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Mitorganisiert wird das Projekt von Anbeginn von der Hertie Stiftung. Weitere Stiftungen fördern das Projekt ebenso wie die Kultusministerien der Länder. Die ersten Redewettbewerbe starten in jedem Jahr auf der Schulebene. Die beiden ersten Schulsieger werden dann auf die nächst höhere Ebene im Schulverbund gemeldet. Dort qualifizieren sich die beiden Besten für das Finale zur Landesebene. Wer dort erfolgreich auf Platz eins oder zwei landet, errreicht das Bundesfinale in Berlin. Den Erfolgreichen winkt dann ein Geldpreis und ein Stipendium. Aber schon ab der ersten Qualifikationsrunde erhalten diejenigen, die weiterkommen jedesmal ein kostenloses mehrtägiges rhetorisches Aufbautraining. Da aber jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer entweder in der Mittelstufe aller Schulformen oder der Oberstufe schon auf der Schulebene das Reden, Argumentieren, Begründen und qualifizierte Entscheiden lernt, gibt es nur Gewinner in diesem Redewettbewerb, der der angelsächsischen Redekultur folgt.

Nicht das bedingungslose, oft aggressive Diskussionsverhalten wird verfolgt, sondern das Zuhören, das aufeinander Eingehen, die Suche nach der bestmöglichen Entscheidung im besten Sinn des Wohles für die Allgemeinheit. Man muss etwas zu sagen haben, sich aber auch einmal zurücknehmen können. Debattenthemen, die jeweils aus einer Pro und Kontra Perspektive erörtert werden, müssen daher immer einen vorstellbaren gesellschaftlichen Bezug haben. In der Otto-Hahn-Europaschule fand nun das Schulverbundsfinale Hanau statt. Schülerinnen und Schüler aus dem Einhard Gymnasium Seligenstadt, dem Kreuzburg Gymnasium Großkrotzenburg, der Albert Einstein Schule Maintal, den Kaufmännischen Schulen Hanau, dem Karl Rehbein Gymnasium, der Hohen Landesschule, der Lindenauschule (und der Otto Hahn Schule Hanau debattiert in ihren jeweiligen Alterstufen. In der Sekundarstufe I (8. bis 10. Klasse) hieß die Finaldebatte: Sollen Windräder näher an Wohnsiedlungen errichtet werden dürfen? Die Frage des Finales in der Sekundarstufe II (11. bis 13. Klasse) lautete, ob die Polizei in Pressemitteilungen die Nationalität von Tatverdächtigen nennen sollte? Denn Gewinnern und ihren Stellvertretern gratulierte die Regionalkoordinatorin Heike Kühne sehr herzlich. Einen Büchergutschein überreichte sie als lobende Anerkennung. Die Qualifikation für das Landesfinale am 24.04.20, am Goethe-Gymnasium in Frankfurt, findet am 2.4.20 ebenfalls in der Otto-Hahn-Schule Hanau statt.

Foto: Finalisten Sekundarstufe I (obere Reihe) 1. Axinia Clauss Otto-Hahn-Schule Hanau, 2. Jakob Klaeffling Karl-Rehbein-Schule Hanau, 3. Annika Tetens Karl-Rehbein-Schule Hanau, 4. Farah Ouchan Otto-Hahn-Schule Hanau sowie die Finalisten Sekundarstufe II (untere Reihe) 1. Laura Sophie Koch Albert-Einstein-Gymnasium Maintal, 2. Beti Landgraf Albert-Einstein-Gymnasium Maintal, 3. Annika Schilling Franziskanergymnasium Großkrotzenburg und 4. Ariane Grimm Otto-Hahn-Schule Hanau.

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