Zum Interview mit Frau Simmler zur Pandemiebekämpfung

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Das Interview mit Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD) zur Corona-Pandemie (hier lesen) kommentiert VORSPRUNG-Leser Holger Saß in einem Leserbrief.

"Wenn Frau Simmler darauf verweist, dass Sie es für 'wirkungsvoller' hält, durch Umverteilung mit eigenen Leuten die Arbeit des Gesundheitsamtes zu bewältigen, dann halte ich das einerseits für unfair gegenüber den Bürgerinnen und Bürger im MKK, die damit auf die Erledigung ihrer Anträge oder Lösung ihrer Probleme länger warten müssen. Andererseits hat das Gesundheitsamt, deren Mitarbeiter schon jetzt am Limit arbeiten, bei exponentiell steigenden Corona Infizierungen keinerlei Puffer mehr, die wichtige Nachverfolgung umfänglich sicherzustellen. Sicherlich können und müssen Prioritäten kurzzeitig anders verteilt werden, aber die Pandemie wird uns auf Jahre beschäftigen. Und dann ist es jetzt notwendig, so viel Hilfe einzuholen, um den Anforderungen in der Corona Pandemie auf Dauer gerecht zu werden. Und die Bundeswehr ist hier ein stressresistenter Partner, der bereit steht, überall Hilfe zu leisten und auch die Mitarbeiter*innen zu entlasten. Wie fühlt man sich als Mitarbeiter*in, wenn man abdeligiert wird, im Gesundheitsamt zu arbeiten, wenn man genau weiß, dass bei Rückkehr an den alten Arbeitsplatz sich die Arbeit inzwischen aufgetürmt hat? Gleichzeitig müssen jetzt schon die Bemühungen im Gesundheitsamt anlaufen, auf eine Cluster Verfolgung umzustellen, denn auf Dauer wird die Einzelverfolgung bei ständig steigenden Infektionszahlen nicht mehr machbar sein. Dazu bleibt Frau Simmler reichlich wage. Hier hätte ich mir mehr Information und Weitsicht gewünscht. Bisher haben die Verantwortlichen im MKK gut und umsichtig reagiert. Bei exponentiell steigenden Zahlen, die scheinbar leider nicht verhindert werden können, wünsche ich mir energischere Maßnahmen. Auch dazu macht Frau Simmler keine Angaben."

Holger Saß
Gelnhausen

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