"Nach langem Ringen haben die Stadtverordneten beschlossen, die Unterlagen für die Stadtverordnetenversammlung, die Ausschüsse sowie alle Protokolle nicht mehr in Papierform zu erstellen, sondern im Rahmen der Digitalisierung den Stadtverordneten und Magistratsmitgliedern Tablets zur Verfügung zu stellen. Die Zuständigkeit zur Umsetzung liegt beim Ersten Stadtrat Timo Greuel.Anfang des Jahres 2019 wurden die Tablets angeschafft und sollten endlich im August 2019 zum Einsatz kommen. Dann wurde der Einsatz um 2 Monate verschoben unter dem Hinweis die Satzung sei noch anzupassen. Nach Intervention der CDU soll die Ausgabe der Tablets jetzt im Februar 2020 erfolgen. Man darf gespannt sein ob der Erste Stadtrat es diesmal hinbekommt. So sollten doch durch die Digitalisierung der Gremiumsunterlagen Kosten für Papier, Druck und Verteilung eingespart werden.

Schade ist, dass durch die ständigen Verzögerungen zum Beispiel die Unterlagen für das Gewerbegebiet West, nicht digitalisiert werden konnten sondern in Papierform ausgegeben werden mussten. Man stelle sich vor, zwei dicke Ordner voller Pläne und Gutachten etc. für 37 Stadtverordnete plus Magistratsmitglieder etc. Die Mehrkosten belaufen sich auf ca. 22.000 Euro die natürlich nicht geplant waren.

Der nächste Flop betrifft die Verträge der Stadt Langenselbold für den Öffentlichen Personen Nahverkehr mit der Kreisverkehrsgesellschaft. Die Zuständigkeit dafür liegt nun seit zwei Jahren beim Ersten Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Timo Greuel. Wenn man sich jetzt fragt, wie ist denn der Sachstand? Tja, außer einer Rückstellung für die Vergangenheit ist da nicht viel passiert. Bis heute gibt es zwischen der Stadt und dem Kreis keine vertragliche Vereinbarung über Leistung und Kosten. In der Privatwirtschaft würde man so eine Arbeitsleistung mit einem freundlichen Händedruck und einem 'Tschüss' honorieren. Aber wie gesagt, laut Zitat aus dem Zeitungsinterview mit Timo Greuel vom 28.12.2019 muss der Bürger ja nicht alles wissen und verstehen, es langt wenn der gewählte Politiker Entscheidungen trifft.

Und da wäre da noch die Sache mit den Diensten der DLRG. Vollmundig in riesen Pressemitteilungen wurde 2018 und 2019 von Timo Greuel verkündet, dass Verhandlungen mit der DLRG für die Badeaufsicht am Kinzigsee stattfinden um die Kosten von 130 Teuro für Fremdpersonal am Kinzigsee zu senken. Im Laufe des Jahres 2019 hieß es dann, die Verhandlungen sind auf einem guten Weg allerdings kann eine Übernahme der Badeaufsicht durch die DLRG erst in 2020 übernommen werden, da die Personalplanungen für 2019 abgeschlossen seien. In 2020 kommt dann die Vereinbarung aber ganz bestimmt zum Tragen. Wir haben 2020 und was hat der Erste Stadtrat? Er hat nichts, keine Vereinbarung, keine Zusage, nur heiße Luft. Lösungsorientiertes Handeln sieht anders aus."

Steffi Gerk
Langenselbold

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