Komödiantentum, apokalyptisch und skurril

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Zur UN-Weltklimakonferenz in Polen nimmt VORSPRUNG-Leser Dr. Gerhard Stehlik aus Hanau in einem Leserbrief Stellung.

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"Nicht alle, aber alle paar Jahre kommt sie wieder, vor Weihnachten, seit 40 Jahren, die neue UN-Weltklimakonferenz, 20000 Teilnehmer, 200 Länder, zum dritten Mal in Polen. Nach Posen und Warschau ist nun die Kohlehochburg Kattowitz an der Reihe. Und alle Jahre wieder liest man den gleichen Singsang vom drohenden Weltuntergang durch Klimawandel. „Wir alle haben es in der Hand" steht über einem Kommentar der Journalistin Nela Müller. Dann der apokalyptische Standardsatz: „Wenn alle weitermachen wie bisher, oder wie Trump und Bolsonaro den Klimawandel leugnen, wird die Zukunft des Planeten gefährdet." Nur, niemand leugnet Klimawandel an sich, sondern nur die CO2-Wirkung!

Dass ein paar Teile CO2 pro Million Teile Luft die Zukunft des Planeten gefährden, ist Quatsch, der im politischen Teil einer Zeitung mit Bußgeld geahndet werden sollte. Dieser Planet hatte in seinem Urzustand eine Atmosphäre nur aus Stickstoff und CO2! Die Venus besteht so lange wie die Erde nur mit CO2 als Atmosphäre! Woher nimmt Nela Müller ihr Wissen? Was der Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Paul Becker, mit Blick auf die Weltklimakonferenz publiziert, ist leider auch nur alberne Klimapolitik. Das heiße, trockene Sommerjahr zeige ihm: „Der Klimawandel ist längst in Deutschland angekommen“. Ein Jahr ist aber nur Wetter. Klima ist 30 Jahre Wettermittelwert. Becker spricht als vom Staat bezahlter, politischer Scharlatan, nicht als Meteorologe!

Einfache Logik beweist, was allgemein wirklich geleugnet wird. Der CO2 Gehalt steigt, aber nicht sprunghaft, sondern jährlich um 2-4 Teile CO2 pro Million Teile Luft. Dieser sanfte, stetige Anstieg verursacht keine Sprünge weder von Hitze zu Kälte, noch von Dürre zu Überschwemmung, vom Hurrikan zur Flaute, sondern nur einen langsamen, gut bekannten Anstieg der Globaltemperatur in 170 Jahren um rund 1°C. Nur wer an „die Kristallkugeln der Klimamodelle“ (Professor Schellnhuber) glaubt, glaubt auch, CO2 verursache dieses bedeutungslose eine Grad Erwärmung in 170 Jahren. Vernünftiger ist es jedenfalls, den Sonnenforschern zu glauben. Die Sonne macht den Langzeitklimawandel. Und was publiziert der Vize-Scharlatan vom DWD dazu? „Zudem wurden an den Messstationen des DWD bis Ende November 1990 Sonnenscheinstunden verzeichnet – ein Plus von 32 Prozent im Vergleich zum vieljährigen Durchschnitt.“ Also, 32 % mehr Sonne! Man muss es nur lesen!

Wer weiß, dass der Deutschen Bundestag gerade ein Fachgespräch veranstaltet hat? Dabei prallten diese beiden Welten aufeinander, ein von Deutschland und ein von Israel bezahlter Klimaforscher. Es ging um Klimawandel durch CO2 oder durch die Sonne? Das Bundestagsfernsehen zeigte beide live: Levermann aus Potsdam und Shaviv aus Jerusalem. Clevere Zeitgenossen haben davon Videos ins Internet gestellt. Der Deutsche würdigt die Arbeit des Israelis einfach nur als "Quatsch!". Dann wurde in diesem Versammlungsraum des "Hohen Hauses" die Komödie „Das Zwei-Grad-Ziel" uraufgeführt. Weil beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen noch nie irgendwo richtig umgesetzt wurden, auch nicht in Deutschland, wollte der AfD Bundestagsabgeordnete Dr. Rainer Kraft, übrigens ein Chemiker aus Augsburg, von beiden Forschern wissen, welche vorindustrielle Ausgangstemperatur diesem Zwei-Grad-Ziel zu Grunde liege. Der Israeli bedauerte. Er könnte dazu nichts sagen. Die Sonne machte zu viele, zyklische Schwankungen. Levermann gab konkret an: 15°C.

Nun zum heiteren Teil der Sache. MdB Dr. Kraft zitierte darauf aus dem aktuellsten Bericht des Weltklimarates. Das bisher wärmste Jahr war 2016 mit 14,8°C. Klimaforschung ist einfach nur Komödiantentum, apokalyptisch und skurril, vorausgesetzt man weiß: 14,8°C ist 0,2°C kälter und nicht 0,2°C wärmer als 15°C. Also, muss es nach Levermann vorindustriell, also um 1850 herum, mit 15°C um 0,2°C wärmer gewesen sein als im wärmsten Jahr 2016 mit 14,8°C. Klimaforschung ist reine Kristallkugel-Forschung.

Die Apokalypse kommt ganz woanders her, vielleicht von den französischen „Gelben Jacken". Richtig ist, der Klimaschutzaufschlag auf Benzin muss weg. Aber bitte nur dank immer mehr „Gelben Jacken“ auf den Straßen, aber gewaltfrei! Schließlich ist Irren etwas zutiefst Menschliches und verlangt Milde und Generalamnestie für beide Seiten."

Dr. Gerhard Stehlik
Hanau

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