"Sehr geehrter Herr Saß, ich bin ganz ihrer Meinung, die Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs sollte versachlicht werden. Und ich bin froh, dass es jetzt eine Kommission gibt, die alle Fakten sammelt, gegenüberstellt und daraus eine Matrix erstellt, die eine Entscheidungshilfe für die Vertreter der Stadt darstellen soll. Die Kommission kann selbst nicht entscheiden. Aus diesem Grund verstehe ich nicht, warum ein Vertreter der BI, übrigens auch ein Bürger der sich in die Materie eingearbeitet hat, nicht am Tisch sitzen sollte.

Da sind doch die Mehrheitsverhältnisse der Parteien in der Kommission bedeutend ungerechter verteilt. 6 Mitglieder der SPD, 2 von der FDP, 2 von der CDU, jeweils 1 Mitglied von den Grünen, den Bürgern für Gelnhausen, ein Mitglied ohne Parteizugehörigkeit und ein Bürger von der BI. Dieser eine Vertreter der BI dominiert nach ihrer Meinung die Gelnhäuser Stadtpolitik – anscheinend trauen sie den anderen Kommissionsmitgliedern (alle erfahrene Kommunalpolitiker) wenig zu!

Zum Glück gibt es in der Kommission keinen Fraktionszwang und, ich wiederhole mich, keine entscheidende Abstimmung. Und die Kommissionsmitglieder und/oder die Mitglieder der BI als „Ohnemichel“ zu bezeichnen finde ich anmaßend. In ihrem Leserbrief zitieren sie Herrn Zach, der auf der Bauausschuss-Sitzung betont hat, dass der Ausbau der K904 ein separates Verfahren sei, das nichts mit dem angestrebten Brückenbau zu tun habe.

Zu dieser Äußerung würde ich ihnen raten, das Planfestellungsverfahren zu lesen, denn dort ist der Ausbau der K904 in mehreren Passagen als Begründung für die Omega-Brücke beschrieben. Was sie nicht finden werden ist hingegen einen Nachweis für das von Ihnen beschriebene Volllaufen der Unterführung, das Leerlaufen des Schlossteiches und das Absenken des Grundwassers. Im Gegenteil, in der Umweltvertäglichkeitsstudie der DB, werden sie die Empfehlung für eine Unterführung finden, die aber von Hessen Mobil wegen der Notwendigkeit des Ausbaus der K904, abgelehnt wurde!

Herr Wietzoreck wird ihnen sicherlich das Planfestellungsverfahren zur Verfügung stellen. Was mich aber nun wirklich interessiert: wie stellen sie sich denn die vernünftige Bahnüberquerung vor. Haben sie einen optimalen Plan parat, der alle gewünschten Parameter vereint. Das wäre interessant. Zum Schluss kann ich nur feststellen: Sie müssen keine neue BI gründen, kommen sie einfach zu uns. Denn wenn ich sie richtig verstanden habe, wollen wir doch das Gleiche erreichen nämlich: Mehr Information und Beteiligung der Bürger, keine überdimensionierte Brücke die noch mehr Verkehr nach Hailer u. Meerholz bringt, keinen Ausbau der K904 und keinen Verbreiterung der K862. Wir wollen die Natur im Kinzigtal schützen und damit auch den Menschen - dies dürfte ihnen als Grünen-Parteipolitiker doch auch am Herzen liegen."

Lydia Naunheim
Sprecherin der BI zum Erhalt der K904
Am Tröpfelborn 1
63571 Gelnhausen

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