HSG Hanau verpasst Sensation in Krefeld

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Die HSG Hanau zeigt zum Auftakt der Aufstiegsrunde in die 2. Handball-Bundesliga eine überragende Leistung, verpasst es allerdings, sich in der Schlussphase zu belohnen. Die Grimmstädter verlieren beim Top-Favoriten HSG Krefeld hauchdünn mit 26:27 (17:12). Dabei lag das Team von Trainer Hannes Geist nach 43 Minuten beim Stande 23:17 sogar mit sechs Toren vorne, musste sich dann aber der individuellen Klasse des Gegners doch noch geschlagen geben.

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Die Zuschauer, die das Spiel live auf sportdeutschland.tv mitverfolgt hatten, trauten ihren Augen nicht. Die Hanau Himmelstürmer legten in der Krefelder Glockenspitzhalle los wie die Feuerwehr und spielten Handball wie aus einem Guss. Die Krefelder, die unbedingt aufsteigen möchten und sich dafür extra für die Aufstiegsrunde mit dem niederländischen Nationalspieler Robin Schoenaker und dem ebenfalls international erfahrenen Kroaten Domagoj Srsen verstärkt hatten, liefen zunächst nur hinterer.

„Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Es war beeindruckend mit welcher Leistung wir nach sechs Monaten Wettkampfpause aufgetreten sind. Die Jungs haben die Vorgaben überragend umgesetzt und bis zur 45. Minute sehr gut gespielt. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen“, sagte Trainer Hannes Geist, dessen Debüt als verantwortlicher Coach zwar keine Punkte einbrachte, dennoch aber alle Fans des Blauen Block mit Stolz erfüllen dürfte. Mit dieser Leistung setzte die HSG ein großes Ausrufezeichen und stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass man ein ernstzunehmender Gegner in der Aufstiegsrunde ist.

Vor allem in puncto Spielfreude und Emotionalität hatten die Hanauer die Nase vorn und machten so die individuelle Klasse des Gegners mehr als wett. Wir waren mental nicht bereit und ich habe in der Pause gesagt, dass wir uns so nicht präsentieren können, dass es nicht sein kann, dass uns Hanau emotional deutlich überlegen war. In der zweiten Halbzeit haben wir es deutlich besser gemacht“, gab Krefelds Coach Maik Pallach nach der Partie zu.

David Rivic erzielte das erste Tor der Partie und schnell wurde klar, dass die Hanauer hier nicht zum Kaffeefahrt angetreten sind. Insbesondere Jannik Ruppert war im ersten Durchgang nicht zu halten. Der erfolgreichste Schütze des Abends aus Sicht der Hanauer erzielte alle seine sieben Treffer im ersten Durchgang und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass sich die HSG bereits nach 17 Minuten beim Stande von 8:4 erstmals auf vier Tore absetzen konnte. Die Hanauer blieben auch in der Folgezeit hellwach und gingen mit 17:12 in die Kabine.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich zunächst nichts. Zwar hatten sich die Krefelder jetzt besser auf die Gäste eingestellt, doch die Hanauer blieben fokussiert und hatten in der 43. Minute den Sieg schon vor Augen. Dann leitete ein Fünf-Tore-Lauf der Krefelder die Wende ein. Doch das Geist-Team bleib dennoch dran und hatte mehrfach die Chance das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, allerdings scheiterten sie in der Crunchtime immer wieder an Keeper Oliver Krechel, dem mit Abstand besten Krefelder.

Die Gastgeber mobilisierten alle Kräfte und gingen in der 57. Minute durch Moritz Kristoffer erstmals an diesem denkwürdigen Abend in Führung und retten das Ergebnis mit Routine und individueller Klasse über die Zeit. Die Grimmstädter brauchten nach den dramatischen 60 Minuten ein paar Augenblicke, um die Niederlage zu verdauen, doch spätestens auf der Heimfahrt überwog der Stolz auf die gezeigte Leistung. Das Team hat eindrucksvoll gezeigt, dass man als eingeschworenes Kollektiv und mit großem Herzen kämpfend auch vermeintliche Übermannschaften Paroli bieten kann.

Am kommenden Samstag steht dann das erste Heimspiel auf dem Programm. Um 19.30 Uhr ist der HC Oppenweiler/Backnang zu Gast in der Main-Kinzig-Halle. Da aufgrund der Covid-19-Pandemie keine Zuschauer erlaubt sind, bietet sich ein TV-Abend an. Sportdeutschland.tv überträgt das Spiel wie gewohnt im Internet. Bereits ab 18.50 Uhr findet eine ausführliche Vorberichterstattung über die klubeigenen Social-Media-Kanäle der HSG Hanau via youtube und Facebook statt.

@Bild HSG Hanau

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