Otto-Hahn-Schule auf dem MINT-EC-Forum

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In der letzten Februarwoche fand in Berlin das Hauptstadtforum von MINT-EC 400 (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik – Excellence Center Schulen) statt.

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Es war das größte nationale Netzwerktreffen mit 400 Schülerinnen und Schülern sowie 100 Lehrkräften aus 316 MINT-EC-Schulen. Die Otto-Hahn-Europaschule vertraten die Schüler Marius Preibisch und Morris Schmuck, begleitet von den Lehrkräften Doro Gropp und David Bünger. Zwei Tage lang drehte sich alles um MINT: Ein Bildungsmarkt, ganztägige Forschungsworkshops, Fachvorträge und Keynote Speeches, Wettbewerbe, die Go Digital Night by SAP Young Thinkers sowie eine Abendveranstaltung zogen die jungen Leute in Scharen an. Marius Preibisch berichtete begeistert über einen Workshop zur Herstellung einer funktionsfähigen Flüssigkristallanzeige (LCD) in den Laboren der Technischen Universität. Mit Hilfe eines doppelbrechenden Flüssigkristalles und einer Veränderung der Polarisationsebene dieser Kristalle sei es ihm im Team tatsächlich gelungen, ein funktionierendes LCD Display zu bauen. Mit Rat und Tat standen Dr. Feodor Oestreicher und einige Auszubildenden beiseite. Der Herstellungsprozess teilte sich in 12 Schritte, die eigenständig ausgeführt werden durften, was eine spannende Abwechslung zum gewöhnlichen Schulstoff darstellte.

Auch Morris Schmuck war von seinem Workshop begeistert: „Ich habe an dem Workshop Autonomes Fahren mit Lego Mindstorms teilgenommen. Es galt mithilfe des Ultraschalls und eines Farbsensors ein autonom fahrendes Fahrzeug zu bauen. Das sollte einer Linie folgen, den Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug messen und dementsprechend abbremsen sowie rechts vor links auf freie Fahrbahnen achten können. Es gelang, schließlich. Mehrere Vehikel konnten gleichzeitig auf einem Parcours fahren, ohne Unfälle zu verursachen. Meistens zumindest. „Das Forum bot vor allem den Jugendlichen auch die Möglichkeit, sich über zukünftige Studiengänge und Berufsoptionen sowie Ideen für den Unterricht zu informieren Am zweiten Tag traf man sich nach den Workshops im Konzertsaal der Universität der Künste (UdK) zur Abendveranstaltung. Clarissa Corrêa da Silva, bekannt aus „Wissen macht: Ah!“, moderierte das Programm u.a. mit der Verleihung des „Award of Excellence“ im Internationalen Chemiewettbewerb des Royal Australian Chemical Institute. Dazu gehörte dann noch das Finale im MINT-EC SchoolSlam. Das ist ein englischsprachiger Videowettbewerb, in dem die MINT400-Teilnehmender über die Platzierung der drei besten Beiträge abstimmten. Bei MINT400 steht immer der Netzwerkgedanke im Vordergrund. Naturwissenschaftlich Interessierte treffen sich, lernen neue Perspektiven kennen, entdecken neue Aspekte von MINT und knüpfen währenddessen nützliche Kontakte. So wird ein vitales Netzwerkleben möglich . Mit der Teilnahme von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der MINT-EC-Schulen Istanbul Lisesi und German International School Washington D.C. war in diesem Jahr sogar ein Austausch auf internationaler Ebene möglich.

Foto: Doro Gropp, Marius Preibisch, Morris Schmuck, David Bünger.

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