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"Als ehemaliger langjähriger SPD-Mann konnte ich den „grünen“ Kurs der örtlichen SPD nicht mehr mitgehen; deshalb mein Übertritt in die FWG. Hier darf ich wenigstens meine Meinung kundtun, ohne als 'Lügner' bezeichnet zu werden, wie durch den SPD-Ortsbezirksvorsitzenden Herrn Harry Bischoff geschehen. Das vorab.

Der Struktur und Bauausschuss (SBA) der Stadt Nidderau hat am 11.01.2021 beschlossen, dass der Anbau an der KITA Nidderau-Eichen nun auf den Weg gebracht wird. Das bedeutet, damit ist die von der SPD favorisierte Planungsvariante 4 des Planungsbüros Heutzenröder des Altenpflegezentrum ad absurdem geführt worden. Im Nachgang zu dem Beschluss des SBA kann man nun mit fug und recht feststellen, dass der Spielplatz in Nidderau-Eichen in seiner, fast, jetzigen Form erhalten bleiben würde. Ich kann mich, als geborener Eicher, noch gut an die 'Säuweide' erinnern, auf der wir damals unter Federführung von dem ehemaligen Ehrenbürgermeister Otfried Betz, damals Vorsitzender der SPD Eichen, und seinen Mitstreitern, unter anderen auch ich diesen Abenteuerspielplatz errichtet haben. Ein paar Jahre später ist dann die KITA-Nidderau-Eichen neben dem Abenteuerspielplatz entstanden. Dieser Spielplatz wurde mit dem Bolzplatz eine zentrale Anlaufstelle der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil Eichen und ist es über fast 50 Jahre geblieben. Die Frage, warum diese Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche im Stadtteil Eichen fast halbiert werden soll, erschließt sich mir auf keinem Fall.

Ich denke, dass in den Stadtteilen Windecken und Ostheim dies von Seiten der örtlichen SPD abgeschmettert worden wäre. Hier in Eichen laufen die Uhren anders. Hier wird die SPD regiert von einem „Offenbächer“, der dem „Landvolk“ in Eichen die städtische Vollkommenheit indoktrinieren will. Man sieht was in Offenbach daraus geworden ist. Wenn man ihm so zuhört, denkt man, man hat es mit einem Parteigänger von BÜNDNIS 90 / Die Grünen zu tun und nicht mit einem SPD-Funktionär. In seinem Fahrwasser ist Sam Pfeiffer, Ortsvorsteher des Stadtteils Eichen, der in Herrn Bischoff wohl eine Vaterfigur sieht. Für mich gänzlich unverständlich ist, dass er, Sam Pfeiffer, so vehement die Vernichtung dieses Spielplatzes propagiert. Es ist nicht ganz 5 bis 8 Jahre her, da ist er als Jugendlicher auch auf diesem Spielplatz herumgesaust und hat dort gespielt. Ist die SPD-interne Partei-Ideologie der Herren Bailey, Bischoff und auch Bär mittlerweile so dominant, dass alle SPD-Mitglieder nach deren Pfeife tanzen, um ja einen aussichtsreichen Listenplatz zu bekommen?

Oh pardon, ich habe fast den wichtigsten SPD-Chef-Idiologen, unseren scheidenden Bürgermeister Gerhard Schultheiß, vergessen. Es wäre mühsam, alle seiner „blendenden“ Einlassungen für das Wohl der Nidderauer Bürger hier aufzuzählen. Meine neue FWG-Kollegin Anette Abel hat das ja schon ausführlicher Form getan und seine 'Missgriffe' eingehend erläutert. Herr Knapp von der CDU-Fraktion hat das mal mit „Lex Schultheiß“ so treffend umschrieben. Von den „Notirrtümern“ des 1. Stadtrats Rainer Vogel mal abgesehen.

Liebe Leser, meine Gedanken, die ich zu Papier ´gebracht haben sollen keine Abrechnung mit der SPD und deren Funktionäre sein, sondern lediglich den Bürgerinnen und Bürgern aus Nidderau zeigen, was die SPD in Zukunft zu bieten hat. Nur reine Schadensbegrenzungsstrategien, sonst nichts. Was ist mit dem Thema Sprung über die B521. Nach Aussage von Herrn Bischoff 'sitzen wir das aus!' Ist das eine zukunftsweisende Strategie? Was ist mit der ärztlichen Versorgung? Dr. med. Schumann hat mir persönlich gesagt, dass er sich das ganze Gezeter noch maximal 4 Jahre anschaut und dann mit der Praxis eventuell nach Altenstadt geht. Wäre es nicht sinnvoll, mit dem Sprung über die B521 hier die Möglichkeit einer größeren und zugänglicheren Praxis mit eventuell einem Ärztezentrum zu schaffen?

Ich muss hier wiederum meinem alten Schulkameraden Otmar Wörner mit seinen CDU-Parteifreunden recht geben, der beziehungsweise die diese Maßnahme vehement verfolgen. Die Frage des Sprungs über die B521 hat den Stadtteil Eichen und auch Erbstadt gespalten. Die Spaltung geht bereits durch ganze Familien. Selbst mein verstorbener Vater hat das immer wieder in der SPD gefordert und wurde niedergeschrien. Mir war das gleiche Schicksal auch bestimmt. Mich hat immer verwundert, dass in anderen Stadtteilen die gewählten Volksvertreter zusammenhalten, sei es SPD, CDU, FWG und BÜNDNIS 90/Die Grünen. Nur in Eichen und Erbstadt stehen sich die politischen Lager fast unversöhnlich gegenüber. Warum ist das so?

Für Eichen habe ich, wie vor beschrieben, schon versucht eine Antwort zu formulieren. Für Erbstadt kann ich nur feststellen, dass es nichts festzustellen gibt. Der Ortsvor-steher der SPD-Mann Peter Hens hat versuch,t sein Amt gewissenhaft und ohne Aufsehen abzuwickeln und die SPD-Frau Ellen Neubert als stellvertretender Ortsvorsteherin, von der man in der Legislaturperiode selten etwas gehört hat. In den langen Diskussionen mit Peter Hens, die ich als Einwohner von Erbstadt geführt habe, kam immer eines zu Tage: Peter Hens wollte keine innovativen Fortschritte für Erbstadt haben. Er war beziehungsweise ist halt ein Verwalter. Wenn ich mir nun die Liste der SPD für den Ortsbeirat Erbstadt zur nächsten Wahl anschaue, so muss ich feststellen, dass mit dem SPD-Mann Markus Maier das gleiche Tristes weitergehen wird. Nach dem Motto: 'Nur nicht auffallen, es fällt schon ein Bröckchen ab!' Auch um das zu verhindern, kandidiere ich auf Seiten der FWG für den Ortsbeirat Erbstadt und für die Stadtverordnetenversammlung."

Hans-Joachim Klöppel
Nidderau

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