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"Hessen liegt mit seiner Impfquote von 15% Erstimpfung und 6,6 % Zweitimpfung noch immer am unteren Ende der Bundesländer, die Zahlen auf der Homepage des Ministeriums unter dem Grünen Klose sind noch schlechter, weil nicht ständig upgedatet! Und der MKK – ein suchender Blick auf dessen Homepage - und wieder keine Zahlen. Im Vorsprung lese ich 12,3% Erstimpfungsquote. Wieder hinkt der MKK hinterher. Die Informationspolitik ist nicht nur landesweit mehr als dürftig. Wir alle wissen, dass es nicht genügend Impfstoff zurzeit gibt, könnte man dann nicht sagen, wieviel Impfstoff aktuell vorhanden ist, wann nächste Lieferungen erfolgen? Ober sind die Auskünfte darüber so desillusionierend, dass man das den Bürger*innen nicht noch zumuten will?

Nach Aussage von Herr Bouffier in der Hessenschau ist Hessen ein Bundesland, dass durch die zentrale Lage und den Flughafen täglich von vielen Menschen besucht bzw. durchfahren wird, die von überall herkommen. Wir haben in der Pandemie gelernt, dass viele Bewegungen auch viel Infektionen auslösen. Warum wird hier nicht im Eiltempo Tag und Nacht geimpft? Unter Zuhilfenahme der Bundeswehr ließe sich das bewältigen, die haben sich doch schon bei der Nachverfolgung bewährt. Aber getan wird hier nichts. Von der digitalen Anmeldung bis zum Erhalt des ersten Impftermin habe ich circa 7 Wochen gewartet. Warum dauert es so lange? Warum muss ich sieben Seiten lesen und ausfüllen und auch noch ausdrucken, die dann noch unterschrieben und mehrfach gegengezeichnet werden müssen? Viele Menschen haben gar nicht die digitalen Möglichkeiten. Wir verwalten uns buchstäblich zu Tode.

Einige Landkreise (z .B. in MeckPom) bieten Sonder-Corona-Impfaktionen an ohne vorherige Anmeldung. Garantiert bleiben Impfdosen am Abend zurück, die nicht verimpft werden konnten. Warum können die Impfzentren dann nicht zum Telefonhörer greifen und die Impfwilligen zum Impfen holen? Oder kann das Gesundheitsamt keine Listen zur Verfügung stellen, weil sie schon Feierabend haben?

Ein anderer Punkt. Wie ist eigentlich der Stand mit der Verbreitung der Cluster Diary App? Sie wurde mit 400.000 Euro vom Kreis unterstützt. Sie sollte uns allen helfen, einen leichteren Zugang bei Öffnungen der Geschäfte und Gaststätten zu haben, die uns helfen soll, tagebuchartig die Begegnungen zu registrieren, die man/Frau täglich haben. Ich habe sie seit gut einem Monat genutzt, nur so für mich, um zu sehen, wie sie funktioniert. Aber dass andere sie nutzen oder sie irgendwo eingesetzt ist, sehe ich nicht. Hier hätte ich auch gerne Antworten.

Vor einigen Tagen hat die Landesregierung die Lizenz für Luca App erworben, ist damit die Cluster Diary App gestorben? Oder sollen wir unser Handy jetzt mit Corona App, Cluster Diary App und Luca App ausstatten, damit wir für alle Fälle gewappnet sind? Also, Frau Simmler, also Herr Stolz, ich bin der Überzeugung, dass auch andere im Kreis gerne eine Antwort auf die Fragen hätten."

Holger Saß
Gelnhausen

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