HSG Hanau erwartet selbstbewusstes Elbflorenz

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Am Sonntag (17 Uhr, Main-Kinzig-Halle) empfängt die HSG Hanau am 14. Spieltag der 3. Handball-Liga Mitte den HC Elbflorenz II.

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Zwar rangiert der Aufsteiger mit 8:18 Punkten noch auf dem drittletzten Tabellenplatz, doch zeigt die Formkurve der Gäste stark nach oben. Auf die Grimmstädter, die mit 14:12 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz liegen, wartet daher eine ziemlich knifflige Aufgabe. Denn zuletzt gewann der HC Elbflorenz II zwei Spiele in Folge und dürfte entsprechend mit breiter Brust nach Hanau reisen. In Baunatal behielt Elbflorenz mit 34:33 die Oberhand und mit dem gleichen Ergebnis bezwang man in der Vorwoche in eigener Halle die SG Leutershausen. Gegen beide Mannschaften kassierte die HSG Hanau jeweils eine empfindliche Niederlage.

„Wir dürfen uns vom Tabellenplatz nicht blenden lassen. Sie haben zuletzt zwei dicke Ausrufezeichen gesetzt und sind als Aufsteiger in der Liga angekommen“, erwartet HSG-Coach Oliver Lücke einen starken Gegner. „Elbflorenz spielt eine unangenehme, offensive und ballorientierte 6:0-Deckung und hat auch im Angriff durchaus Qualität.“ Man werde sich auf den Gegner einstellen, so Lücke weiter, aber er wolle den Fokus einmal mehr auf das eigene Spiel richten. „Ich bin selbst gespannt wie wir uns weiterentwickelt haben und wie sich die Mannschaft nach der Pause eines spielfreien Wochenendes präsentieren wird“, sagt Lücke.

Der Coach wünscht sich, dass sich sein Team zerreißt und mit einem engagierten Spiel bei den eigenen Zuschauern bedankt. „Was der Blaue Block zuletzt für uns getan hat, war sensationell. Da möchten wir schon etwas zurückgeben“, sagt Lücke.

Er spielt dabei auf die riesige Unterstützung der Fans beim Auswärtssieg gegen den TV Gelnhausen und vor allem beim letzten Heimspiel gegen die HSG Nieder-Roden an. Anstatt bei einem Sieben-Tore-Rückstand zwanzig Minuten vor Schluss zu resignieren, verwandelte der Blaue Block die Halle in ein Tollhaus und peitschte die eigene Mannschaft zu einem nicht mehr für möglich gehaltenen Remis nach vorne. Es war einer dieser Handballabende, den man in Hanau lange nicht vergessen wird. Neben den Langzeitverletzten Matthias Schwalbe, Daniel Wernig und Jannik Ruppert wird Michael Hemmer aufgrund von Knöchelproblemen nicht zur Verfügung stehen. Dagegen kehrt mit Jan-Eric Ritter ein ehemals Langzeitverletzter in den Kader zurück. „Jan-Eric hat die Woche bereits voll mittrainieren können“, sagt Lücke.

@Foto: Moritz Göbel

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