Bahn gefährdet 2000 Arbeitsplätze in Bad Soden-Salmünster

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In einem Leserbrief äußert sich der Verein für Tourismus und Wirtschaftsförderung Bad Soden-Salmünster zum geplanten Ausbau der Bahnstrecke Frankfurt - Fulda.

"Es ist schon erstaunlich, wie sich das sogenannte Dialogforum der Bahn entwickelt hat. Vom Anspruch der Transparenz und Nachvollziehbarkeit ist scheinbar nur noch wenig übrig geblieben. Die Bahn kocht ihr eigenes Süppchen und opfert den Menschen- und Naturschutz zu Gunsten ihrer eigenen Wirtschaftlichkeit. Das Ergebnis ist die Trasse IV, mit der die Stadt Bad Soden-Salmünster stark belastet wird. Mal abgesehen vom Ruhebedürfnis der betroffenen Bürgerinnen und Bürger hat diese Variante massive Auswirkungen auf den Kur- und Tourismusstandort Bad Soden-Salmünster. Der Gipfel ist jedoch die sogenannte Variante IV West, die ausgerechnet von Bund Naturschutz e.V. befürwortet wird. Wer wird zukünftig hier noch Urlaub oder Kur machen wollen, wenn nur wenige Meter weiter Hochgeschwindigkeitszüge mit Tempo 250 aus den Tunnels donnern und dann auf einer autobahnparallelen Brücke durch das Kinzigtal rasen? Niemand! Auf der Strecke bleibt ein ganzer Wirtschaftszweig und rund 2.000 Arbeitsplätze in der Kurstadt Bad Soden-Salmünster. Dies kann nicht akzeptiert werden. Die Bahn muss endlich Fairness, Respekt und Verantwortung für die Lebensgrundlage der von der Jahrhundertmaßnahme betroffenen Menschen beweisen und ihre Schnellschussentscheidung für die Variante IV zurückziehen."

Karin Sperzel-Berg
für den Vorstand des Vereins für Tourismus und Wirtschaftsförderung e.V. Bad Soden-Salmünster

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