HSG Hanau landet "brutalen Arbeitssieg"

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Die HSG Hanau gewinnt gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen mit 26:22 (13:10) und feiert nach vier Spieltagen und 8:2 Punkten auf Rang vier liegend einen echten Traumstart in der 3. Handball-Liga Ost. „Wir sind sehr glücklich, aber einfach war es auf keinen Fall“, sagte Defensivstratege Marc Strohl nach dem Spiel.

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Ähnlich sah es HSG-Coach Patrick Beer: „Das war ein brutaler Arbeitssieg. Wir haben nicht immer schön gespielt, dafür aber erfolgreich.“ Es sei nicht einfach gewesen, nach dem sehr emotionalen Sieg im Derby in der Vorwoche gegen die HSG Rodgau-Nieder-Roden heute die notwendige mentale Stärke an den Tag zu legen. Umso mehr freute sich der Coach über die zwei Punkte.

Vor 450 Zuschauern in der Main-Kinzig-Halle kamen die Gastgeber gut ins Spiel und führten nach einer Viertelstunde mit 7:4. Doch die Gäste, die ohne ihren mit Zweitspielrecht für den Bundesligisten Eulen Ludwigshafen ausgestatteten Top-Shooter Daniel Hideg antreten mussten, ließen sich nicht abschütteln. Auch die frühe Verletzung von Alexander Sauer, der nach einer Schienbeinverletzung ins Krankenhaus gebracht werden musste, brachte sie nicht aus dem Konzept. „Wir hoffen alle, dass nichts Schlimmes passiert ist und wünschen dem Spieler, dass er so schnell wie möglich wieder auf dem Feld stehen kann“, schickte Beer nach der Partie noch beste Genesungswünsche im Namen seiner Mannschaft nach Oftersheim/Schwetzingen.

Die zuvor über gut vierzig Minuten mit einem siebten Feldspieler agierten und die Hanauer mit dieser taktischen Maßnahme ein wenig überraschten. „Wir haben nicht wirklich damit gerechnet und mussten uns erst umstellen. Doch das haben wir dann im Laufe der Partie ganz gut gelöst“, sagte Strohl. „Ich ziehe den Hut vor der taktischen Disziplin der Gäste. Sie haben uns immer wieder vor Probleme gestellt“, ergänzte Beer. Nachdem es mit 13:10 in die Kabine ging, setzten sich die Grimmstädter im zweiten Durchgang kontinuierlich ab und führten in der 51. Minute nach einem Tor von Michael Hemmer mit sechs Treffern. Die Partie schien gelaufen. Doch nach einem anschließenden 0:4-Lauf stand es in der 55. Minute plötzlich nur noch 22:20 für die HSG und mal wieder begann das große Zittern.

An dessen Ende die HSG Hanau aber einmal mehr in ihrem Tempel die Oberhand behalten sollte. Den Schlusspunkt einer zerfahrenen Partie zum 26:22 setzte bezeichnenderweise Keeper Sebastian Schermuly mit seinem zweiten Treffer des Tages. Bei den Hanauern war Jan-Eric Ritter mit sechs Treffern der erfolgreichste Schütze. Erneut blieb er vom Siebenmeter-Punkt eiskalt und verwandelte alle vier Strafwürfe. Darüber hinaus freute sich Trainer Beer besonders über den guten Auftritt von Hemmer in den letzten zwanzig Minuten. „Er ist auf einem guten Weg und spielt sich Schritt für Schritt in die Mannschaft.“

Jetzt kommt es am kommenden Samstag (18 Uhr, Rundsporthalle in der Friedrich-Ebert-Allee) bei Eintracht Baunatal zu einem echten Spitzenspiel. Nachdem die Nordhessen überraschend zu Hause gegen den TV Gelnhausen verloren haben, rangieren sie mit 8:2 Zählern unmittelbar vor der HSG Hanau auf Rang drei. „Wir hoffen natürlich auf viele Mitfahrer nach Baunatal und wollen versuchen unseren Super Start noch auszubauen“ setzt Beer ganz auf die Reiselust des Blauen Hanauer (Fan)Blocks.

Foto: HSG Hanau

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