lindeninfosbombenang.jpg

Diese Tradition des Plauder- und Generationenaustauschs zu geschichts- und gesellschaftspolitischen Themen gibt es schon seit vielen Jahren. Nun wurde über die Zerstörung Hanaus am 19. März 1945 gesprochen, die sich im nächsten Jahr zum 75. Mal jährt. Zeitzeugen zogen mit ihren Berichten zu jenem traumatischen Erlebnis die Schüler des Wahlpflichtkurses 9/10 der Lindenauschule in ihren Bann. Günter Rost, Vorsitzender der Senioreninitiative, begrüßte die Gäste und lobte die Aufmerksamkeit und das offene Ohr der Schülerinnen und Schüler.

Das Leid, die Angst und die Zerstörung ihrer Heimatstadt Hanau standen bei den Berichten im traurigen Vordergrund. Das unfassbare Leid der Familien, besonders der Menschen in der Hanauer Innenstadt, wurde in bewegenden Geschichten und Zeitzeugenberichten von den Senioreninnen und Senioren erzählt. Einfühlende Fragen des Kurses nach Verbleib der Angehörigen, der Verarbeitung dieses Traumas und des Schicksals der heroischen Frauen, die die Hauptlast des Aufbaus trugen, wurden beantwortet. Auch Essensmarken wurden den Schülern gezeigt. Alfred Schendzielorz, ein Zeitzeuge, präsentierte den Lindenauschülern eine Imitierung des Fliegeralarms.

„Niemals wieder Krieg“ aber auch die Aussage nach „eigener Schuld, die man trägt, die zu dieser Zerstörung geführt hat“, waren beeindruckende Aussagen der älteren Herrschaften zum Schluss der Veranstaltung. Mit vielen aufwühlenden Eindrücken und nach einer reichhaltigen Bewirtung von Seiten der Senioreninitiative gingen die Schülerinnen und Schüler betroffen nach Hause. Im nächsten Jahr wird die Lindenauschule wieder Gast bei „Aktiv in Auheim“ sein, und zwar mit Lehrerinnen und Lehrer zur Weiterbildung der Seniorinnen und Senioren im Bereich einer Smartphonebenutzung.

Hat Ihnen der Artikel gefallen?

BLOG COMMENTS POWERED BY DISQUS

PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von VORSPRUNG!

ivw logo

Online Banner 300x250px MoPo 2

AnzeigeHarth und Schneider 250 x 300px

Anzeige

werbung1 100Euro

vogler banner