Fundierte Beratung erleichtert die Berufsweg-Entscheidung

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Immer mehr hessische Schulen bieten ihren Schülern eine vorbildliche Begleitung bei der Entscheidung für einen Berufsweg.

Diese Entwicklung sei zu begrüßen, erklärte der Landtagsabgeordnete und Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für berufliche Bildung, Hugo Klein, im Zusammenhang mit der Verleihung des „Gütesiegels Berufs- und Studienorientierung Hessen“ an 77 Schulen. Die Auszeichnung erfolgte in diesen Tagen durch den Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium, Mathias Samson, sowie seinem Kollegen aus dem Kultusministerium, Dr. Manuel Lösel und durch Dr. Frank Martin, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, im Berufsbildungszentrum Südhessen in Karben.

Wie Abgeordneter weiter berichtete, hatten 59 der 77 Schulen das Siegel bereits vor vier Jahren erhalten, sich seitdem aber weiterentwickelt. Insgesamt tragen derzeit bereits 169 hessische Schulen das Gütesiegel, für ihr zukunftsweisendes Wirken für Schülerinnen und Schüler, wie auch deren Eltern.Diese sollten sich nämlich rechtzeitig damit beschäftigen, was sie nach der Schule tun wollen und was sie dafür tun müssen.

Schule und Unternehmen können sie dabei entscheidend unterstützen, wenn sie kooperieren, denn eine qualifizierte Berufsorientierung informiere nicht nur über die Vielfalt der Ausbildungsberufe, sondern unterstütze die Jugendlichen auch, ihre besonderen Fähigkeiten und Neigungen zu erkennen und weiterzuentwickeln.

Wie das praktiziert werde, zeigten beispielgebend jene 77 Schulen, die aktuell ausgezeichnet wurden, betonte Staatssekretär Samson bei der Gütesiegel-Verleihung in Karben. Kultus-Staatssekretär Lösel hob ergänzend die besonderen Leistungen der zerti-fizierten Schulen hervor und bedankte sich bei den Lehrkräften, die ihrerseits anmerkten, dass es den Jugendlichen nicht immer leicht falle, sich bei dem vielfältigen beruflichen Bildungsangebot für einen bestimmten Beruf zu entscheiden, der ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht.

Daher brauchen Schülerinnen und Schüler für ihre Berufswahl neben praktischen Einblicken in die Berufs- und Arbeitswelt auch gezielte Rückmeldungen bezüglich ihrer Kompetenzen. Es sei deshalb von großer Bedeutung, dass die Jugendlichen von den Schulen individuell begleitet werden, und zwar in Kooperation mit Betrieben, Unternehmen und regionalen Arbeitsagenturen, stellte Hugo Klein fest, der in diesem Metier als ehemaliger, langjähriger Berufsschullehrer, ausreichend praktische Erfahrung sammeln konnte.

Die Bundesagentur für Arbeit setze sich intensiv dafür ein, den Übergang von der Schule in Ausbildung, Beruf oder Studium kontinuierlich zu verbessern, betonte Dr. Martin von der Geschäftsführung der Regionaldirektion der Arbeitsagentur. Er freue sich – so betonte Dr. Martin, dass es, gemeinsam mit der Landesregierung, den Kammern und Verbänden gelungen sei, das Projekt „Gütesiegel“ ins Leben zu rufen.

Die hier ausgezeichneten Schulen leisteten dabei einen wichtigen Beitrag, um Jugendliche in Ausbildung und Beschäftigung zu bringen und Warteschleifen abzubauen. Da es in diesem Jahr in Hessen mehr unbesetzte Lehrstellen gebe als in den Jahren zuvor, gebe, gelte es, dem entgegenzuwirken. Hierbei seien die Schulen ein wichtiger Partner, die ihre Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet ins Leben entlassen, resümierte Arbeitsagentur-Chef Dr. Martin.

Abschließend erläutert Bildungspolitiker Hugo Klein, der im Kulturpolitischen Ausschuss (KPA) des Hessischen Landtages als stellv. Vorsitzender fungiert, dass das „Gütesiegel Berufsorientierung Hessen“ mit Beginn des Schuljahres 2010/2011, zunächst für die Mittelstufe der Schulen mit dem Bildungsgang Haupt- und Realschulabschluss eingeführt wurde. Im Schuljahr 2011/12 wurde dann auch die gymnasiale Oberstufe in das Verfahren aufgenommen. Damit wurde es das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“, das auch als unterstützender Baustein der landesweiten Strategie zur "Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen" (OloV) diene.

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