Netzwerk für Gesundheit: Offener Brief an DB-Dialogforum

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Dieter Holk, Geschäftsführer vom Netzwerk für Gesundheit, wendet sich in der Diskussion über den Ausbau der Bahnstrecke Hanau/Würzburg/Fulda in einem Offenen Brief an das DB-Dialogforum.

"Sehr geehrte Frau Katzenbach-Trosch, sehr geehrte Damen und Herren,

als Teilnehmer am Dialogforum für das Netzwerk für Gesundheit Main-Kinzig hatte ich bis Anfang 2018 das Gefühl, dass hier unvoreingenommen und offen, die für alle Beteiligten zuträglichste Lösung gesucht wird. Es versteht sich von selbst, dass sich die Betreiber von Rehakliniken eine Ausbaustrecke der DB möglichst weit von ihren Einrichtungen wünschen, genauso wie sich jeder der betroffenen Bürger bzw. die Kommunen dafür einsetzen, die neue Bahnstrecke möglichst weit entfernt zu halten.

Aber das St. Floriansprinzip hilft nicht weiter. Irgendwo wird diese Trasse verlaufen müssen und die Beteiligten bzw. die dann Betroffenen werden dies, wenn auch zähneknirschend, zur Kenntnis nehmen müssen. Voraussetzung dafür ist aber ein fairer und ausgewogener Vergleich zwischen den Varianten und die Bereitschaft, auch Gutachten zur Kenntnis zu nehmen, die nicht in die gewünschte Richtung weisen.

Die Bahn läuft m.E. große Gefahr, Ihre Glaubwürdigkeit vollends aufs Spiel zu setzen, wenn aus fadenscheinigen Argumenten (Fahrzeitersparnis: 3 Minuten, frühzeitige Inbetriebnahme von Teilstrecken, Schwerverkehrabfahrten über die A66 usw.) Tatsachen werden, die einer gutachterlichen Prüfung nicht standhalten. Und der berechtigte Zorn der betroffenen Menschen wird immens wachsen und unsere demokratischen Institutionen werden darunter leiden.

Also halten Sie ein, prüfen Sie vorurteilsfrei, lassen Sie auch andere Meinungen gelten und geben Sie denen Gehör, die einen fairen Umgang mit allen Fakten wünschen – unvoreingenommen!"

Dieter Holk
Geschäftsführer Netzwerk für Gesundheit
Bad Soden-Salmünster

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