HSG Hanau müht sich zum Sieg gegen Coburg

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Nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Partien hat die HSG Hanau zurück in die Erfolgsspur gefunden.

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Die Grimmstädter siegten am Sonntagabend vor 460 Zuschauern gegen den HSC 2000 Coburg II mit 18:16 (7:7) und rangieren mit 14:14 Zählern auf dem zehnten Tabellenplatz in der 3. Handball-Liga Ost. Die Gäste bleiben mit 7:21 Zählern auf Rang 14, dem ersten Abstiegsplatz. „Das war eine harte Nuss. Wir waren angespannt und nicht komplett im Spiel. Wir haben uns viele Chancen herausgearbeitet, aber eben auch viele davon nicht genutzt. Am Ende haben wir uns irgendwie die Punkte erarbeitet“, sagte ein sehr erleichterter HSG-Coach Patrick Beer. Von Beginn war klar, dass in diesem Duell keine Partei einen Schönheitspreis gewinnen wollte, sondern einzig und allein das Spiel. Allerdings kam erschwerend hinzu, dass beide Teams zuvor drei Spiele am Stück verloren hatten und somit nicht gerade mit überbordendem Selbstvertrauen ausgestattet waren.

Und so entwickelte sich ein merkwürdiges Spiel. Beide Teams konzentrierten sich zunächst auf ihre starke Abwehrarbeit. Dagegen lief im Angriff nicht wirklich viel zusammen. Fehlwürfe auf beiden Seiten bestimmten bis zum Ende die Partie die Szenerie. Bezeichnenderweise gelang Jan-Eric Ritter erst nach knapp elf Minuten das 2:1. Zur Pause hieß es 7:7. Im zweiten Durchgang kamen die Hanauer etwas konzentrierter aus der Kabine und konnten sich nach 39 Minuten beim 11:8 erstmals leicht absetzen. Diesen Vorsprung rettete der Gastgeber in einer zerfahrenen Partie letztlich mit Glück und Geschick ins Ziel und sorgte so in der Halle für kollektives Durchatmen.

Großen Anteil daran hatte Maximilian Bergold. Der lange verletzte Shooter kommt allmählich wieder in Schwung und avancierte mit vier Treffen zum erfolgreichsten Schützen der HSG. Ein Sonderlob des Trainers erhielt auch Sebastian Schermuly. Der HSG-Kapitän zwischen den Pfosten war einmal mehr der Garant für den Erfolg. Erwähenswert war auch, dass Lucas Lorenz nach langer Verletzungspause sein Heimdebüt feiern konnte.

„Es ist menschlich nachvollziehbar, dass man nach den letzten Negativerlebnissen etwas verkrampft zu Werke geht. Daher war es klar, dass es heute nicht einfach wird. Umso erleichterter bin ich, dass wir die beiden Punkte haben“, sagte Beer. „Wir können jetzt positiv in die Trainingswoche gehen“. In dieser will man sich auf das Spiel beim Tabellenletzten SG Leipzig II vorbereiten, um dort erneut doppelt zu punkten. Das ist auch das Ziel im letzten Heimspiel des Jahres der HSG Hanau am 16.12. (17 Uhr, Main-Kinzig-Halle) gegen TV Germania Großsachsen.

Foto: HSG Hanau

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