Mittwoch: Vier neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

am 26 August 2020 11:29
Mittwoch: Vier neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Mittwoch (26. August) bei 495, vier mehr als am Dienstag. Die Neuinfektionen wurden aus Bad Vilbel (3) und Florstadt (1) gemeldet. Die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen liegt weiter bei 421. Im Krankenhaus befindet sich am Mittwoch aufgrund der Corona-Infektion ein Mensch in intensivmedizinischer Behandlung. Bislang sind mit der Corona-Infektion 13 Menschen im Wetteraukreis gestorben. Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen und die an oder mit Covid 19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 61 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne, zu allen hält das Gesundheitsamt engen Kontakt.

Inzidenz bei zehn

In den letzten sieben Tagen stieg die Zahl der Infizierten im Wetteraukreis mit seinen 308.000 Einwohnerinnen und Einwohnern um 29. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner liegt im Kreis damit bei zehn.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Dienstag: 17 neue Corona-Fälle im MKK

am 25 August 2020 17:36
Dienstag: 17 neue Corona-Fälle im MKK

Insgesamt meldete das Gesundheitsamt am Dienstag 17 neue Coronavirus-Infektionen aus Hanau (8), Bruchköbel, Maintal (je 2), Biebergemünd, Erlensee, Flörsbachtal, Neuberg und Schlüchtern. Damit stieg die Gesamtzahl der Fälle seit Verbreitung des Virus im März auf 1.102. Davon gelten 854 Personen als genesen (+5), 50 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Zahl der „aktiven“ Fälle liegt bei 198. Stationär behandelt wird ein Patient aus dem Main-Kinzig-Kreis. Der für weitergehende Maßnahmen leitende Inzidenzwert wuchs damit erneut an auf nun 27,4. In mehreren Städten und Gemeinden des Westkreises sind die Werte ebenfalls weiter erhöht, insbesondere in Bruchköbel, Erlensee, Hanau, Maintal, Neuberg und Nidderau, für die der Main-Kinzig-Kreis gezielt Maßnahmen beschlossen hat. In Hanau liegt der Inzidenzwert bei nun 67,5.

Am Wochenende haben die Schulleitung der Hohen Landesschule und das Gesundheitsamt in enger Abstimmung zwei Klassenverbände vorsorglich in häusliche Isolierung geschickt, da ein Familienangehöriger nach der Einschulungsfeier positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Die Testergebnisse der beiden Kinder liegen dem Gesundheitsamt seit Dienstagnachmittag nun ebenfalls vor, auch sie sind nun bestätigte Covid-Fälle. Für die Klassenverbände ändert sich zunächst im Grunde wenig. Aus der vorsorglichen wird eine durch das Gesundheitsamt angeordnete häusliche Isolierung über 14 Tage. Für die nächsten Tage vermittelt das Gesundheitsamt den 56 Schülerinnen und Schülern sowie zwölf Lehrerinnen und Lehrern ebenfalls Coronatests. Weitergehende Isolationsmaßnahmen für die anderen Hola-Klassen sieht das Gesundheitsamt derzeit als nicht notwendig an. Dagegen spreche die fachliche Beurteilung der Situation vor Ort bis hin zur Tatsache, dass auf dem gesamten Schulgelände seit dem neuen Unterrichtsjahr – und somit auch an der Einschulungsfeier vergangene Woche – bereits eine Maskenpflicht gilt.

Dienstag: Fünf neue Fälle in Offenbach

am 25 August 2020 16:24
Dienstag: Fünf neue Fälle in Offenbach

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach fünf neue Infektionsfälle, darunter vier Reiserückkehrer. Bei einem Fall ist die Quelle der Ansteckung unbekannt. Damit gibt es in Offenbach aktuell 109 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 55,9 Fällen auf 100.000 Einwohner. Eine Person wird derzeit im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. In häuslicher Quarantäne sind 108 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 373 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen.

325 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 443 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher neun. Drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 59 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Foto: Stadt Offenbach

Wetteraukreis: Fünf neue Corona-Fälle, Berufliche Schule betroffen

am 25 August 2020 13:26
Wetteraukreis: Fünf neue Corona-Fälle, Berufliche Schule betroffen

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Dienstag (25. August) bei 491, fünf mehr als am Montag. Die Neuinfektionen wurden aus Altenstadt (1), Bad Vilbel (1), Butzbach (1), Friedberg (1) und Rosbach (1) gemeldet. Die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen liegt bei 421, gegenüber dem Vortag gibt es keine Veränderung. In stationärer Behandlung befindet sich am Dienstag aufgrund der Corona-Infektion ein Mensch, am Montag waren es drei. Eine intensivmedizinische Behandlung ist nicht notwendig (0). Bislang sind mit der Corona-Infektion 13 Menschen im Wetteraukreis gestorben. Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen und die an oder mit Covid 19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 57 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne, zu allen hält das Gesundheitsamt engen Kontakt.

Inzidenz bei zehn

In den vergangenen sieben Tagen stieg die Zahl der Infizierten im Wetteraukreis mit seinen 308.000 Einwohnerinnen und Einwohnern um 31. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner liegt im Kreis damit bei zehn.

Corona-Fall an der Beruflichen Schule in Bad Nauheim

Eine Schülerin der Beruflichen Schule am Gradierwerk in Bad Nauheim wurde positiv auf Corona getestet. Nachdem sie an der Eröffnungsveranstaltung der Schulklasse teilgenommen hatte, gelten damit alle Berufsschülerinnen und -schüler dieser Klasse als direkter Kontakt. Sie wurden vom Gesundheitsamt informiert, dass sie sich nun in Quarantäne begeben müssen. Ein Corona-Test für die Schüler/innen dieser Klasse findet am Mittwoch, 26. August statt.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Montag: Elf neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

am 24 August 2020 20:49
Montag: Elf neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Montag (24. August) bei 486, elf mehr als am Freitag. Die Neuinfektionen wurden aus Altenstadt (2),Bad Nauheim (3), Bad Vilbel (2), Karben (1), Limeshain (1) und Münzenberg (2) gemeldet. Die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen liegt bei 421, 18 mehr als am Freitag. Aus der Quarantäne entlassen wurden Menschen aus Bad Nauheim (3), Butzbach (1), Florstadt (1), Friedberg (6), Limeshain (1), Münzenberg (1), Nidda (1), Niddatal (1), Ortenberg (1), Reichelsheim (1) und Rosbach (1). In stationärer Behandlung befinden sich am Montag aufgrund der Corona-Infektion vier Menschen, am Freitag waren es zehn. Eine intensivmedizinische Behandlung ist in einem Fall notwendig (0). Bislang sind mit der Corona-Infektion 13 Menschen im Wetteraukreis gestorben.

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen und die an oder mit Covid 19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 52 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne, zu allen hält das Gesundheitsamt engen Kontakt.

Inzidenz bei neun

In den letzten sieben Tagen stieg die Zahl der Infizierten im Wetteraukreis mit seinen 308.000 Einwohnerinnen und Einwohnern um 32. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner liegt im Kreis damit weiterhin bei elf.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Montag: Sieben neue Corona-Fälle in Offenbach

am 24 August 2020 20:40

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach sieben neue Infektionsfälle, alle sieben sind Reiserückkehrer.

Damit gibt es in Offenbach aktuell 109 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 57,5 Fällen auf 100.000 Einwohner. Eine Person wird derzeit im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. In häuslicher Quarantäne sind 108 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 389 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen.

320 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 438 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher neun. Drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 59 und 102 Jahren.

Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Montag: 20 neue Corona-Fälle im MKK

am 24 August 2020 19:29
Montag: 20 neue Corona-Fälle im MKK

Am Montag haben die Labore für den Main-Kinzig-Kreis weitere 20 neue Infektionen mit Covid-19 bestätigt. Erneut liegt der Schwerpunkt mit 9 Fällen in Hanau. Jeweils zwei betroffene Personen kommen aus Maintal, Rodenbach und Bruchköbel. Jeweils eine Meldung kommt aus Nidderau, Langenselbold, Gelnhausen, Steinau und Schlüchtern. Damit steigt die Zahl der „aktiven Fälle“ jetzt auf aktuell 186. Entsprechend steigt die Gesamtzahl aller Fälle damit auf 1.085. Erfreulich ist weiterhin die Entwicklung im stationären Bereich, aktuell wird nur ein Fall im Krankenhaus betreut.

Verschärfte Auflagen für sechs Kommunen im Westkreis

Der Main-Kinzig-Kreis hat angesichts eines deutlich intensiveren Corona-Infektionsgeschehens in und um Hanau umfangreiche Gegenmaßnahmen beschlossen. Dazu gehören verschärfte Auflagen bei Veranstaltungen, privaten Treffen und Freizeitbeschäftigungen. Ebenso betreffen die Maßnahmen den Schulbereich: Der praktische Sportunterricht wird abgesagt, eine Maskenpflicht gilt nun für alle weiterführenden Schulen, wobei die Maßnahmen zunächst auf vier Wochen und die Städte Bruchköbel, Erlensee, Hanau, Maintal, Neuberg und Nidderau begrenzt sind. Für alle weiteren Kommunen im Altkreis Hanau gilt jedoch die Empfehlung, die Maßnahmen ebenso zu beherzigen.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Stadt Hanau hat der Main-Kinzig-Kreise dieses Maßnahmenpaket am Montag vorgestellt. Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler begründete die Schritte mit einem „Infektionsgeschehen, das es zuletzt im Frühjahr in unserer Region gegeben hat“. Sechs Städte und Gemeinden haben beim maßgeblichen Inzidenzwert der vergangenen sieben Tage die Schwelle von 20 überschritten. Für sie gelten nun unter anderem Einschränkungen für Veranstaltungen unter freiem Himmel (auf 100 Personen begrenzt), Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (50 Personen), Treffen von Gruppen in der Öffentlichkeit und in Restaurants (5 Personen oder höchstens aus zwei Haushalten) sowie Treffen von Gruppen im privaten Umfeld und bei Vereinsveranstaltungen (20 Personen).

„In der Stadt Hanau verzeichnen wir die höchsten Werte beim Infektionsgeschehen. Dort liegt der Inzidenzwert seit dem Wochenende sogar bei über 50. Aber auch in einer weiträumigeren Betrachtung sehen wir anhand der Fallzahlen im Westkreis ein hohes Infektionsgeschehen. Das erfordert gezielte und weitreichende Maßnahmen vor Ort“, so die Erste Kreisbeigeordnete Simmler, die jedoch eines deutlich macht: „Wachsam müssen alle Bürgerinnen und Bürger bleiben, und dieser Appell geht vor allem an die Kommunen, die nicht unter die Allgemeinverfügung des Kreises fallen, die in dieser Woche in Kraft treten wird. Nicht alles, was andernorts erlaubt ist, ist in der derzeitigen Situation auch sinnvoll.“

Neben den Maßnahmen des Main-Kinzig-Kreises kündigt die Stadt Hanau  weiter verstärkte Kontrollen und Überwachung zur konsequenten Umsetzung verfügter Auflagen im öffentlichen Raum an, ebenso in ÖPNV, Gaststätten, Gewerbebetrieben und im Einzelhandel durch Polizei, Stadtpolizei, Security und Hygieneteam. Oberbürgermeister Claus Kaminsky hebt hervor: „Wir haben sehr früh in der Mannschaft FC Vorsicht gespielt und müssen das wegen der drastisch gestiegenen Zahl von Neuinfektionen nun erst recht tun. Wir dürfen mit der Disziplin beim Maskentragen, Abstandhalten,  Händewaschen und bei der Niesetikette auf keinen Fall nachlassen, auch und gerade bei Feiern im persönlichen Umfeld nicht. Daher verschärft die Stadt Hanau jetzt ihre Kontrollen.“ 

Landrat Thorsten Stolz erklärte, dass die Lage im Kreisgebiet nicht überall mit der der Brüder-Grimm-Stadt vergleichbar sei. „Wir stellen andererseits fest, dass die Zahl der gemeldeten Fälle in der östlichen Hälfte fast durchweg im grünen Bereich liegt. Das Infektionsgeschehen in den Kommunen nahe Frankfurt und Offenbach fordert hingegen schnelles und wirksames Handeln, gerade in Hanau. Deshalb setzen wir zielgenau lokal an, bei Hanau, aber auch in Bruchköbel, Erlensee, Maintal, Neuberg und Nidderau. Dort haben wir die meisten Neuinfektionen, für deren Nachverfolgung wir im Gesundheitsamt derzeit alle verfügbaren Kräfte konzentrieren.“

Enge Abstimmung mit Polizei, Ordnungsämtern und Staatlichem Schulamt

Der Main-Kinzig-Kreis hat die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der sechs Städte und Gemeinden mit ihren jeweiligen Ordnungsämtern über die Maßnahmen am Mittag informiert. Am frühen Nachmittag traf zudem der Verwaltungsstab des Kreises mit der Polizei und dem Staatlichen Schulamt zusammen, um die Umsetzung und Kontrolle der Maßnahmen vorzubereiten. „Das Verständnis für die Maßnahmen ist in den Kommunen und bei allen Beteiligten sehr groß. Wir werden uns täglich eng mit ihnen allen abstimmen und die Wirksamkeit der Einschränkungen regelmäßig fachlich überprüfen“, sagte Landrat Thorsten Stolz.

Per Allgemeinverfügung wird der Kreis die einzelnen Maßnahmen in den nächsten Tagen in Gesetzesform gießen. Darüber hinaus bittet der Kreis schon jetzt alle betreffenden Verwaltungen, Gemeinden, Schulen, Betriebe, Vereine bis hin zu Privatleuten um Beachtung und Umsetzung:

  • Veranstaltungen unter freiem Himmel werden auf 100 Personen begrenzt,
  • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen werden auf 50 Personen begrenzt,
  • Treffen von Gruppen in der Öffentlichkeit und in Restaurants werden auf 5 Personen oder zwei Haushalte beschränkt,
  • Treffen von Gruppen im privaten Umfeld und Vereinsveranstaltungen werden auf 20 Personen beschränkt,
  • Maskenpflicht gilt beim Betreten und Verlassen von Lokalitäten, Gaststätten und Übernachtungsbetrieben,
  • Sperrzeit für alle Bars, Kneipen und Restaurants von 24 bis 8 Uhr,
  • öffentliche Verhaltensweisen wie Grillen oder Picknicken sind untersagt,
  • präventive Maskenpflicht bei der Religionsausübung,
  • präventive Maskenpflicht für alle im Unterricht sowie zusätzlich auch bei Ganztagsangeboten an den weiterführenden Schulen in Kommunen mit einer Inzidenz von über 20,
  • Empfehlung zur freiwilligen Umsetzung der Maskenpflicht an allen weiterführenden Schulen in den anderen Kommunen des Altkreises Hanau, zusätzlich auch bei den jeweiligen Ganztagsangeboten,
  • kein praktischer Sportunterricht in allen Schulen,
  • bei außerschulischen Bildungsangeboten und der Ausbildung hat der Unterricht mit 1,50 Metern Abstand zu erfolgen – wenn dies nicht sichergestellt ist, herrscht Maskenpflicht,
  • Sportbetrieb im Trainings- und Wettkampfbetrieb ist eingeschränkt, kontaktfrei darf er mit mindestens 1,50 Metern Abstand - und mit bis zu höchstens 10 Personen – ausgeübt werden,
  • Empfehlung, Vereins- und Versammlungsräume zu schließen und Umkleide(n), Spinde und sanitäre Anlagen nur unter der Hygieneempfehlung des Robert-Koch-Instituts zu öffnen; der Zutritt zu Sportstätten soll unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgen,
  • Spielbetrieb im Wettkampfsport wird ausgesetzt, was auch heißt, dass Vereine aus diesen Städten und Gemeinden nicht an Wettkämpfen teilnehmen,
  • Besucherzahl in Schwimmbädern muss durch den Betreiber weitergehend beschränkt werden,
  • Einschränkungen der Besuche in Alten- und Pflegeheimen sowie weiterer Einrichtungen dieser Art.

Ergänzende Schritte für das Stadtgebiet Hanau

Für das Stadtgebiet von Hanau hat der städtische Krisenstab darüber hinaus konkretisiert:

  • Für die Krankenhäuser gilt wie bisher, dass Patienten während der ersten sechs Tage ihres Aufenthaltes zwei Mal von maximal zwei Personen besucht werden dürfen, ab dem siebten Tag dürfen täglich bis zu zwei Besucher zu einem Patienten.
  • Für die Schwimmbäder gilt eine Halbierung der bisher möglichen Besucherzahlen je Vor- und Nachmittagsphase auf 300 im Heinrich-Fischer-Bad und auf 150 im Lindenau-Bad,  verbunden mit einem ausschließlichen Online-Ticketing zur Vermeidung von Warteschlangen.

Corona-Anstieg in Hanau: Maßnahmen drohen ab Montag

am 23 August 2020 14:32
Corona-Anstieg in Hanau: Maßnahmen drohen ab Montag

"Jetzt zeigt sich in nicht vorhersehbarer Deutlichkeit, wie wichtig der unpopuläre Schritt war, die Demonstration zum Gedenken an den Terroranschlag vom 19. Februar am Freitag Corona-bedingt untersagt zu haben." Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) sieht sich in seinem Vorgehen wegen der Pandemieentwicklung in Hanau "vollauf bestätigt". Denn die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen der vergangenen sieben Tage ist in der Brüder-Grimm-Stadt am Wochenende auf 60 hochgeschnellt. Am Donnerstag hatte sie noch bei 36 gelegen und war am Freitag schon auf 49 gestiegen, weshalb die Stadt Hanau anlässlich des Attentats nur eine Kundgebung mit 249 Teilnehmenden auf dem Freiheitsplatz genehmigt hatte. Der OB appelliert: "Nun liegt es an jeder und jedem einzelnen, in seinem Lebensumfeld mitzuhelfen, dass konsequent die Corona-Hygieneregeln eingehalten werden." Weitere Schritte zum Eindämmen der Pandemie werde er am Montagmorgen mit dem Main-Kinzig-Kreis beraten, dessen Gesundheitsamt auch für die Stadt Hanau zuständig ist.

Grafik: Stadt Hanau

Wochenende: 17 neue Corona-Fälle, nächste Warnstufe erreicht

am 23 August 2020 12:42
Wochenende: 17 neue Corona-Fälle, nächste Warnstufe erreicht

Der Main-Kinzig-Kreis hat aufgrund einer hohen Zahl an Coronavirus-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen nun erstmals die Schwelle zur nächsthöheren Warnstufe überschritten. 97 Neuinfektionen bedeuten 23 Fälle pro 100.000 Einwohner – ab dem Wert von 20 gilt erhöhte Wachsamkeit. Alleine am Wochenende wurden aus den Laboren 17 weitere Positivbefunde ans Gesundheitsamt gemeldet, die meisten davon erneut aus Hanau. Die Stadt hatte am Freitag aufgrund der sich stetig verschärfenden Lage im Westkreis in enger Absprache mit dem Main-Kinzig-Kreis eine geplante Großdemonstration abgesagt. Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler hat für Montag zu einer außerordentlichen Verwaltungsstabs-Sitzung eingeladen. Darin sollen weitere Maßnahmen für den gesamten Kreis besprochen werden. „Wir haben derzeit ein extrem heterogenes Lagebild im Kreis. Wir registrieren ein sehr hohes Infektionsgeschehen vor den Toren Frankfurts und Offenbachs, also im Westen des Main-Kinzig-Kreises, während wir in zwölf anderen Städten und Gemeinden keinen einzigen bestätigten Fall haben“, so Simmler am Sonntag.

Man werde daher neben Vorsichtsmaßnahmen für den gesamten Kreis vor allem dort über weitergehende Schritte sprechen, wo im Moment die regionalen Corona-Schwerpunkte im Main-Kinzig-Kreis liegen. „Es ist aus meiner Sicht nicht die Zeit, um über weitere Lockerungen zu sprechen. Im Gegenteil, wir werden an einigen Stellen wieder Einschränkungen miteinander diskutieren“, kündigt die Gesundheitsdezernentin an. Bereits am Montag wird auch direkt mit Hanau über die weiteren Maßnahmen beraten. Derweil befinden sich ab sofort zwei Schulklassen der Hanauer Hohen Landesschule vorsorglich in häuslicher Isolierung, wie zwischen Schulleitung und Gesundheitsamt am Wochenende vereinbart worden ist. Einen positiven Befund gibt es derzeit innerhalb der Schulgemeinde nicht, aber enge Kontaktpersonen mit einem Covid-Fall im gleichen Hausstand.

Die 17 Neuinfektionen vom Wochenende verteilen sich auf Hanau (12), Bruchköbel, Maintal, Neuberg, Nidderau und Schlüchtern. Die Gesamtzahl aller Fälle ist damit auf 1.065 gestiegen, davon gelten 849 als genesen (+1), 50 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. 166 Covid-Fälle sind somit derzeit „aktiv“. Stationär behandelt werden derzeit drei Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis. Die Erste Kreisbeigeordnete Simmler beschreibt die Lage im Kreisgebiet als dynamisch und komplex. Nach der Rückreisewelle mit einer Vielzahl an Neuinfektionen von Urlaubern seien nun immer mehr Fälle zu verzeichnen, die auf eine Weiterverbreitung von Urlaubern in Deutschland zurückgingen. Beschleunigend hätten dabei Privatfeiern und Freizeitbeschäftigungen mit einer großen Zahl an Kontaktpersonen gesorgt. „Die notwendige Vorsicht kann und darf nicht dort enden, wo man andere vermeintlich bestens kennt, weil es nähere Verwandte oder Freunde, Vereinskollegen oder Nachbarn sind. Darauf nimmt das Virus keine Rücksicht. Andersrum ist richtig: Wer es gut mit seiner Familie und seinen Freunden meint, hält sich an die Regeln, so unangenehm oder vermeintlich lästig sie auch sein mögen“, mahnte Susanne Simmler.  

Wochenende: 19 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 23 August 2020 12:19

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach seit Freitag insgesamt 19 neue Infektionsfälle, darunter 9 Reiserückkehrer und 8 Kontaktpersonen. Bei zwei Fällen ist die Quelle der Ansteckung noch unbekannt. Damit gibt es in Offenbach aktuell 105 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 55,1 Fällen auf 100.000 Einwohner. Eine Person wird derzeit im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. In häuslicher Quarantäne sind 104 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 527 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen. 317 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 431 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher neun. Drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 59 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Freitag: 19 neue Corona-Fälle, erste Schule betroffen

am 21 August 2020 17:50
Freitag: 19 neue Corona-Fälle, erste Schule betroffen

Die tägliche Zahl der gemeldeten Coronavirus-Neuinfektionen hat in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen. In dieser Woche erreichte sie einmal sogar den höchsten Wert seit April. Auch die Zahl der „aktiven“ Fälle liegt mit nun 150 so hoch wie seit über zwei Monaten nicht mehr. Alleine am Freitag hat das Gesundheitsamt 19 neue Infektionen gemeldet. „Unser Kreisgesundheitsamt beobachtet die Situation mit großer Sorge“, erklärte Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD). „Mit der zweiten Sommerferienhälfte haben sich die Infektionsmeldungen von Reiserückkehrern massiv erhöht. Größtenteils kamen diese aus Risikogebieten zurück, aber nicht nur aus diesen Ländern. Nach der Urlaubssaison sehen wir nun weitere Infektionsketten innerhalb unserer Region, von denen wiederum viele auf infizierte Reiserückkehrer zurückgehen. Das macht bei uns einen Großteil der Fälle der vergangenen Tage aus.“

Seit Freitagnachmittag ist auch ein erster Fall aus einer Schule im neuen Unterrichtsjahr bekannt. Für einen Klassenverband der Kaufmännischen Schulen in Hanau wird häusliche Isolierung durch das Gesundheitsamt angeordnet. Die Ermittlungen mit Kontaktpersonen-Nachverfolgung sind angelaufen und gehen am Wochenende weiter. Die Weiterverbreitung in der Region sei mit aller Anstrengung zu unterbrechen, so die Erste Kreisbeigeordnete. „Ich appelliere an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen“, sagte Simmler: Wer sich nach einem begründeten Verdacht auf das Virus testen lasse, ob nach einem Urlaub, wegen Erkältungssymptomen oder nach einem Kontakt zu einem Infizierten, der müsse so weit wie möglich Distanz zu anderen halten, mindestens mal bis das Testergebnis vorliegt. Grundsätzlich gelte für alle die dringende Empfehlung, die bekannten Abstands- und Hygieneregeln weiter umzusetzen. „Das müssen wir alle beherzigen, bei privaten Feiern ebenso konsequent wie bei deutlich größeren Menschenansammlungen.“

Einen einzelnen Schwerpunkt des Infektionsgeschehens gibt es im Main-Kinzig-Kreis nicht. Allerdings traten in den vergangenen Tagen gehäuft Fälle im Westen des Kreises auf. Die 19 Fälle vom Freitag wurden aus Hanau (14), Maintal (3), Bruchköbel und Nidderau gemeldet. Auch bei der Zahl der „aktiven“ Fälle weisen mit Hanau (74), Maintal (21), Bruchköbel, Erlensee (je 9) und Nidderau (6) Städte aus dem Westkreis die meisten aktuell Infizierten auf (Hinweis: Muss in der Tabelle noch korrigiert werden). „Bei rund 90 Prozent der Fälle lässt sich der Ansteckungsweg derzeit recht genau herleiten. Was uns aber umtreibt ist das hohe Infektionsgeschehen insgesamt, die beschleunigte Weiterverbreitung, auch über den engsten Familienkreis der Betroffenen hinaus“, erläuterte Simmler.

Das Gesundheitsamt konzentriere die Kräfte auf die Kontaktpersonen-Nachverfolgung, sieben Tage die Woche. Diese „Grundlagenaufgabe der Pandemie-Bewältigung“ sei komplexer und anstrengender geworden in dieser Zeit, in der öffentliche Veranstaltungen, private Treffen und der Vereinsbetrieb in größerem Maße und für mehr Menschen auf kleinem Raum wieder möglich seien, so die Erste Kreisbeigeordnete.

Der Verwaltungsstab des Main-Kinzig-Kreises wird am Montag über weitere gezielte Maßnahmen über die bereits bestehenden hinaus beraten. Im Main-Kinzig-Kreis gilt seit Anfang Juli eine Allgemeinverfügung, die bei der Abklärung von Reiserückkehrern aus Risikogebieten strikter verfährt, sofern diese oder Mitglieder ihres Hausstands in Schulen, Kitas, Krankenhäusern oder Pflegeheimen betreut werden oder beschäftigt sind. Das zentrale Ziel des Kreises bleibt weiterhin, insbesondere Risikogruppen und diese sensiblen Einrichtungen zu schützen. Daher behalte man die häufigsten im Kreis ermittelten Infektionsketten ebenso im Blick wie zentrale Orte und Plätze der Weiterverbreitung, erklärte Simmler.

Insgesamt haben sich im Gebiet des Main-Kinzig-Kreises seit März 1.048 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 848 als wieder genesen (+4), 50 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Stationär behandelt werden aktuell drei Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Corona: Ab Samstag neue Kontaktbeschränkungen in Offenbach

am 21 August 2020 15:40

Nachdem die Stadt Offenbach gestern erneut die dritte Corona-Warnstufe überschritten und neue Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen hat, wurde am Freitag die nächste Warnstufe erreicht: Aufgrund 15 neuer Infektionsfälle liegt die 7-Tage-Inzidenz jetzt bei 52,0 Fällen (Vortag: 44,3). Damit ist die vierte von fünf Warnstufen des hessischen Eskalationskonzeptes erreicht. Deshalb hat der Verwaltungsstab der Stadt Offenbach sowohl am Donnerstagnachmittag als auch am Freitagvormittag beraten und neue Kontaktbeschränkungen beschlossen. Ab Samstag, 22. August, wird die Anzahl der Menschen, die sich gemeinsam im öffentlichen Raum aufhalten dürfen, wieder eingeschränkt. Weiterhin wird die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen und Zusammenkünften beschränkt. Für die Gastronomie gilt nachts eine Sperrzeit.

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke: „Wir verfolgen konsequent einen klaren Kurs: möglichst exakt zum Problem passende Entscheidungen zu treffen. Wir wollen Schäden für Wirtschaft, Gastronomie, Kultur und Sport so gering wie möglich halten. Viele Menschen fragen mich, warum sie von Maßnahmen betroffen sein sollen, wenn die Infektionen überwiegend von Reiserückkehrern ausgehen. Dazu sind zwei Dinge zu sagen: Erstens haben wir es zunehmend mit infizierten Urlaubern zu tun, die bis zu ihrem Testergebnis in Offenbach unterwegs waren. Und zweitens müssen wir angesichts der jetzigen Zahlen rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, damit unser Gesundheitsamt in der Lage bleibt, weiterhin alle Ausbrüche eindämmen zu können.“

Hessens Sozial- und Integrationsminister Kai Klose nahm heute in Offenbach an der Stabssitzung im Rathaus teil: „Die Stadt Offenbach überschreitet heute als erste in Hessen die 7-Tage-Inzidenz von 50. Stadt und Land arbeiten entsprechend dem Eskalationsstufenkonzept des Landes eng zusammen. Deshalb habe ich heute Vormittag an der Sitzung des Verwaltungsstabs der Stadt teilgenommen. Bereits heute Mittag hat die erste Telefonkonferenz zwischen Stadt und dem Planungsstab des Landes stattgefunden und als Land werden wir schnellstmöglich personelle Unterstützung zur Kontaktpersonennachverfolgung leisten. Zudem wird heute der Krisenstab des Landes zusammentreten, um das weitere Vorgehen zu beraten.“ Der Minister betonte zudem erneut die Bedeutung des eigenverantwortlichen Infektionsschutzes: „Die steigenden Fallzahlen in Hessen und Deutschland bereiten uns Sorgen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung ist es deshalb umso wichtiger, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger an die AHA-Regeln halten: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Alltagsmasken tragen. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen!“

Laut Gesundheitsdezernentin Sabine Groß ist die Zahl der Menschen, die sich aufgrund einer Infektion oder als Kontaktperson in Quarantäne befinden, stark angestiegen: „Mit 650 Personen ist jetzt schon jeder 200. Offenbacher in Quarantäne. Die meisten der zurzeit positiv Getesteten sind zwischen 15 und 40 Jahre alt. Diese Menschen haben sich bis zur Quarantäne oft an zahlreichen Orten aufgehalten und mit vielen Menschen Kontakt gehabt. Aus diesem Grund müssen immer mehr Menschen ebenfalls in Quarantäne, weil sie engen Kontakt zu den Infizierten hatten.“ Die Eindämmung des Virus werde dadurch schwieriger, weil sie keinem klaren Ort mehr zuzuordnen ist. „Weil es immer mehr Kontaktpersonen trifft, müssen wir wieder vorübergehende Kontaktbeschränkungen einführen. Wer vermeiden möchte, durch eine Quarantäne 14 Tage lang sein Leben drastisch einschränken zu müssen, sollte jetzt mehr denn je auf möglichst viele soziale Kontakte verzichten.“

Die folgenden Regelungen gelten ab Samstag, 22. August, bis vorerst 3. September im gesamten Stadtgebiet:

- Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, in Gruppen von höchstens fünf Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet.

- Diese Regelung gilt auch bei Besuchen von Restaurants, Cafés und Bars. Für Zusammenkünfte im privaten Bereich wird empfohlen, sich an die Vorgaben für den öffentlichen Raum zu orientieren und zum Beispiel größere Feiern zu verschieben.

-Für Gastronomie und Bars gilt eine Sperrstunde ab 0:00 Uhr. Das Gaststättengewerbe und alle öffentlichen Vergnügungsstätten müssen um Mitternacht schließen. Diese Maßnahme greift zum ersten Mal in der Nacht von Samstag auf Sonntag.

-Die Teilnahme an Veranstaltungen wie Theater, Opern, Konzerte, Kinos und ähnliche Angebote wird auf maximal 100 Personen beschränkt.

-Private Zusammenkünfte (zum Beispiel Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Konfirmationen etc.) außerhalb des öffentlichen Raums werden auf maximal 50 Personen beschränkt.

-Organisierte Zusammenkünfte von Seniorinnen und Senioren innerhalb geschlossener Räume werden auf maximal 25 Personen begrenzt.

-Der Zugang zum Waldschwimmbad wird pro Zeiteinheit auf maximal 100 Personen begrenzt.

-Zur Stärkung von Ämtern wie dem Gesundheitsamt und Ordnungsamt wird weiteres Personal aus anderen Teilen der Stadtverwaltung bereitgestellt und das Land wird 10 Medizinstudenten zur Unterstützung zur Verfügung stellen.

Wie Ordnungsdezernent Peter Freier mitteilte, hat der Verwaltungsstab außerdem für die kommenden Tage einen neuen Schwerpunkt für die Corona-Kontrollen beschlossen: „Dieses Mal werden sich Stadt- und Landespolizei sich vor allem auf die Einhaltung der Quarantänepflicht konzentrieren. Hierzu werden die Beamten in zahlreichen Haushalten klingeln und überprüfen, ob sich die Bewohner, die vom Stadtgesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wurden, an die Auflagen halten. Sie dürfen 14 Tage lang das Haus nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Wer sich nicht an die Quarantäne hält, stellt eine enorme Gefahr für die Allgemeinheit dar. Wir werden unseren Worten wie schon beim letzten Mal Taten folgen lassen und die Bußgelder auf Grund der aktuellen Bedeutung grundsätzlich  hoch ansetzen. Verstöße gegen die Quarantäne-Auflagen gefährden in besonderer Weise die Allgemeinheit und bedürfen deshalb eine klare Antwort des Staates.“

Zu den weiteren Maßnahmen, die der Stab getroffen hat, zählt die erweiterte Information der Öffentlichkeit über die Warn-App HessenWarn. „Damit setzen wir weiterhin massiv auch auf Aufklärung und Information und nutzen einen weiteren Kanal neben dem städtischen Internetportal und den Social-Media-Seiten der Stadt, um die Bevölkerung über die aktuellen Maßnahmen zu informieren“, so Stadtrat Paul-Gerhard Weiß.

Mit den Entscheidungen vom Freitag greift die Stadt Offenbach auf Maßnahmen zurück, mit denen bereits vor einigen Monaten das Infektionsgeschehen auch in Offenbach erfolgreich reduziert werden konnte. „Wie schon damals gilt es Leben zu schützen und ein breites Übergreifen insbesondere auf Altenheime möglichst zu verhindern. Deshalb reagieren wir jetzt, so lange noch überwiegend die Jüngeren betroffen sind“, betonte Oberbürgermeister Schwenke und wandte sich auch an diejenigen, die den Eindruck haben, die Situation sei nicht so dramatisch wie während der ersten Welle: „Es ist richtig, dass wir heute viel mehr Tests haben und dies auch ein Grund ist für die steigenden Zahlen. Aber genau das ist unsere Chance, früher als während der ersten Welle reagieren zu können. Wir versuchen mit den heute ergriffenen Maßnahmen diese Chance zu nutzen. Ziel muss es sein, die Welle schnell wieder abflachen zu lassen.“ Entscheidend für den Erfolg sei am Ende das Verhalten der Bürgerinnen und Bürger – nicht nur in Offenbach, sondern überall, gerade auch im Urlaub und beim Feiern. „Das ist uns im Frühjahr gut gelungen und deshalb sind jetzt alle aufgerufen, sich wieder an die vorbildliche eigene Disziplin in der Anfangsphase der Corona-Krise zu erinnern.“

Freitag: Sechs neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

am 21 August 2020 15:33
Freitag: Sechs neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Freitag (21. August) bei 475, sechs mehr als am Vortag. Die Neuinfektionen wurden aus Bad Vilbel (4) und Büdingen (2) gemeldet. Die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen liegt heute bei 403, 22 mehr als gestern. Aus der Quarantäne entlassen wurden Menschen aus Bad Nauheim (3), Bad Vilbel (1), Friedberg (3), Karben (1), Nidda (1), Niddatal (2), Reichelsheim (3), Rosbach (1), Wölfersheim (1) und Wöllstadt (4). In stationärer Behandlung befinden sich am Freitag aufgrund der Corona-Infektion zehn Menschen, am Donnerstag waren es zwölf. Eine intensivmedizinische Behandlung ist in keinem Fall notwendig (1). Bislang sind mit der Corona-Infektion 13 Menschen im Wetteraukreis gestorben. Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen und die an oder mit Covid 19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 59 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne, zu allen hält das Gesundheitsamt engen Kontakt.

Inzidenz bei neun

In den letzten sieben Tagen stieg die Zahl der Infizierten im Wetteraukreis mit seinen 308.000 Einwohnerinnen und Einwohnern um 28. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner liegt im Kreis damit weiterhin bei neun. Bei der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen orientieren wir uns an der Praxis des Robert Koch-Institutes. Die Zahl der Infektionen wird aufsummiert, es sind also auch Menschen aufgeführt, deren Infektion lange zurückliegt und die längst wieder genesen sind.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Freitag: 15 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 21 August 2020 13:28

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 15 neue Infektionsfälle, darunter 12 Reiserückkehrer. Damit gibt es in Offenbach aktuell 92 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 52,0 Fällen auf 100.000 Einwohner. Eine Person wird derzeit im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. In häuslicher Quarantäne sind 91 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 560 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen. 311 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 412 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher neun. Drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 59 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Donnerstag: 17 neue Corona-Fälle im MKK

am 20 August 2020 16:45
Donnerstag: 17 neue Corona-Fälle im MKK

Auch am Donnerstag liegt die Zahl der Neuinfektion mit 17 auf einem weiterhin hohen Niveau. Die Personen kommen aus Hanau (6), Erlensee (3), Schöneck (2), Neuberg, (2) Maintal, Bruchköbel, Freigericht und Bad Soden-Salmünster. Genesen sind vier Personen. Damit stieg die Gesamtzahl der Fälle im Main-Kinzig-Kreis auf 1029, aktuell gelten 135 Fälle als „aktiv“.  Stationär behandelt werden drei Personen. Im Zusammenhang mit einem Fußballspiel der SG 1868 Bruchköbel gegen den FC Karben (Wetteraukreis) am vergangenen Freitag hat das Gesundheitsamt nach einem positiven Befund ebenfalls umfangreiche Untersuchungen eingeleitet. Denn bei einem Spieler aus Bruchköbel war im Nachgang eine Infektion mit Covid-19 festgestellt worden. Zudem müssen beim FC 06 Erlensee rund 60 Personen getestet werden, weil hier eine Person mittrainiert hat, die anschließend als positiver Fall ermittelt wurde. Derzeit hier liegen noch nicht alle Ergebnisse vor.

Offenbach überschreitet erneut zweite Warnstufe

am 20 August 2020 14:30

Mit weiteren Maßnahmen reagiert die Stadt Offenbach auf die erneut stark gestiegenen Corona-Fallzahlen. Seit Mittwoch meldete das Stadtgesundheitsamt insgesamt 22 Neuinfektionen – die größte Zahl an einem Tag seit Beginn der Pandemie. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von jetzt 44,3 Fällen auf 100.000 Einwohner hat Offenbach nun wieder die zweite Warnstufe des hessischen Eskalationskonzeptes (ab 35 Fällen) deutlich überschritten und steht kurz vor der vierten Stufe, die ab 50 Neuinfektionen innerhalb der zurückliegenden sieben Tage erreicht ist.

Die allermeisten Fälle der letzten sieben Tage gehen auf Infektionen bei eher jüngeren Reiserückkehrern und deren Kontakte zurück. Zu den neuen Fällen zählen jeweils ein Schüler der August-Bebel-Schule, der Geschwister-Scholl-Schule und eine Schülerin der Leibnizschule. Sie hatten sich in den Ferien in Kroatien und in Portugal aufgehalten – beides Länder, die nicht als Risikogebiet eingestuft ist. Da sie sich aber freiwillig testen ließen, konnte ihre Ansteckung frühzeitig entdeckt werden. Sie und alle weiteren Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, die sich mit den Infizierten zeitgleich im selben Unterricht befanden, wurden umgehend unter Quarantäne gestellt.

Als Reaktion auf die vielen positiv getesteten Reiserückkehrer hat der Verwaltungsstab noch am Mittwochabend (19. August) eine erweitere Maskenpflicht im Stadtgebiet sowie eine Quarantänepflicht bei der Einreise aus bestimmten Staaten beschlossen, die bislang noch nicht als Risikogebiet gelten. Alle Regelungen gelten vorerst bis einschließlich 30. August. Auch die bereits bestehenden Sonderregelungen für Offenbach werden bis 30. August verlängert.

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke betonte am Donnerstag: „Vom ersten Tag der Corona-Pandemie an haben wir eine Linie verfolgt, der wir treu bleiben: Wir sehen uns das Problem an jedem Tag sehr genau an und ergreifen möglichst exakt zum Problem passende Maßnahmen. Der Gesundheitsschutz geht immer vor – trotzdem machen wir uns aber die Mühe, die Maßnahmen so festzulegen, dass die Schäden für Wirtschaft, Gastronomie, Kultur und Sport so gering wie möglich sind.“ Offenbach hat jetzt erstmals ohne ein konkretes Einzelereignis wie zuletzt die Busreise oder in anderen Städten in Schlachthöfen erhöhte Zahlen. Aktuell sind die Hauptursache die Reise-Infektionen bei jüngeren Menschen, die oft nicht schwer erkranken und deshalb nichts von ihrer Ansteckung wissen. Schwenke dazu: „Weil wir das vorhergesehen hatten, hatten wir frühzeitig so intensiv wie keine andere Stadt mehrsprachige Aufklärungskampagnen gefahren in der Hoffnung, damit die Dunkelziffer in unserer Stadt gering zu halten. 51 der 57 Fälle in den letzten sieben Tage gehen auf Urlauber zurück, die nach ihrer Rückkehr positiv getestet wurden. Wir kennen also die Ursache für die gestiegenen Zahlen in Offenbach relativ gut. Aktuell müssen wir vorerst nichts verbieten und nichts schließen. Wir treffen dort Schutzmaßnahmen, wo die Wahrscheinlichkeit auf Reiserückkehrer zu treffen, besonders hoch ist und wir konzentrieren weitere Schutzmaßnahmen auf geschlossene Räume. Die Schutzmaßnahmen sind zwar lästig, aber sie können zielgerichtet helfen, die Ausbreitung in die ganze Stadt zu verhindern. Das ist auch nötig, damit unser Gesundheitsamt dauerhaft zum Schutz aller funktionsfähig ist.“

Auch Bürgermeister und Ordnungsdezernent Peter Freier bereiten die oft unbemerkten Infektionen bei Jüngeren Sorge: „Wir stehen vor dem Problem, dass Menschen sich im Urlaub oder bei Partys infizieren, weil sie wichtige Regeln wie Abstandhalten und Maske tragen nicht einhalten. Diese Menschen können wiederum unbemerkt Angehörige, Freunde oder Kollegen auf der Arbeit anstecken. Und damit auch Menschen, für die der Virus gefährlich sein kann. Auch hier gilt, was wir wiederholt schon gesagt haben: Leichtsinn und Gedankenlosigkeit bestraft das Virus. Jeder kann seinen ganz persönlichen Beitrag zum Schutz und zur Eindämmung leisten, indem die geltenden Regeln beachtet und gelebt werden.“

Gesundheitsdezernentin Sabine Groß machte deutlich, dass das jetzige Infektionsgeschehen nicht durch das Reisen an sich entsteht: „Rückkehrer werden jetzt anders als noch vor den Ferien und anders als der Rest der Bevölkerung auch ohne Symptome systematisch getestet. Durch die vielen Tests steigen die Fallzahlen. Das ist und bleibt weiter richtig und wichtig, weil das Gesundheitsamt dadurch schnell reagieren und die Infektionsketten durch konsequente Quarantäne durchbrechen kann. Jetzt muss es uns gelingen, das Risiko durch unbemerkte Infektionen zu verringern.“

Neue Maßnahmen in Offenbach

Da es Urlaubsländer gibt, die bislang zu vielen Infektionsfällen bei Offenbachern geführt haben, aber nicht als Risikogebiet gelten, gilt für einige dieser Länder ab sofort eine erweiterte Melde- und Quarantänepflicht in Offenbach. Zusätzlich zur Einreise aus Risikogebieten müssen jetzt auch Menschen in eine 14-tägige Quarantäne, wenn sie aus denjenigen zehn Ländern einreisen, aus denen laut Robert-Koch-Institut (RKI) zuletzt die meisten positiv getesteten Reisenden gekommen sind. Dies gilt unabhängig davon, ob diese Länder vom RKI als Risikogebiet ausgewiesen sind. Die Liste dieser sogenannten Expositionsländer, aus denen die meisten Infizierten nach Deutschland kommen, wird jeden Dienstag im täglichen Lagebericht des RKI veröffentlicht. Aktuell befinden sich unter den Top 10-Staaten Kroatien, Rumänien und Bulgarien, die nur teilweise als Risikogebiete ausgewiesen sind. Wer von dort – aus egal welcher Region – zurückkehrt, muss sich jetzt in Offenbach umgehend beim Stadtgesundheitsamt melden und in Quarantäne begeben. In den ersten 72 Stunden nach Rückkehr kann ein kostenloser Test durchgeführt werden. Fällt dieser Test negativ aus kann das Stadtgesundheitsamt die Quarantäne vorzeitig aufheben.

Um das Ansteckungsrisiko durch unbemerkte Infektionen, unter anderem durch Urlauber, zu senken, gilt außerdem ab sofort eine Maskenpflicht in vielen geschlossenen Räumen. Dies gilt ohnehin schon z. B. für die Gastronomie und den Einzelhandel. Ab sofort gilt dies auch für Vereinsräume, Umkleide- und Sanitärräume, Bildungsstätten sowie Sport- und Kultureinrichtungen. Auch bei der Religionsausübung gilt jetzt wieder die Maskenpflicht, das heißt bei Veranstaltungen, Gottesdiensten, Konfirmandenunterricht, Koranunterricht und beim Aufenthalt in Kirchen, Moscheen und Synagogen.

In Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt muss außerdem ab sofort in allen Schulen auch in den Unterrichtsräumen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Lehrerinnen und Lehrer sind gehalten, keine Schülerin und keinen Schüler ohne Alltagsmaske in den Unterrichtsraum zu lassen. Wer sich weigert, eine Maske zu tragen, wird nach Hause geschickt. Außerdem wird der Sportunterricht vorläufig ausgesetzt. „Durch die Wiederaufnahme des Unterrichts im Vollbetrieb können in den Schulen die sonst geltenden Mindestabstände nicht eingehalten werden“, erläuterte Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß. „Mit der Maskenpflicht wollen wir bis Ende kommender Woche die noch laufende Inkubationszeit der letzten Reiserückkehrer aus den Ferien abwarten und das erhöhte Risiko in den Schulen solange verringern“, so Weiß weiter.

Die Liste der Expositionsländer wird jeden Dienstag im täglichen Lagebericht des RKI veröffentlicht. Die aktuelle Liste findet sich im Bericht vom 18. August auf Seite 13: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-08-18-de.pdf?__blob=publicationFile

Donnerstag: Drei neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

am 20 August 2020 14:28
Donnerstag: Drei neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Donnerstag (20. August) bei 469, drei mehr als am Vortag. Die Neuinfektionen wurden aus Büdingen (1) und Rosbach (2) gemeldet. Die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen liegt bei 381, seit Mittwoch gibt es hier keine Veränderung.

Eine Klasse in Büdingen geht in Quarantäne

Wie bereits am Mittwoch gemeldet, gab es in Büdingen vier Verdachtsfälle unter Schülern, von diesen wurde einer positiv getestet. Die betroffene Klasse der ‚Schule am Dohlberg‘ Büdingen (26 Schüler und 1 Lehrerin) geht bis zum 2.9.2020 in Quarantäne. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern werden heute (Donnerstag, 20. August) über die Quarantäne durch das Gesundheitsamt informiert. Der Abstrich bei den Schülerinnen und Schülern der betroffenen Klasse findet am kommenden Montag vor Ort statt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes arbeiten jetzt weiter an der Kontaktnachverfolgung. Für die betroffene Klasse kann der Unterricht in den nächsten 14 Tagen nur als Distanzunterricht stattfinden, für alle anderen Klassen wird der Präsenzunterricht weitergehen.

In stationärer Behandlung befinden sich am Donnerstag aufgrund der Corona-Infektion zwölf Menschen, am Mittwoch waren es neun. Eine intensivmedizinische Behandlung ist in einem Fall notwendig (0). Bislang sind mit der Corona-Infektion 13 Menschen im Wetteraukreis gestorben. Zieht man die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen und die an oder mit Covid 19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 75 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne, zu allen hält das Gesundheitsamt engen Kontakt.

Inzidenz bei zehn

In den letzten sieben Tagen stieg die Zahl der Infizierten im Wetteraukreis mit seinen 308.000 Einwohnerinnen und Einwohnern um 28. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner liegt im Kreis aktuell damit bei neun.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Donnerstag: 22 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 20 August 2020 13:52

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 22 neue Infektionsfälle, darunter 19 Reiserückkehrer. Damit gibt es in Offenbach aktuell 92 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 44,3 Fällen auf 100.000 Einwohner. Zwei Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. In häuslicher Quarantäne sind 90 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 550 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen. 296 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 397 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher neun. Drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 59 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Mittwoch: 25 neue Corona-Fälle im MKK

am 19 August 2020 15:50
Mittwoch: 25 neue Corona-Fälle im MKK

Mit 25 laborbestätigten Corona-Neuinfektionen hat das Gesundheitsamt am Mittwoch so viele gemeldet wie seit April nicht mehr. Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD) äußerte ihre Besorgnis darüber, dass die Fallzahlen im Kreisgebiet insgesamt in den vergangenen Wochen deutlich angestiegen sind, überwiegend zurückführbar auf Ansteckungswege rund um Reiserückkehrer. „Der Urlaub, so verdient er für die Bürgerinnen und Bürger gewesen sein mag, hat die Verbreitung des Coronavirus leider enorm beschleunigt“, sagte Simmler. „Es ist wichtig, dass wir uns rückbesinnen auf das Erfolgsrezept vom Frühjahr, insbesondere was die Abstands- und Hygieneregeln angeht. Nur mit Disziplin können wir uns die Freiheiten im Alltag und das wieder in Gang gekommene öffentliche Leben erhalten.“ Zuletzt hatte das Gesundheitsamt am 22. April mehr als 20 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Unter den 25 Covid-Fällen befinden sich 16 Hanauerinnen und Hanauer, weitere Infizierte kommen aus Neuberg, Nidderau (je 2), Bruchköbel, Erlensee, Gelnhausen, Langenselbold und Maintal. Damit stieg die Gesamtzahl der Fälle auf 1012*. 122 Fälle gelten dabei als „aktiv“.

Das Gesundheitsamt hat die Ermittlungen zu den Fällen umgehend aufgenommen. Die Infektionsketten sind überwiegend einzuordnen, Priorität hat nun die schnelle Eingrenzung des Kontaktpersonenkreises und der möglichen Ansteckungswege. So gaben mehrere Betroffene an, in den vergangenen Tagen aus dem Urlaub zurückgekommen zu sein, zum großen Teil aus Ländern, die das Robert-Koch-Institut als Risikogebiete eingestuft hat. Zum Kreis der Kontaktpersonen, die sich ebenfalls in häusliche Isolierung begeben müssen, gehören unter anderem zwei Fußballmannschaften, die vergangene Woche ein Testspiel gegeneinander ausgetragen haben. Die erhöhten Fallzahlen der vergangenen Tage belegen aus Sicht von Susanne Simmler das „erhöhte Infektionsgeschehen, das wir in Folge der Rückreisewelle leider befürchten mussten“. Gleichwohl seien, trotz deutlich mehr als 100 „aktiver“ Fälle derzeit, die Neuinfektionen in weit überwiegender Zahl zuzuordnen. „Es ist zum Glück eine Sensibilität bei denen erkennbar, die wieder nach Deutschland eingereist sind und nun klare Auflagen befolgen müssen. Ich bitte weiterhin, im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger, um Verständnis und Konsequenz, dass diese Einschränkungen  notwendig sind, auch wenn das bedeutet, dass beispielsweise Kinder und Jugendliche erst mit einigen Tagen Verzögerung wieder in die Schule oder in die Kita gehen können“, so Simmler.

Insbesondere richtet Susanne Simmler ihren Appell an junge Menschen, nach Möglichkeit in den nächsten Tagen auch bei privaten Feiern und in der Freizeitgestaltung auf die besondere Einhaltung der Corona-Regeln zu achten. Viele Neuinfizierte seien teils deutlich jünger als 35 Jahre alt und oft ohne erkennbare Erkältungssymptome. Das mache die Situation so trügerisch, „es besteht das Risiko einer schleichenden Verbreitung über die Jungen, die letztlich wieder die Risikogruppen der Gesellschaft erreichen könnte“, so die Gesundheitsdezernentin. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich beim Gesundheitsamt melden und häuslich isolieren bis Klarheit darüber besteht, ob sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler berichtet vom Vier- bis Fünffachen an Meldungs- und Anruferaufkommen beim Gesundheitsamt und am Bürgertelefon in den Tagen rund um das Ferienende, verglichen mit der ersten Ferienwoche. Das Personal an der Hotline sowie für die kurzfristigen Ermittlungen im Gesundheitsamt sei entsprechend aufgestockt worden.

Über die hohe Zahl an Neuinfektionen hat am Mittwoch der Verwaltungsstab des Main-Kinzig-Kreises beraten. Die Lage werde sehr genau beobachtet, wie Simmler deutlich macht. „Im Moment können wir davon ausgehen, dass die hohe Zahl an Neuinfektionen mit der hohen Zahl an Rückreise-Meldungen der vergangenen Tage im engen Zusammenhang steht. Die weiteren Ansteckungswege in der Region sind überwiegend eingrenzbar. Wir stehen in Kontakt zu den Betroffenen und informieren deren Kontaktpersonen. Wichtig ist es, dass die angeordneten Maßnahmen nun von allen umgesetzt und die Infektionsketten unterbrochen werden“, so Simmler. Weitere Maßnahmen wollte sie für die nächsten Tage nicht ausschließen.

*Hinweis: Ein Fall aus den vergangenen Tagen musste aus der Statistik herausgenommen werden, der fälschlicherweise als im Main-Kinzig-Kreis wohnend ans Gesundheitsamt übermittelt worden ist.

Mittwoch: Vier neue Corona-Fälle in Offenbach

am 19 August 2020 13:57

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach vier neue Infektionsfälle, darunter vier Reiserückkehrer. Damit gibt es in Offenbach aktuell 73 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 32,6 Fällen auf 100.000 Einwohner. Zwei Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. In häuslicher Quarantäne sind 71 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 557 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen.

293 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 375 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher neun. Drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 59 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Mittwoch: Sechs neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

am 19 August 2020 11:11
Mittwoch: Sechs neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Mittwoch (19. August) bei 466, sechs mehr als am Vortag. Die Neuinfektionen wurden aus Bad Nauheim (1), Büdingen (1), Gedern (1), Karben (1), Rockenberg (1) und Rosbach (1) gemeldet. Die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen liegt heute bei 381, drei mehr als am Dienstag. Aus der Quarantäne entlassen wurden Menschen aus Altenstadt (2) und Friedberg (1). In stationärer Behandlung befinden sich am Mittwoch aufgrund der Corona-Infektion neun Menschen, am Dienstag waren es zwölf. Eine intensivmedizinische Behandlung ist in keinem Fall notwendig (3). Bislang sind mit der Corona-Infektion 13 Menschen im Wetteraukreis gestorben. Zieht man die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen und die an oder mit Covid 19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 72 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne, zu allen hält das Gesundheitsamt engen Kontakt. Das Stufenkonzept der Landesregierung sieht ab 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage eine erhöhte Aufmerksamkeit, verstärkte Informationspflichten sowie bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen vor. Ab 35 Neuinfektionen gelten strengere Kontaktbeschränkungen. Einrichtungen in denen das Virus aufgetreten ist, werden geschlossen, zusätzliche Klinikbetten werden geschaffen. Ab 50 Neuinfektionen kommt es zu weitgehenden Einschränkungen. Einrichtungen und Betriebe müssen geschlossen, Zusammenkünfte untersagt und der Öffentliche Nahverkehr eingeschränkt werden. Ab 75 Neuinfektionen übernimmt dann zusätzlich der Krisenstab des Sozialministeriums in Wiesbaden die Steuerung der Maßnahmen. In den letzten sieben Tagen stieg die Zahl der Infizierten im Wetteraukreis mit seinen 308.000 Einwohnerinnen und Einwohnern um 35. Die Inzidenz liegt im Kreis aktuell damit bei zwölf.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Dienstag: Sieben neue Corona-Fälle in Offenbach

am 18 August 2020 16:09

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach sieben neue Infektionsfälle, darunter sechs Reiserückkehrer und eine Kontaktperson. Damit gibt es in Offenbach aktuell 70 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 32,6 Fällen auf 100.000 Einwohner. Zwei Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil. In häuslicher Quarantäne sind 68 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 551 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen. 292 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 371 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher neun. Drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 59 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Dienstag: Neun neue Corona-Fälle im MKK

am 18 August 2020 15:35
Dienstag: Neun neue Corona-Fälle im MKK

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag neun Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Infizierten wohnen in Hanau, Erlensee (je 4) und Gründau. Damit stieg die Gesamtzahl aller Covid-Fälle seit März auf 988. Zieht man davon die 834 als genesen geltenden Personen (+16) sowie 50 Sterbefälle ab, so sind derzeit 104 Fälle „aktiv“. Stationär behandelt werden drei Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Zur Information: Ein älterer Fall aus Hanau wurde nachträglich Erlensee zugeordnet (hat nichts mit den vier neuen Fällen aus Erlensee von heute zu tun).

Dienstag: Sechs neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

am 18 August 2020 12:10
Dienstag: Sechs neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Dienstag (18. August) bei 460, sechs mehr als am Vortag. Die Neuinfektionen wurden aus Bad Nauheim (1), Büdingen (1), Echzell (1) und Karben (3) gemeldet. Die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen liegt weiter bei 378. Zieht man die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen und die an oder mit Covid 19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 69 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne, zu allen hält das Gesundheitsamt engen Kontakt. In stationärer Behandlung befinden sich am Dienstag aufgrund der Corona-Infektion zwölf Menschen, am Montag waren es 16. Eine intensivmedizinische Behandlung ist in drei Fällen notwendig (2). Bislang sind mit der Corona-Infektion 13 Menschen im Wetteraukreis gestorben. Das Stufenkonzept der Landesregierung sieht ab 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage eine erhöhte Aufmerksamkeit, verstärkte Informationspflichten sowie bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen vor. Ab 35 Neuinfektionen gelten strengere Kontaktbeschränkungen. Einrichtungen in denen das Virus aufgetreten ist, werden geschlossen, zusätzliche Klinikbetten werden geschaffen. Ab 50 Neuinfektionen kommt es zu weitgehenden Einschränkungen. Einrichtungen und Betriebe müssen geschlossen, Zusammenkünfte untersagt und der Öffentliche Nahverkehr eingeschränkt werden. Ab 75 Neuinfektionen übernimmt dann zusätzlich der Krisenstab des Sozialministeriums in Wiesbaden die Steuerung der Maßnahmen. In den letzten sieben Tagen stieg die Zahl der Infizierten im Wetteraukreis mit seinen 308.000 Einwohnerinnen und Einwohnern um 29. Die Inzidenz liegt im Kreis aktuell damit bei zehn.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Montag: Kein Corona-Toter in Hessen

am 17 August 2020 21:43
Montag: Kein Corona-Toter in Hessen

In Hessen wurde am Montag kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl beläuft sich damit weiterhin auf 526.

Montag: Elf neue Corona-Fälle im MKK

am 17 August 2020 15:43
Montag: Elf neue Corona-Fälle im MKK

Das Gesundheitsamt hat am Montag elf Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Infizierten wohnen in Hanau (6), Maintal (2), Bruchköbel, Langenselbold und Nidderau. Damit stieg die Gesamtzahl aller Covid-Fälle seit März auf 979. Zieht man davon die 818 als genesen geltenden Personen (+5) sowie 50 Sterbefälle ab, so sind derzeit 111 Fälle „aktiv“. Stationär behandelt werden fünf Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Wetteraukreis: Sieben neue Corona-Fälle seit Freitag

am 17 August 2020 13:36
Wetteraukreis: Sieben neue Corona-Fälle seit Freitag

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Montag (17. August) bei 454, sieben mehr als am Freitag. Die Neuinfektionen wurden aus Bad Nauheim (1), Büdingen (1), Butzbach (2), Echzell (1), Friedberg (1) ) und Niddatal (1) gemeldet. Die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen stieg auf 378, eine Person mehr als am Freitag. Der Genesene kommt aus Bad Vilbel. Zieht man die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen und die an oder mit Covid 19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 63 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne, zu allen hält das Gesundheitsamt engen Kontakt. In stationärer Behandlung befinden sich am Montag aufgrund der Corona-Infektion 16 Menschen, am Freitag waren es zwölf. Eine intensivmedizinische Behandlung ist in zwei Fällen notwendig (1). Bislang sind mit der Corona-Infektion 13 Menschen im Wetteraukreis gestorben. Das Stufenkonzept der Landesregierung sieht ab 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage eine erhöhte Aufmerksamkeit, verstärkte Informationspflichten sowie bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen vor. Ab 35 Neuinfektionen gelten strengere Kontaktbeschränkungen. Einrichtungen in denen das Virus aufgetreten ist, werden geschlossen, zusätzliche Klinikbetten werden geschaffen. Ab 50 Neuinfektionen kommt es zu weitgehenden Einschränkungen. Einrichtungen und Betriebe müssen geschlossen, Zusammenkünfte untersagt und der Öffentliche Nahverkehr eingeschränkt werden. Ab 75 Neuinfektionen übernimmt dann zusätzlich der Krisenstab des Sozialministeriums in Wiesbaden die Steuerung der Maßnahmen. In den letzten sieben Tagen stieg die Zahl der Infizierten im Wetteraukreis mit seinen 308.000 Einwohnerinnen und Einwohnern um 27. Die Inzidenz liegt im Kreis aktuell damit bei neun.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.



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