Senkung der Kreisumlage: Ein kleines Gebet

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Der ehemalige Steinauer Bürgermeister Malte Jörg Uffeln, der bei der Kommunalwahl im März in seiner Heimatgemeinde Gründau für die neue Wählergemeinschaft "Konservative Bürger Gründau" kandidiert, kommentiert in seinem Leserbrief die Senkung der Kreisumlage.

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"Oh Du großer Gott des deutschen Finanzausgleichsystems, wir danken Dir, dass Du das System des Finanzausgleichs 'so gemeindefreundlich' gestaltet hast, dass am Ende eines Jahres Jubelgesänge ausgebraucht werden können auf die Kreisleitung, die Leitung des Gemeindeverbandes (=Kreis), die vorher den Gemeinden das Geld der Bürger weggenommen haben.
Oh Du großer Gott des Finanzausgleichsystems, wir danken Dir, dass Du über Finanzausgleichsgesetze dafür sorgst, dass insbesondere die Landkreise ihren durch ihre Einnahmen nicht gedeckten Bedarf über die Kreisumlage finanzieren können.
Oh Du großer Gott des Finanzausgleichsystems, wir danken Dir, dass Du in diesem System 'Annern-Leut-Geld-Wegnehmer' geschaffen hast, die am Jahresende je nach Gutdünken - oder nach harschen Worten in Haushaltsgenehmigungen der Aufsichtsbehörden - 'nach Einnahmefehlplanungen' denjenigen, denen das Geld 'vorher' weggenommen wurde, 'später' etwas wieder zurückgeben dürfen.
Oh Du großer Gott des Finanzausgleichsystems, wir danken Dir ob Deiner 'Gerechtigkeit' und der damit geschaffenen Möglichkeit für öffentliche Jubelgesänge und 'Lobpreisungen' der Vertreter politischer Parteien vor Kommunalwahlen!
Oh Du großer Gott des Finanzausgleichsystems, wir danken Dir für den Satz in dem Handbuch zum Management öffentlicher Finanzen, der da lautet: 'Ungleichgewichte, die sich im Planungsprozess eines Haushaltsplanes zeigen, sollen bereits im Ansatz vermieden werden'!
Alle Menschen im Main-Kinzig-Kreis danken für die 'nachträgliche Behebung des Ungleichgewichts der jährlichen Kreishaushalte.' Amen!"

Malte Jörg Uffeln
63584 Gründau

Hinweis der Redaktion: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen oder nicht zu publizieren. Online eingesandte Leserbriefe werden nicht direkt veröffentlicht, sondern zuerst von der Redaktion geprüft. Leserbriefe sind immer mit dem Namen und der Anschrift des Autors zu versehen und spiegeln die Meinung des oder der Autoren wider. Die E-Mail-Adresse zur Einsendung von Leserbriefen lautet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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