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"1995 wurde in Aschaffenburg die Technische Hochschule (TH) am Bayerischen Untermain durch die Bayerische Staatsregierung gegründet und konnte im vergangenen Jahr ein Jubiläum feiern. Sie hatte in dieser Zeit eine rasante Entwicklung genommen, schon 2013 konnte die erste Promotion zur Erlangung des Doktortitels abgeschlossen werden und die TH war bereits 2006 als familiengerechte Hochschule zertifiziert und 2019 rezertifiziert worden.

Aschaffenburg hat knapp über 70.000 Einwohner und der Landkreis Aschaffenburg ca. 175.000 Einwohner. Stellt man dem die Einwohnerzahl von Hanau mit fast 100.000 und die Einwohnerzahl des Main-Kinzig-Kreises mit 420.000 gegenüber, so drängt sich nicht erst jüngst die Frage auf, weshalb in der hiesigen Region noch keine Hochschule etabliert werden konnte. Nicht die Einwohnerzahl ist allein von Bedeutung, sondern die Tatsache, dass es in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis in verschiedenen Branchen Firmen gibt, die Weltmarkführer sind bzw. ein weltweites Alleinstellungsmerkmal aufweisen und zukunftsträchtige Technologien entwickeln. Diese Unternehmen benötigen Fachkräfte, die in einer firmennahen Hochschule ausgebildet werden. Der nunmehr erfolgte Vorstoß mit der Errichtung des „Bildungscampus Pioneer“ und die Forderung nach einer Hochschule in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis sind die richtigen Wege und zeigen, dass es von besonderer Bedeutung ist, dem Fachkräftemangel in unserer Region entgegenzuwirken.

Die von der CDU und den Grünen seit 2014 geführte Landesregierung hat es über Jahre hinweg versäumt oder auch verschlafen, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, um in der Region eine Hochschule einzurichten. Auch die jetzt von der Hanauer CDU erneuerte Forderung ist nicht überzeugend. Fordern ist kein Umsetzen oder Handeln. Weder der Fachkräftemangel war plötzlich und unerwartet da, noch hat sich die TH Aschaffenburg aus heiterem Himmel und unverhofft entwickelt. Das Land Hessen sollte endlich ein deutliches Zeichen setzen."

Dr. Hans Katzer
Hanau

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