hier an der TalenteWerkstatt teilzunehmen“, formulieren Nikolas, Aleyna und Maria in ihrem Dokumentationsbericht anlässlich der Abschlussveranstaltung nach zehntägigem Erproben von diversen Berufsfeldern im Rahmen der TW der GfW in Hanau.

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„Von der Hohen Landesschule Hanau her hatten wir, die Klassen 8F und 8G, in den letzten beiden Schulwochen die Gelegenheit, an der Gesellschaft für Wirtschaftskunde (GFW)-TalenteWerkstatt teilzunehmen. Jeden einzelnen Tag durften wir in ein anderes Berufsfeld hineinschnuppern, weshalb wir jetzt eine gute Vorstellung haben, was wir in unserem späterem Berufsleben einmal machen möchten. Durch die TalenteWerkstatt konnten wir an verschiedenen Orten wie zum Beispiel im Pflegeheim, im Klinikum Hanau, in der Ludwig-Geissler-Schule und verschiedenen Werkstätten arbeiten. Dadurch konnten wir auch unser Wissen über verschiedene Berufe weiterbilden. Daher wissen die meisten Schüler, die teilgenommen haben, welchen Beruf sie später ausüben möchten“, führen die drei in ihrem Bericht weiter aus.

„Im Januar konnten wir eine Potentialanalyse im Rahmen des Berufsorientierungsprogrammes (BOP) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für unsere Schüler realisieren.Damit haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um auch an den Werksstatttagen des BOP teilnehmen zu können, welche in Hanau durch die TalenteWerkstatt der GfW durchgeführt werden“, erläutert Stefan Prochnow, Fachbereichsleiter II an der HOLA.

Insgesamt 57 Schülerinnen und Schüler in sechs Gruppen eingeteilt durchliefen die Berufsfelder Metall und Kunststoff, Elektro, Holz, Ernährung, Farbe und Raumgestaltung, Gesundheit, Erziehung und Soziales, Bau, Wirtschaft und Verwaltung, Hotel- und Gaststätten, Textil, Landwirtschaft und IT, Druck und Medien. Dabei wurden sie von erfahrenen Ausbildern und Anleitern in die Anforderungen der verschiedenen Branchen eingeführt und bei der Arbeit an einem Projekt beobachtet, um die Stärken und Kompetenzen im jeweiligen Berufsfeld feststellen und dokumentieren zu können. Dies ergibt ein umfangreiches und ausführliches Kompetenzprofil, welches als Grundlage für den weiteren Berufs-und Studienwahlprozess dient.

„Wir wollen mit dieser TalenteWerkstatt dazu beitragen, dass der Übergang von Schule in Ausbildung und/oder Studium, also der Berufswahlprozess optimiert wird, somit Ausbildungs- und Studienabbrüche, die immer noch zu viele sind, reduziert und dadurch persönlicher und volkswirtschaftlicher Schaden vermindert werden kann“, erläutert Daniela Grund, Projektleiterin der TalenteWerkstatt die Ziele dieser aufwendigen Maßnahme.

In dem Bericht dreier Schüler wird das so dargestellt: „Es gibt einen ziemlich großen Unterschied zwischen unserer Schule und der TalenteWerkstatt:

  1. Wir bleiben keine 5 Stunden, sondern 8 Stunden in dem Betrieb Es ist wie im Berufsleben
  2. Wir machen mehr Praktisches als Theoretisches
  3. Wir lernen etwas Sinnvolles für unser späteres Leben
  4. Uns wurden konkrete einzelne Berufe gezeigt, mit Bezug zu einzelnen Schulfächern
  5. Bei den Berufen wurden uns auch Weiterbildungsmöglichkeiten gezeigt
  6. Man hat uns wie ein Kollege /Angestellter behandelt und nicht wie einen Schüler“

„Damit für die Schüler ein wirklichkeitsnahes und sicheres Arbeiten und Erproben möglich ist, sollen die Berufsfelder in anforderungsgerecht ausgestatteten Fachräumen und Werkstätten durchgeführt werden“, führt GfW-Geschäftsführer Reinhold Maisch weiter aus und bedankte sich in diesem Zusammenhang bei dem ganzen Team für die hervorragende Organisation und Durchführung, als auch für die tolle Kooperation mit den begleitenden Lehrkräften der HOLA.

Schüler und Lehrkräfte sind hochzufrieden mit diesem praktischen Ausprobieren der verschiedenen Berufsfelder. Es werden von ihnen andere Kompetenzen gefordert, als in der Schule. Manche Schüler können hier mit ihren praktischen bzw. kreativen Kompetenzen auftrumpfen. Andere Schüler genießen es, neue und unbekannte Aufgaben aus der Arbeitswelt zu lösen. So stand in den persönlichen Rückmeldungen des Berichtes: „Durch die TalenteWerkstatt haben wir einen neuen Einblick in das Berufsleben bekommen. Besonders gut fanden wir die verschiedenen Eindrücke die wir gesammelt haben. Durch diese Eindrücke haben jetzt einige eine neue Perspektive für unsere außerschulische Weiterbildung gefunden und möchten jetzt vielleicht einen neuen Beruf ausüben. Wir fanden auch noch besonders gut, dass wir viel Praktisches gemacht haben und nicht wie in der Schule nur gesessen beziehungsweise gelernt haben.

Beim feierlichen Abschluss der Veranstaltung präsentierten die Schüler ihren Eltern in Form von Power-Point-Präsentationen die erlebten Praxisfelder. Anschließend wurde den Teilnehmenden ihr Zertifikat und ihr Kompetenzprofil überreicht, das die individuellen Stärken und Talente der Schüler ausführlich spiegelt. Mit einem präziseren Selbstbild und neuen Zielen für die eigene Zukunft beendeten die Schüler die prägende Veranstaltung der Talentewerkstatt.

„Insgesamt eine erfolgreiche Premiere der Hohen Landesschule, die hoffnungsfroh in die nahe Zukunft blicken lässt, denn dann sind auch weitere Gymnasiasten zur Potentialanalyse und zur TalenteWerkstatt angemeldet“, freute sich Johanna Ritz, Beauftragte für die Berufsorientierung. Fazit im Pressebericht der Schüler:„Die TalenteWerkstatt ist ein nützlicher Ort für Jugendliche, da sie dort ihre Fähigkeiten entdecken und ihre Interessen erweitern können. Sie gibt ihnen neue Perspektiven für die Zukunft und hilft ihnen, sich im Berufsleben zurecht zu finden“.

Foto (von rechts): Daniela Grund (Projektleitung), Steffan Prochnow (Fachbereichsleiter II), Johanna Ritz (Beauftragte für die Berufsorientierung) Stolz präsentieren sich die Schüler der Hohen Landesschule nach der Zertifikatsüberreichung.

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