HSG Hanau: Beer erwartet härteste Saisonphase

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Zwei Derby-Niederlagen im Rücken und die laut Trainer Patrick Beer „härteste Saisonphase“ vor der Brust.

Die HSG Hanau steht vor richtungsweisenden Wochen. Bereits am Freitag müssen die Grimmstädter bei der MSG Groß-Bieberau/Modau (20 Uhr) antreten. Das Spiel in Groß-Bieberau ist der Auftakt für ein knüppelhartes Programm“, sagt Beer. Denn anschließend geht es zum Tabellendritten Leutershausen, bevor man am 31. März mit dem ThSV Eisenach den Spitzenreiter und Überflieger der Liga in eigener Halle erwartet. Danach folgt das Gastspiel beim derzeitigen Tabellensechsten HC Erlangen II.

Das alles wäre nicht so schlimm, hätten die Hanauer nicht zuvor die beiden Derbys gegen den TV Gelnhausen und die SG Bruchköbel mehr oder weniger fahrlässig in den Sand gesetzt. Insbesondere die Heim-Niederlage gegen den Abstiegskandidaten aus der Nachbarstadt vor rund 1100 Zuschauern in der nahezu restlos ausverkauften Main-Kinzig-Halle hat wehgetan.

Kein Wunder, dass Beer an seine Spieler appelliert. „Wir müssen wieder unsere Stärken nach vorne bringen und mit hundert Prozent Einstellung nach Groß-Bieberau fahren.“ Dort muss man unter anderem Michael Malik in den Griff bekommen. Auf den Rückraumspieler werden die Augen besonders gerichtet sein. Malik erschoss die HSG Hanau mit 13 Treffern in der Main-Kinzig-Halle in der Hinrunde nahezu im Alleingang und wird in der kommenden Saison das Trikot der Grimmstädter tragen.

Neben Malik gilt es aber auch, auf den restlichen Rückraum mit Kris Jost und Till Buschmann zu achten. „Außerdem verfügen sie über eine kompakte Abwehr und ein überragendes Tempospiel“, zählt Beer die weiteren Stärken des Gegners auf. Ein Wiedersehen wird es mit Eric Schaeffter geben, der sich nach überstandener Verletzung gegen seinen alten Verein sicher viel vorgenommen hat.

Mit 21:25 Punkten rangiert Groß-Bieberau auf dem elften Tabellenplatz. Die HSG Hanau mit 25:21 Zählern auf Platz sieben. Nachdem der DHB die geänderten Regularien für den DHB-Pokal durchgegeben hat und sich dadurch die ersten sechs Teams direkt für die Hauptrunde im DHB-Pokal qualifizieren, würde der derzeitige Rang sieben sogar ausreichen, um dabei sein. Mit Erlangen II befindet sich eine sogenannte „zweite Mannschaft“ unter den Top-Sechs und diese dürfen nicht am Pokal teilnehmen.   

Doch um das Ziel DHB-Pokalqualifikation nicht aus den Augen zu verlieren, sollte die HSG Hanau aus Groß-Bieberau etwas Zählbares nach Hause bringen.

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