HSG-Express kommt nicht ins Rollen

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Die HSG Hanau hat am Sonntag gegen den HC Erlangen II die zweite Heim-Niederlage innerhalb eines Monats hinnehmen müssen. Vor über 500 Zuschauern verlor das Team von Trainer Patrick Beer mit 29:31 (11:14) und liegt nach dem zwölften Spieltag in der 3. Handball-Liga Ost mit 12:12 Punkten auf Rang acht.
Nach der Partie gab es keine zwei Meinungen. Erlangen war die bessere Mannschaft.

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Beer sprach folgerichtig von einer „verdienten Niederlage. Wir haben gefightet und alles gegeben, aber Erlangen hatte heute auf einigen Positionen etwas mehr Qualität.“

Dabei sah vor Anpfiff richtig gut aus bei der HSG Hanau. Mit Maximilian Bergold, Michael Hemmer und nach seinem Mittelhandbruch etwas überraschend auch Jannik Ruppert kehrten gleich drei länger verletzte Spieler zurück in den Kader. Doch auch das Trio konnte dem Spiel keine entscheidende Wende geben. Beer: „Ich mache den Spielern, insbesondere denen, die nach ihren Verletzungen zurückgekehrt sind, keinen Vorwurf, sie brauchen einfach noch etwas Zeit.“

Bergold scheiterte in der Anfangsphase mehrmals am insgesamt stark aufspielenden Gästekeeper Michael Haßferter und so fehlte den Hanauern die nötige Wucht aus dem Rückraum. Da es laut Beer auch nicht gelang, das Spiel breit zu machen und die Außen in Szene zu setzen, kam der HSG-Express nie richtig ins Rollen. Dazu kam in den entscheidenden Momenten auch das fehlende Quäntchen Spielglück hinzu und so nahm das Unheil schnell seinen Lauf. Das 2:1 durch Jan-Eric Ritter nach sieben Minuten sollte die letzte Führung der Grimmstädter bleiben. Über ein 8:6 nach 16 Minuten und ein 12:8 (24.) setzten sich die Erlangener schnell ab. Zur Pause führten die Gäste mit 14:11.

Auch im zweiten Durchgang rannten die Hausherren ständig einem Rückstand hinterher. Und beinahe hätten die Beer-Jungs die Partie wie so oft in den vergangenen anderthalb Jahren, als man kein einziges Heimspiel verloren hatte, doch noch gedreht. Ritter verkürzte 99 Sekunden vor Schluss zum 27:29 und für einen Moment spürte man diese besondere Vibration in der Main-Kinzig-Halle. Doch der Funken, der schon viele dramatische Schlussphasen befeuerte, wollte an diesem Nachmittag einfach nicht zünden. Erlangen blieb eiskalt und brachte die Partie nach Hause. Für Hanau war Ritter mit neun Treffern der erfolgreichste Schütze. Marc Strohl, der nach einem Foulspiel in der 45. Minute ebenso wie Erlangens Felix Müller (59.) die Rote Karte sah, traf vier Mal.

Am kommenden Samstag muss die HSG Hanau bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II, der zweiten Mannschaft des Bundesligisten HSG Wetzlar, antreten. Der Aufsteiger hat zuletzt sieben Spiele in Folge gewonnen. Das nächste Heimspiel findet am 2.Dezember statt. Dann empfangen die Hanauer um 17 Uhr in der Main-Kinzig-Halle den HSC 2000 Coburg II.

Foto: HSG Hanau

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