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Der 23-jährige Spitzenläufer, aktuell für die Universität von Cincinnati in der US-Leichtathletikszene startend, steigerte sich im 5000-Meter-Finale der amerikanischen Studentenmeisterschaften um zehn Sekunden auf 13:31,65 Minuten. Mit der neuen deutschen Jahresbestzeit und lediglich vier Sekunden über dem Deutschen Rekord von Arne Gabius (13:27,53 Minuten) erfüllte er sich auf Rang fünf des international besetzten Klassefeldes den Traum einer Top-Acht-Platzierung, die ihm den lebenslangen Status des "All-American"-Sportlers einbringt.

Den Verzicht auf die Hallen-Europameisterschaften machte dieser Einsatz also mehr als wett, zumal Aaron Bienenfeld selbst vom "besten Rennen" seines Lebens sprach. Zwar sah er nach seinem hochlassigen Auftritt noch taktisches Verbesserungspotenzial, denn "der Führende hat mich mit seinem 2:32-Minuten-Anfangskilometer im Bereich Weltrekordkurs doch ein bisschen zu sehr mitgezogen, wodurch ich selbst mit 2:38 Minuten schneller als geplant war. Aber ich wusste auch, dass ich meine Februar-Vorleistung von 13:41 Minuten steigern konnte", erklärte der SSC-Athlet selbstbewusst. Und so drückte er nach der 3000-Meter-Zwischenzeit von 8:10 Minuten immer wieder aufs Tempo und nahm gemeinsam mit Eric Hamer (Colorado) die Verfolgung des afrikanischen Führungsduos Wesley Kiptoo und Amon Kemboi (beide Kenia) auf - im Nacken hatte er dabei ein Dutzend Konkurrenten, die auf ihre Spurtkraft in der Endphase setzten. Doch selbst in diesem Bereich kann der frühere Volksläufer mittlerweile bestens mithalten, benötigte er doch lediglich 60 Sekunden für die letzten 400 Meter, 2:37 Minuten wurden für seinen Schlusskilometer gemessen. An Kemboi zog er damit vorbei, der Sieger Kiptoo (13:23,77 Minuten), Vizemeister Hamer (13:29,60 Minuten), Morgen Beadlescomb (13:29,96 Minuten) und der Südafrikaner Adriaan Wildschutt (13:30,55 Minuten) waren knapp vor ihm im Ziel. Deutlich geschlagen unter anderem der frühere deutsche U23-Meister Devin Meyrer (LG Kreis Ahrweiler/13:40,66 Minuten) als Elfter.

"Ich bin superzufrieden mit diesem Rennen und der Platzierung. Es ist der Beweis an mich selbst, dass ich professionell laufen kann. Mit dieser 5000-Meter-Leistung sollte outdoor über 10000 Meter eine 28:10-Minuten-Zeit und noch schneller möglich sein", sagte Bienenfeld, der damit in den Bereich des Uralt-Hessenrekords von Ralf Salzmann (PSV Grün-Weiß Kassel/28:02,37 Minuten) aus dem Jahr 1988 vorstoßen kann.

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