Erlensee: Keine Kita-Gebühren

am 24 März 2020 21:10

In der Präsidiumssitzung der Stadtverordnetenversammlung am 24. März haben die Vorsitzenden der anwesenden Fraktionen dem Bürgermeister grünes Licht dafür gegeben, die Erhebung der Kinderbetreuungsgebühren auszusetzen. Der Verwaltungschef bedankt sich für diese klare und „unbürokratische“ Handhabung im Sinne der Eltern und das positive Signal, das damit auch in Richtung der Verlässlichkeit der politisch Verantwortlichen gesetzt werden könne. Bürgermeister Erb teilt mit: „Wer aufgrund der Sonderregelungen durch das Coronavirus keine Kinderbetreuung in Anspruch nehmen kann, der muss dafür auch nicht zahlen! Aus diesem Grund wird die Stadt Erlensee im Monat April keine Kostenbeiträge abbuchen.“ Die im April wegfallenden Gebühren sollen den Zeitraum von Mitte März bis Mitte April abdecken. Sollten die Schließung der Kindertagesstätten darüber hinaus andauern, wird die Gebührenfreistellung halbmonatlich fortgeführt. Befreit wird natürlich sowohl von den Betreuungsgebühren als auch von den Essensgeldern. Bei Fragen dazu stehen Ihnen gerne Petra Münz, Tel.: 06183 / 9151-504, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Sandra Wunder, Tel.: 06183 / 9151-501, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Linsengericht: Gemeindevertretung abgesagt

am 24 März 2020 20:53

Die auf den 30. März 2020 verschobene Sitzung der Gemeindevertretung Linsengericht ist abgesagt. "Die Absage erfolgt rechtzeitig, aber bewusst spät, da bis zuletzt nicht absehbar war, ob unabdingbare Einzelbeschlüsse in Verbindung mit dem offenen Nachtragshaushalt hätten gefasst werden müssen. Nach dem aktuellen Stand der Dinge ist ein Aufschub bis nach der verordneten Kontaktsperre, also nach den Osterferien, noch möglich. Dann sollten zunächst die zuvor bereits abgesagten Termine mit den Ortsbeiräten stattfinden, eine HFA-Sitzung und auch die ausstehende Sitzung des Bauausschusses", so der Vorsitzende Michael Bollmann.

Erklärung aller Fraktionen: "Bad Orb steht zusammen!"

am 24 März 2020 20:51

In einer gemeinsamen Erklärung wenden sich CDU, FBO, SPD und FWG an die Bevölkerung in Bad Orb. in Bad Orb. Nachfolgend die Veröffentlichung im Wortlaut.

"Liebe Bad Orber Mitbürgerinnen und Mitbürger, die aktuelle Corona-Epidemie ist auch für unsere Heimatstadt eine Herausforderung in bisher unvorstellbarem Ausmaß. Jetzt geht es in erster Linie darum, sich gegenseitig vor der Infektionsgefahr zu schützen, die Ausbreitung der Epidemie zu bremsen und zu verringern sowie die öffentliche Infrastruktur und Versorgung funktionsfähig zu halten. An dieser Stelle geht unser besonderer Dank an alle, die im Gesundheitssystem, bei unseren Rettungsdiensten, Polizei oder Bundeswehr, oder in der öffentlichen und städtischen Verwaltung bzw. den städtischen Betrieben, den aktuellen Krisenstäben, im Versorgungsbereich bei Energie, unserer Wasserversorgung und Lebensmitteln und nicht zuletzt an der Kasse im Supermarkt ihren inzwischen risikoreichen Dienst für uns alle verrichten.

Daher möchten wir an Sie alle nachdrücklich appellieren, die behördlichen Vorgaben und Empfehlungen unbedingt zu beachten, vermeiden Sie nicht zwingend notwendige soziale Kontakte und bleiben Sie zuhause. So hart es klingen mag, Fürsorge besteht im Moment aus Abstand! In unserem Alltag gilt es besonders, die älteren Mitbürger und sogenannte Risikogruppen vor der Infektion zu schützen. Da ist Nachbarschaftshilfe gefragt, die in großen Teilen unserer Stadt auch vorhanden ist. Wir begrüßen und unterstützen als besonderes Beispiel aktiver Mitmenschlichkeit die Aktion "Gemeinsam zum Schutz aller Menschen - Wir helfen Ihnen gerne!", die von unserem DRK-Ortsverein in Kooperation mit der Katholischen und Evangelischen Kirchengemeinde organisiert wird. Kostenlos wird Bad Orber Mitbürgern, die zur sogenannten Risikogruppe zählen, angeboten, Einkäufe oder den Weg zur Apotheke und zur Post zu übernehmen. Wer diese wertvolle Unterstützung annehmen möchte, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0151-20127844 zu melden. In den Kirchen sind hierzu auch Informationen ausgelegt. Herzlichen Dank an alle, die sich hier für ihre Mitbürger und letztlich für uns alle engagieren!

Die Corona-Epidemie fordert unsere Heimatstadt auch in anderer Weise massiv heraus. Als Heilbad und Fremdenverkehrsstandort sind wir insbesondere darauf existenziell angewiesen, was in dieser Krisenzeit nahezu  unmöglich ist: Auf das Reisen, Einkaufen, Essen gehen oder den Besuch von Veranstaltungen. Das ist für unsere Betriebe insbesondere im Gesundheitsbereich, Gastgewerbe und Einzelhandel eine existenzielle Bedrohung. Daher ist es richtig und unverzichtbar, wenn Bund und Land den betroffenen Gewerbetreibenden mit Förderprogrammen unter die Arme greifen. Liquiditätshilfen werden schnellstmöglich und vor allem unbürokratisch dringend gebraucht. Auch wir, als Stadt Bad Orb, müssen unsere Gewerbetreibenden mit geeigneten Maßnahmen unterstützen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, unsere Heimatstadt steht vor großen Herausforderungen, aber die Bad Orber Geschichte lehrt uns, dass wir diese gemeinsam bewältigen können und werden. Bitte passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund. Bad Orb steht zusammen!"

Die Unterzeichner:
CDU-Stadtverband Bad Orb, gez. Tobias Weisbecker
Für Bad Orb (FBO), gez. Ralf Diener
SPD-Ortsverein Bad Orb, gez. Bernd Bauer
Freie Wählergemeinschaft Bad Orb, gez. Thorsten Stock

13 Personen in Offenbach infiziert

am 24 März 2020 20:40

Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Menschen in Offenbach ist erneut gestiegen. Insgesamt gibt es 13 Personen, die in Offenbach nachweislich infiziert sind. Das sind zwei Menschen mehr als gestern. Zwei Personen befinden sich im Krankenhaus, eine davon erhält Atemunterstützung. Elf weitere Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Das Stadtgesundheitsamt plädiert an alle Offenbacherinnen und Offenbacher, soziale Kontakte zu vermeiden und das eigene Zuhause nur für dringende Besorgungen zu verlassen. Dabei sollte immer ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Menschen gehalten werden. Verboten sind zudem Zusammenkünfte von mehr als zwei Menschen. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona  im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

CPH: Keine Ausstellungen im April und Mai

am 24 März 2020 20:36

Das Corona-Virus wirkt sich auch auf die Bildende Kunst aus: Die Ausstellungen der Reihe „Kunst im CPH“ im April und im Mai müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Damit entfällt die gemeinsame Vernissage von Alexander Carrigan (ahl) und Antonia Feind-Trompke (Lukas Gilde) am 24. April 2020 ebenso wie die gemeinsame Vernissage von Irina Brettmann (PALETTE HANAU) und Lisa van Bonn (KUNST-WERK HANAU) am 29. Mai 2020. Der Congress Park Hanau (CPH) ist gemäß der vierten Verordnung der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 17. März 2020 derzeit geschlossen. Geplante Veranstaltungen, dazu zählen auch die Ausstellungen der Reihe „Kunst im CPH“, werden auf spätere Termine verschoben. Informationen dazu erfolgen, sobald dies möglich ist.

Corona-Viren werden nicht über das Trinkwassernetz übertragen

am 24 März 2020 20:26

"Die Trinkwasserversorgung bleibt während der Corona-Krise auch langfristig gesichert", betont Martina Butz, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hanau (SWH). Denn die Stadtwerke haben frühzeitig ihre Pandemie-Notfallpläne aktiviert. Butz erklärt, dass Corona-Viren nicht über das Trinkwassernetz übertragen werden. In Hanau wird Grundwasser für die Wasserversorgung gewonnen - lediglich ein kleiner Teil des Bezugs aus dem Vogelsberg kann je nach Jahreszeit aus Quellwasser stammen. Die Stadtwerke Hanau betreiben in ihren Wasserwerken UV-Desinfektionsanlagen, die mit ihren hochenergetischen ultravioletten Strahlen nicht nur Bakterien, sondern auch Viren vernichten, so Butz.

Pandemie-Notfallpläne sehen spezielle Schutzvorkehrungen vor Die Pandemie-Notfallpläne beinhalten beispielsweise spezielle Schutzvorkehrungen für das technische Personal. Zudem wird nun ein Teil des Personals von den alltäglichen Arbeitsprozessen isoliert und in Reserve gehalten, um so bei einem Ausfall einzelner schnell für personellen Ersatz sorgen zu können. Die Wasserförderung und die Wasseraufbereitung laufen voll automatisch, daher hat die Corona-Krise keinen direkten Einfluss auf die Wasserverfügbarkeit und die gewohnte Wasserqualität. Die Stadtteile Steinheim und Kleinauheim werden vom Zweckwasserverband Offenbach (ZWO) versorgt. Dieses Was-ser wird ebenfalls aus Grundwasser gewonnen. Der ZWO hat genauso wie die Stadtwerke seine Pande-mie-Notfallpläne aktiviert, die gleiche Schritte zur Sicherstellung der Wasserversorgung vorsehen wie die der Stadtwerke Hanau. "SWH und ZWO stehen in ständigem Kontakt", erklärt Butz.

Nach bisheriger Erfahrung wird sowohl in Hanau als auch beim ZWO derzeit kein erhöhter Wasserbedarf festgestellt aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Schließung von Geschäften, Restaurants oder Firmen. "Der aktuelle Wasserbedarf liegt noch weit unter den üblichen Bedarfen im Hochsommer, so dass auch keine Engpässe in der Wasserversorgung zu befürchten sind", sagt die SWH-Geschäftsführerin.

Dienstag: Fünf neue Coronavirus-Fälle im MKK

am 24 März 2020 18:03
Dienstag: Fünf neue Coronavirus-Fälle im MKK

Die Zahl der Corona-Infektionen ist am Dienstag um weitere fünf Personen gestiegen. Die Betroffenen kommen aus Sinntal, Schöneck, Maintal, Bad Soden-Salmünster und Bad Orb. Damit sind für den Main-Kinzig-Kreis jetzt 85 positive Fälle registriert. Das Gesundheitsamt rechnet aber, dass zum Ende dieser Woche die ersten Fälle ohne die Gefahr einer Ansteckung bereits wieder aus der häuslichen Absonderung entlassen werden können. Auch der Main-Kinzig-Kreis und seine Städte und Gemeinden schließen sich den dringenden Empfehlungen in Bezug auf das Einkaufsverhalten an. „Auch in den Geschäften gelten die strengen Auflagen zum Kontaktverbot sowie die Begrenzungen der übermäßigen Vorratshaltung“, erklären Landrat Thorsten Stolz (SPD), Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD) und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (CDU) im Anschluss an eine Telefonkonferenz mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern.

„Hamsterkäufe sind keine Lösung, genauso wenig wie dichtgedrängte Schlangen vor Einkaufsmärkten oder an den Kassen“, so die gemeinsame Position. Viele Geschäfte im Einzelhandel haben in den vergangenen Tagen auch bereits reagiert. Sie haben Wartebereiche an den Kassen mit Abstandshinweisen gekennzeichnet, lassen nur noch eine geringe Anzahl an Kundinnen und Kunden zur gleichen Zeit in ihren Markt und schützen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beispielsweise hinter Plexiglasscheiben oder durch andere wirksamen Schutzmaßnahmen, wie Handschuhe.

Daher wendet sich die Kreisspitze insbesondere an uneinsichtige Zeitgenossen, ihr Verhalten ebenfalls anzupassen. „Ignoranz und Egoismus sind in der aktuellen Situation völlig fehl am Platz und werden nicht hingenommen“, machen Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann deutlich. Der Einzelhandel habe hier in weiten Teilen auch ohne weitere Anordnung vorbildlich agiert und klare Orientierungshilfen für die Kundinnen und Kunden platziert. Im Austausch mit den Bürgermeisterinnen und Bürgern habe man sich darauf verständigt, keine neue Verordnung zu erlassen, sondern sinnvolle Empfehlungen zu formulieren. Als Leitlinie gilt die Abstandsregel von mindestens 1,5 Meter für den Innenraum von Märkten, genauso wie für Warteschlangen. Die Anzahl der Personen, die sich zeitgleich im Verkaufsraum aufhalten, sollte der Fläche in einem angemessenen Rahmen angepasst sein. Als Orientierung kann mit maximal einem Kunden je angefangenen 20 Quadratmeter gerechnet werden, für kleinere Geschäfte auch etwas weniger. Zudem sollten Waren generell nur noch in haushaltsüblichen Mengen ausgegeben werden.

Schlüchtern: Unterstützung für Unternehmer

am 24 März 2020 17:13

Matthias Möller (Parteilos), Bürgermeister der Stadt Schlüchtern, bietet den Unternehmen seitens des Rathauses Unterstützung an. "Die Corona-Krise verändert alles. Und sie erfordert entschlossenes und vor allem gemeinsames Handeln – von Bund und Ländern, aber auch von uns Kommunen. Nur so können wir die massiven wirtschaftlichen Einbrüche in der Region in Grenzen halten. Doch blinder Aktionismus ist fehl am Platz. Wir müssen freilich schnell, aber auch zielgerichtet handeln. Deshalb versendet die Stadt Schlüchtern in den kommenden Tagen einen Informations-Brief an alle Bürgerinnen und Bürger von Schlüchtern, an Gewerbe und Einzelhandel, an Unternehmer, Künstler und Privatleute. Mit diesem Brief bitten wir unsere Gewerbetreibenden auch um Rückmeldung, was wir tun müssen, um wirklich sinnvoll helfen zu können. Die Unternehmer wissen am besten, was sie jetzt brauchen, um durch diese Krise zu kommen. Das kann Kurzarbeitergeld sein, ein Kredit oder eine Förderung, das können natürlich auch Gewerbesteuerstundungen sein. Es gibt aber nicht die eine Lösung, die auf alle Betriebe gleichermaßen passt", heißt es in einem Statement.

Und weiter: "Wir wollen uns einen umfangreichen Überblick verschaffen – von großen Unternehmen wie Engelbert Strauss bis hin zum kleinen Einzelkämpfer, vom Gesundheitssektor bis zur Tourismusbranche. Die Antworten können formlos per Mail, Fax oder Brief an uns gesendet werden. Wir analysieren und bewerten die Situation täglich neu und arbeiten fortlaufend daran, die regionalen Unternehmer zu unterstützen. Klar: Dadurch wird viel Arbeit auf uns zukommen. Aber es ist der beste Weg, sich Feedback zu holen und dann zielgerichtet zu helfen. Und sicher ist: Wir wollen helfen – entschieden, unbürokratisch und schnell. Wichtig dabei wird sein, dass wir über die Region hinweg zusammenstehen und auch zusammenarbeiten. Über die Kommunen hinweg, am besten mit dem gesamten Main-Kinzig-Kreis. Denn wir sprechen hier zum einen von unmittelbaren Nothilfen, die jetzt nötig sind. Gleichzeitig müssen wir aber auch über Starthilfen für die Zeit nach der Krise reden. Nur so können wir die Wirtschaft langfristig wieder ankurbeln. Dabei wird deutlich: Es muss eine gemeinschaftliche Aktion sein, zusammen schaffen wir mehr. Wir als Stadt Schlüchtern stehen hier für die interkommunale Zusammenarbeit bereit."

Sinntal: Bestattung Verstorbener auf Friedhöfen

am 24 März 2020 11:29

§ 1 Abs. 2 der Dritten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus regelt, dass der Kontakt zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf das absolut nötige Minimum zu reduzieren ist. Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, mit einer weiteren nicht im eigenen Haushalt lebenden Person oder im Kreise der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Von den zuständigen Behörden können Ausnahmen für Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen zugelassen werden.

Dementsprechend wird für Trauerfeierlichkeiten in der Gemeinde Sinntal und bei der Bestattung von Verstorbenen auf Friedhöfen in der Gemeinde Sinntal die zulässige Personenzahl auf maximal 10 Personen festgelegt. Pfarrer/in, Bestatter/in und Sargträger kommen in erforderlicher Anzahl hinzu. Der Abstand zu anwesenden Personen wird auf min. 2,0 m festgelegt, davon ausgenommen sind im eigenen Haushalt lebende Personen sowie Unterstützungsbedürftige, die auf Hilfe angewiesen sind.
Darüber hinaus werden folgende Verhaltensempfehlungen ausgesprochen:
- Die Friedhofshallen bleiben geschlossen. Sie können im Bedarfsfall aber zum Abstellen des Sarges genutzt werden.
- Der Friedhof soll nur einzeln bzw. mit Abstand zu vorausgehenden Personen betreten werden.
- Sargträger dürfen nur kurz zum Transport des Sarges und zum Ablassen des Sarges der Bestattung beiwohnen.
- Von persönlichen Beileidsbekundungen (Händedruck, Umarmungen u.ä.) ist abzusehen.
- Auf das Einstreuen von Erde/Sand durch Trauernde in das Grab soll verzichtet werden.
- Die Trauerfeier bzw. Bestattung soll 30 Minuten nicht übersteigen.
- Bei Todesanzeigen empfehlen sich folgende Hinweise:
- Verzicht auf Angabe des Bestattungstages und der -zeit.
- Sinngemäß: Die Trauerfeier findet im kleinen familiären Kreis statt. Von Beileidsbekundungen ist abzusehen.

Werden neue bzw. geänderte Vorgaben durch den Verordnungsgeber erlassen, wird ggf. eine Änderung der vorgenannten Regelung nötig. Die Regelung dient zum Schutz der Angehörigen und der Trauergemeinde und entsprechen den Empfehlungen der zuständigen Behörden des Main-Kinzig-Kreises zur Umsetzung einer einheitlichen Regelung. Grundlage dieser Anordnung ist die Dritte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 14.03.2020 in der aktuellen Fassung i.V.m. den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes vom 20.07.2000 in der aktuellen Fassung.

Glocken rufen zum Gebet

am 24 März 2020 09:46

Die evangelische Kirche in Ostheim folgt der Aktion ihrer Landeskirche und lädt zum Gebet durch das Läuten der Glocken um 12 Uhr ein. Sie werden täglich für fünf Minuten mit vollem Werk läuten. Der Vorgesetzte der Pfarrerinnen und Pfarrer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prälat Bernd Böttner, hat diese Aktion vor einer Woche angeregt. "Für alle Menschen in Angst und Sorge; für die, die in Quarantäne leben, für die im Gesundheitsdienst Tätigen, die vor großen Herausforderungen stehen,  – und für die Sterbenden. Wir sind davon überzeugt: Im Gebet für unsere Nächsten wächst die Kraft zum Handeln für unsere Nächsten. Wir danken Ihnen für Ihre Gebete und für Ihr helfendes Handeln!», so Prälat Bernd Böttner.

Telefonische Beratung rund um Deutschkurse

am 24 März 2020 09:45
Telefonische Beratung rund um Deutschkurse

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus und zum Schutze der Kursleitungen und Teilnehmenden hat auch die Volkshochschule der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH den Veranstaltungsbetrieb vorerst bis zum 19. April ausgesetzt. Dies betrifft auch die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderten Deutschkurse, die jetzt für längere Zeit pausieren müssen. Um dennoch am Ball zu bleiben, haben die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, das kostenlose Online-Lernportal der Volkshochschulen zu nutzen unter folgendem Link: https://www.vhs-lernportal.de/wws/9.php#/wws/home.php

Vom Alphabetisierungskurs bis hin zum Sprachkurs-Niveau B2 ist für jeden das passende Angebot vorhanden. Die Navigation sowie die Inhalte und Lernzielbeschreibungen sind in 18 Sprachen übersetzt. Das Lernportal kann auch mit dem Smartphone oder Tablet genutzt werden. Gerade denjenigen Kursteilnehmenden, die kurz vor den Prüfungen stehen, wird empfohlen, sich täglich mindestens eine halbe Stunde mit dem aktuellen Lernstoff zu beschäftigen, die letzten Lektionen zu wiederholen und Vokabeln zu lernen. Dann wird der Einstieg nach der Pause auch nicht allzu schwer fallen. Darüber hinaus berät das Deutschteam der Volkshochschule gerne zu weiteren Online-Lernmöglichkeiten. In der jetzt eingerichteten telefonischen „Deutschsprechstunde“, die täglich von 8.00 bis 12.15 Uhr, unter den Telefonnummern 06051 91679-15/ -18/ -19 oder -20 zu erreichen ist, werden alle Fragen rund um die Integrationskurse und die berufsbezogene Deutschsprachförderung beantwortet. E-Mails bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.

Hanau: Hauptfeuerwache könnte Quarantäne-Station werden

am 23 März 2020 21:59
Hanau: Hauptfeuerwache könnte Quarantäne-Station werden

Die Stadt Hanau hat schon frühzeitig einen Corona-Krisenstab ins Leben gerufen, in dem zentral alle Fragen rund um die Entwicklungen und Notwendigkeiten im Zusammenhang mit dem Virus zusammenlaufen und bearbeitet werden. Die ämter- und dezernatsübergreifende Struktur des Stabs garantiert dabei den notwendigen Informationsfluss. Die von den einzelnen Ämtern, Behörden und Eigenbetrieben entsendeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen sicher, dass jede neue Entwicklung sofort Eingang finden kann in die tagesaktuelle Arbeit. Seither bietet der Schulungsraum im zweiten Stock der Hauptfeuerwache mit den angrenzenden Räumen den Arbeitsplatz für all jene, für die es keinen normalen Arbeitsalltag mehr gegeben hat, nachdem Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Feuerwehrchef Peter Hack am Freitag, 13. März, den Krisenmodus offiziell bestätigt haben. Ein engagiertes Team um Feuerwehrmann Sebastian Mathuschik hat von diesem Augenblick an dafür gesorgt, dass sich der eher spärlich ausgestattete Schulungsraum in ein Großraumbüro mit allen erforderlichen Arbeitsmaterialien und Rahmenbedingungen entwickelt. Angefangen von Steckdosen in ausreichender Menge für die Vielzahl der Laptops über Flipcharts und Pinnwände bis hin zur Papiertonne für sensible Dokumente reichte das Spektrum der zu organisierenden Infrastruktur. Ein LCD-Fernseher, um die aktuellen Pressekonferenzen von Bund und Land zu verfolgen, oder ausreichend Tische, um den notwendigen Mindestabstand zwischen allen Mitgliedern einhalten zu können, oder auch die notwendige Ausstattung für Telefon- und Videokonferenzen folgten in den Tagen danach. Am Tag 11 hat sich aus dem schnell verfügbaren Provisorium ein professionelles Arbeitsumfeld entwickelt.

Für den gesamten "Stab", aber vor allem für das Kommunikations-Team um Magistratspressesprecherin Güzin Langner und Daniel Freimuth, der für die Operative Steuerung verantwortlich ist, sowie für Martina Kischel, persönliche Referentin des OB, gelten im Krisenmodus keine üblichen Bürozeiten mehr. Das Tempo der verschiedenen Kommunikationskanäle, die heute weit mehr als die klassische Pressearbeit umfassen, erfordert hohe Präsenz und Schnelligkeit. Mit der Unterstützung von vielen Kolleginnen und Kollegen sowie externen Kommunikationsagenturen und Social Media-Profis gelingt es, immer "vor der Lage" zu sein, wie die Feuerwehr eine vorausschauende Krisen-Planung bezeichnet. Inzwischen haben sich aber auch im Ausnahmezustand Routinen entwickelt, die von außen betrachtet immer dieselben sind. Dabei gleicht bei genauerer Betrachtung kein Tag dem anderen. Wochentags beginnt um 9 Uhr die morgendliche Lagebesprechung, die einen Überblick gibt über das, was in der Nacht passiert ist und was für den neuen Tag geplant ist. Reihum geben alle einen Bericht zu den aktuellen Planungen. Claus Kaminsky ist immer dabei. Er hat vorläufig alle Termine abgesagt, die er nicht telefonisch aus dem Stab heraus erledigen kann, oder die vor Ort stattfinden können wie die Interviewanfragen von verschiedenen TV-Stationen, nachdem der OB mit seiner Verfügung gegen Hamsterkäufe bundesweit Schlagzeilen gemacht hat.

Um 15 Uhr folgt die zweite große Runde, in der vorläufige Bilanz gezogen wird, was im Laufe des Tages an Anfragen oder Problemen an die einzelnen Stabsmitglieder herangetragen wurde. Außerdem gibt es immer einen Sachstand für alle, wie weit die angestoßenen Projekte gediehen sind. Diese sind in den ersten Tagen von den Schulschließungen mit allen Konsequenzen und von der Organisation der Not-Kinderbetreuung durch den Eigenbetrieb Kindertagesbetreuung unter der Leitung von Astrid Weiermann geprägt. Der Aufbau eines funktionierenden und gutbesetzten Bürgertelefons liegt in den Händen von Ordnungsamtsleiter Thorsten Wünschmann und nach kleineren Anlaufschwierigkeiten können sich Hanauerinnen und Hanauer täglich von 7 bis 20 Uhr mit ihren kleinen und größeren Nöten an kompetente Ansprechpartner wenden. Aus den Anregungen, Unsicherheiten und Fragen, die hier an die Stadt herangetragen werden, entwickeln sich die nächsten Projekte: eine neue Internetseite, die von Thomas Bott quasi über Nacht erstellt werden muss, eine Hotline für Unternehmen und Selbständige, ein Angebot zur Lebensmittel-Versorgung von hilfebedürftigen Menschen, die selbst nicht mehr einkaufen gehen können, oder auch eine Beratungsstelle für Arbeitnehmer, die in der Krise Angst um ihren Arbeitsplatz haben müssen oder diesen bereits verloren haben.

Denn bei allen Aktivitäten und Überlegungen gibt es eine klare Marschrichtung, die der OB gleich zu Beginn ausgegeben hat. "Grundsätzlich gilt aktuell und auch sicherlich für die nächsten Wochen, dass all unser Tun unter dem Motto zu stehen hat ‚Wie können wir helfen?‘" Dabei soll die Unterstützung, so der OB weiter, "unbürokratisch, schnell und konsequent" bei den Menschen ankommen. Mit viel Engagement und Ideenreichtum setzen die Mitglieder des Krisenstabs, aber auch die städtischen Kolleginnen und Kollegen im Rathaus alles daran, diese Parole mit Leben zu erfüllen. Aber auch wenig erfreuliche Entscheidungen sind zu treffen: Die Absage für alle Veranstaltungen in naher Zukunft ist nur der Vorbote für eine, die dem OB ein paar Tage später nach eigenen Worten "das Herz bluten lässt". Angesichts der Restriktionen, die es bereits gibt, und derer, die noch zu erwarten sind, ist eine professionelle Vorbereitung der Brüder Grimm Festspiele nicht vorstellbar. Die beliebte und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Open-Air-Theaterserie wird zum ersten Mal in ihrer 36-jährigen Geschichte abgesagt.

Der OB, selbst rund um die Uhr erreichbar, ist nach eigenen Worten beeindruckt und dankbar für den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stab. Ihm ist nach eigenen Worten sehr wohl bewusst, dass diese ein überdurchschnittliches Engagement zum Wohle der Stadt zeigen. Das könnte auch noch auf eine ganz besondere Probe gestellt werden, wenn es tatsächlich eine Corona-Infektion innerhalb des Krisenstabs gäbe. "Jedem von uns hier war von Anfang an klar, dass es zu einer Quarantäne-Situation in der Feuerwache kommen kann", so Martin Bieberle als Leiter des Verwaltungsstabs. Das erklärt sich aus der Arbeitsweise des Stabs, für die sich alle Beteiligten auch in räumlicher Nähe zueinander befinden müssen, um die notwendigen kurzen Kommunikationswege zu erhalten. Bis auf ganz wenige Ausnahmen, die für den Fall einer Infektion innerhalb des Stabs in die häusliche Quarantäne entlassen würden, haben deshalb die übrigen Mitglieder bereits in der Hauptfeuerwache einen zugeteilten Spind für die persönlichen Habseligkeiten und zum Teil auch schon einen fertig gepackten Koffer, um für die ersten Tage unter Ausschluss der Öffentlichkeit gewappnet zu sein. "Dies gilt ausdrücklich auch für mich", stellt Oberbürgermeister Kaminsky klar, dass es für ihn in diesem Fall keine Sonderregelung gibt. Dem Krisenstab unter der Leitung von Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Peter Hack und Martin Bieberle gehören an (in alphabetischer Reihenfolge): Frank Bornmann, Thomas Bott, Daniel Freimuth, Lutz Hanus, Boris Henn, Jörg Herchenröder, Silke Hoffmann-Bär, Britta Hoffmann-Mumme, Andreas Jäger, Martina Kischel, Laurine Köhler, Dominik Kuhn, Güzin Langner, Petra Lückhardt, Sebastian Mathuschik, Thomas Morlock, Uwe Niemeyer, Karl-Georg Wolff, Astrid Weiermann, Michael Wojak, Thorsten Wünschmann.

Foto-Copyright: Stadt Hanau /Kai Pfaffenbach

Termine der Kolpinger gestrichen

am 23 März 2020 21:57

Der Vorstand der Kolpingsfamilie Aufenau teilt mit, daß das gemeinsame Färben der Ostereier wie der Verkauf der bunten Eier und der Palmsträuße an Palmsonntag nicht stattfinden. Abgesagt sind auch die Altkleidersammlung wie auch die Jahreshauptversammlung im April 2020.

Telefonischer Beistand für pflegebedürftige Menschen

am 23 März 2020 21:57

Das Besuchsverbot in Pflegeeinrichtungen, die Absage von Veranstaltungen wie von Gruppenangeboten, hinterlassen eine Lücke bei den sozialen Kontakten von pflegebedürftigen Menschen – so auch bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Gerade in diesen Tagen ist es wichtig, sich zu seinen Sorgen und Gedanken austauschen zu können. „Die aktuelle Entwicklung um den Corona-Virus zwingt uns alle zu einschränkenden Maßnahmen, die erforderlich und richtig sind – jedoch nicht spurlos an den Bewohnern unserer Einrichtungen vorbei gehen,“ erklärte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien und fügte hinzu: „Wir alle wissen, wie wichtig soziale Kontakte sind. Wir haben uns daher ein Angebot einfallen lassen, das unseren Bewohnern einen sozialen Austausch trotz des aktuellen Besuchsverbots ermöglicht.“

Getreu dem Motto des ehrenamtlichen Engagements bei dem Alten- und Pflegezentren „Mit Menschen für Menschen“ möchten das kreiseigenen Unternehmen den Bewohnern auch in Zeiten der Isolation einen Kontakt über die Einrichtungen hinaus ermöglichen und eine ortsunabhängigen „Telefonbetreuung“ anbieten. „Wir hoffen, dass wir auf diesem Weg Telefonpaten finden und damit zumindest ein wenig der Gefahr der Vereinsamung entgegenwirken können,“ so Bien weiter. Und so einfach funktioniert es: Für den Erstkontakt senden Interessierte bitte ihren vollständigen Namen, eine Telefonnummer, unter der Sie angerufen werden möchten sowie die Wunschzeiten Ihrer telefonischen Erreichbarkeit an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder melden diese Bereitschaft bei der CORONA-Hotline des Unternehmens unter der Telefonnummer 06184.2052 100. Das Unternehmen stellt den Kontakt zu den Bewohnern her, die einen Beistand wünschen und meldet sich zu den angegebenen Wunschzeiten. Wer darüber hinaus miteinander im Austausch bleiben möchte, kann dies gerne angeben.

Wichtig ist der Geschäftsführung auch, dass durch die zentralen Ansprechpartner und die Unterstützung in den Einrichtungen durch die Fach- und Leitungskräfte der sozialen Betreuung sowie die Betreuungskräfte, die Mitarbeiter in der Pflege nicht zusätzlich belastet werden. Das Angebot soll in dieser Zeit eine schöne Ergänzung in der Alltagsgestaltung für die Bewohner sein und dennoch nicht die ohnehin schon schwierige Arbeitssituation der Pflegekräfte zusätzlich belasten. „Dank der bestehenden Strukturen und der guten Arbeit in der sozialen Betreuung dürfte dies auch gelingen,“ so der Geschäftsführer abschließend.

Telefonischer Beistand für pflegebedürftige Menschen

am 23 März 2020 21:26

Das Besuchsverbot in Pflegeeinrichtungen, die Absage von Veranstaltungen wie von Gruppenangeboten, hinterlassen eine Lücke bei den sozialen Kontakten von pflegebedürftigen Menschen – so auch bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Gerade in diesen Tagen ist es wichtig, sich zu seinen Sorgen und Gedanken austauschen zu können. „Die aktuelle Entwicklung um den Corona-Virus zwingt uns alle zu einschränkenden Maßnahmen, die erforderlich und richtig sind – jedoch nicht spurlos an den Bewohnern unserer Einrichtungen vorbei gehen,“ erklärte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien und fügte hinzu: „Wir alle wissen, wie wichtig soziale Kontakte sind. Wir haben uns daher ein Angebot einfallen lassen, das unseren Bewohnern einen sozialen Austausch trotz des aktuellen Besuchsverbots ermöglicht.“

Getreu dem Motto des ehrenamtlichen Engagements bei dem Alten- und Pflegezentren „Mit Menschen für Menschen“ möchten das kreiseigenen Unternehmen den Bewohnern auch in Zeiten der Isolation einen Kontakt über die Einrichtungen hinaus ermöglichen und eine ortsunabhängigen „Telefonbetreuung“ anbieten. „Wir hoffen, dass wir auf diesem Weg Telefonpaten finden und damit zumindest ein wenig der Gefahr der Vereinsamung entgegenwirken können,“ so Bien weiter. Und so einfach funktioniert es: Für den Erstkontakt senden Interessierte bitte ihren vollständigen Namen, eine Telefonnummer, unter der Sie angerufen werden möchten sowie die Wunschzeiten Ihrer telefonischen Erreichbarkeit an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder melden diese Bereitschaft bei der CORONA-Hotline des Unternehmens unter der Telefonnummer 06184.2052 100. Das Unternehmen stellt den Kontakt zu den Bewohnern her, die einen Beistand wünschen und meldet sich zu den angegebenen Wunschzeiten. Wer darüber hinaus miteinander im Austausch bleiben möchte, kann dies gerne angeben.

Wichtig ist der Geschäftsführung auch, dass durch die zentralen Ansprechpartner und die Unterstützung in den Einrichtungen durch die Fach- und Leitungskräfte der sozialen Betreuung sowie die Betreuungskräfte, die Mitarbeiter in der Pflege nicht zusätzlich belastet werden. Das Angebot soll in dieser Zeit eine schöne Ergänzung in der Alltagsgestaltung für die Bewohner sein und dennoch nicht die ohnehin schon schwierige Arbeitssituation der Pflegekräfte zusätzlich belasten. „Dank der bestehenden Strukturen und der guten Arbeit in der sozialen Betreuung dürfte dies auch gelingen,“ so der Geschäftsführer abschließend.

Proben "Kleine Holzhof-Bühne 2020" vorläufig ausgesetzt

am 23 März 2020 21:25

Leider fallen derzeit auch die Proben für die erstmals geplante "Kleine Holzhof-Bühne" mit der satirischen Komödie "No Business like Showbusiness" der Corona-Pandemie zum Opfer. Abgesagt wurden die Aufführungen von der Theatergruppe "Peter von Orb" iim Kulturkreis Bad Orb allerdings noch nicht. In einer Krisensitzung wurde am 16. März beschlossen, die Proben im Haus des Gastes zunächst auszusetzen. Die Jugendproben wurden bereits vor zwei Wochen gecancelt. Eine endgültige Entscheidung, ob die Aufführungen der satirischen Komödie „No Business like Showbusiness“ eventuell doch im Juni stattfinden könnten oder auf einen späteren Termin verschoben werden, wurde noch nicht getroffen. Das Stück wird auf jeden Fall „weiterverfolgt“, und die bereits gekauften Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Der Vorverkauf wurde ebenfalls ausgesetzt, zumal die Spessart-Buchhandlung den Zeichen der Zeit Rechnung tragend, für den Publikumsverkehr geschlossen werden musste.

Fallzahlen COVID-19 in Hessen

am 23 März 2020 21:22
Fallzahlen COVID-19 in Hessen

Im Main-Kinzig-Kreis sind es inzwischen 80 laborbestätigte Fälle, die Todesfälle haben sich in Hessen mittlerweile auf vier erhöht.

Montag: Drei neue Coronavirus-Fälle im Main-Kinzig-Kreis

am 23 März 2020 17:13
Montag: Drei neue Coronavirus-Fälle im Main-Kinzig-Kreis

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldet drei neue Coronavirus-Fälle am Montag: Zwei aus Wächtersbach und ein Fall aus Sinntal, alle drei befinden sich in häuslicher Isolierung. Insgesamt sind somit bislang 80 Fälle im Main-Kinzig-Kreis durch Testes bestätigt, mindestens eine Frau gilt inzwischen als geheilt.Mit der Änderung der Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus durch die Hessische Landesregierung sind nun weitere Unternehmen von Schließungen betroffen. Für viele Geschäftsleute geht es in der Folge um wichtige existentielle Fragen, entsprechend werden auf allen Ebenen entsprechende Unterstützungen auf den Weg gebracht. „Es ist derzeit für alle Beteiligten kaum möglich hier den Überblick zu behalten oder auch schon in jedem Fall die passenden Lösungen zu finden“, sagt Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. Doch die Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreis arbeite in enger Abstimmung mit IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und Kreishandwerkerschaft für eine umfassende Kommunikation und lokale Angebote.

Wichtig sei dabei die Information, dass die gültige Anordnung durch die Landesregierung nicht das Infektionsschutzgesetz zu Tragen kommt. Somit sei das Gesundheitsamt – bis auf wenige Ausnahmen – für dieses Thema nicht zuständig. Auskünfte erteilt das Referat für Wirtschaft, Arbeit und digitale Infrastruktur: Außerdem werden die Informationen derzeit für die Plattform CoroNetz auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises aufbereitet. Die IHK bietet im Netz ebenfalls aktuelle Informationen zu zahlreichen Problemfeldern.

Die Angaben werden hier jeweils aktualisiert und ergänzt, was angesichts der ständig veränderten Lage eine große Herausforderung darstellt. Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann bitte um Verständnis, dass angesichts der zahlreichen Anfragen in kurzer Zeit nicht alle Betroffenen sofort bedient werden können. Auch für diesen Kommunikationskanal werde derzeit an einer praktikablen Lösung gearbeitet. Zu bedenken sei ebenfalls, dass ein großer Teil der angekündigten Hilfsprogramme noch nicht die „Endreife“ erreicht haben. „Wir warten in vielen Fällen noch auf die konkreten Rahmenbedingungen und Ausführungsbestimmungen“, schildert der Wirtschaftsdezernent die Situation. Sowie hier verwertbare Unterlagen vorliegen, werde diese unverzüglich kommuniziert und verbreitet.

Anfragen darüber hinaus sind zu richten an das Referat für Wirtschaft, Arbeit und digitale Infrastruktur, Telefon 06051 85-13700 oder Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kein regulärer Publikumsverkehr im Veterinäramt mehr

Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz ist ab Donnerstag, 26. März, für den normalen Besuchsverkehr geschlossen. Vorsprachen sind ab diesem Tag nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. Die Abgabe von Trichinenproben ist ohne vorherige Anmeldung montags, mittwochs und freitags jeweils von 8 bis 11 Uhr möglich.

Maintal: Pflegefachkraft näht Mundschutz selbst

am 23 März 2020 17:00
Maintal: Pflegefachkraft näht Mundschutz selbst

Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es bei der Auslieferung von bestellter Schutzausrüstung für medizinisches Personal derzeit Lieferengpässe. Davon betroffen sind auch die städtischen Mobilen Sozialen Hilfsdienste (MSHD). Als vor wenigen Tagen der Vorrat an Mundschutz zuneige ging, bewies Mitarbeiterin Nicole Becker-Krieglstein Kreativität. Die Pflegefachkraft schnappte sich spontan Nadel und Faden und setzte sich an ihre Nähmaschine, um aus bunt bedruckten Stoffen den benötigten Mundschutz kurzerhand selbst zu fertigen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und begeisterte nicht nur die Kolleg*innen, sondern auch MSHD-Leiterin Bettina Petry. „Einfach klasse, was Nicole Becker-Krieglstein da an ihrer Nähmaschine für uns gezaubert hat. Und nicht nur für uns. Der Mundschutz dient schließlich vor allem auch dem Schutz unserer Patienten“, sagt sie.

Foto: Wenn die Lieferung nicht kommt, dann rattert eben die Nähmaschine. Nicole Becker-Krieglstein nähte für das MSHD-Team zusätzliche Mundschutz-Exemplare. Fotos: Stadt Maintal

Stadt Hanau schaltet Sozial-Hotline

am 23 März 2020 16:55

"Wo erhalte ich Hilfe, um meine Miete zu zahlen?" "Wer sichert meiner Familie den Lebensunterhalt, während ich als Freiberufler keine Einnahmen habe?" "Wer ist für das Beantragen von Kurzarbeitergeld verantwortlich?" Wie vergangene Woche angekündigt, hat die Stadt Hanau sofort Maßnahmen in die Wege geleitet und Entscheidungen getroffen, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Corona-Krise tatkräftig zur Seite zu stehen. "Unsere Leitplanke ist, dass wir in dieser Krise niemanden alleine lassen", so Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Und weiter: "Damit niemand im Dickicht von Bundes- oder Landes-Telefonnummern verloren geht, bieten wir direkte Ansprechpartner vor Ort an." Monika Wendt, die bei der Stadt Hanau das Projekt "Aufbau des Jobcenters bei Kreisfreiheit" leitet, sagt: "Da wegen Corona alle Behörden geschlossen sind, bieten wir eine direkte Ansprechbarkeit an. Gerade jetzt werden Hilfe und Unterstützung am meisten benötigt."

Ab dem morgigen Dienstag können Hanauerinnen und Hanauer in prekären Lebenssituationen direkt die neue Sozial-Hotline 06181 672-298 (montags bis freitags 8 bis 16 Uhr) anrufen. Sie können sich mit ihren Fragen auch an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. Wendt: "Die Mitarbeiterinnen unserer neuen telefonischen und virtuellen Anlaufstelle haben Antworten auf soziale Fragen. Sie hören zu, klären die Anliegen und lotsen die Bürger und Bürgerinnen an die richtigen Stellen."

Ab Dienstag 24. März 2020 montags – freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr
Sozial-Hotline: 06181/672-298 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Covid-19: Ein Todesfall in Offenbach

am 23 März 2020 16:44

Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Menschen in Offenbach steigt. Insgesamt gibt es elf Personen, die in Offenbach nachweislich infiziert sind. Das sind zwei Menschen mehr im Vergleich zu gestern. Eine Person ist gestern verstorben, sie war 89 Jahre alt und hatte verschiedene Vorerkrankungen. Weiterhin befindet sich eine Person im Krankenhaus, zehn weitere sind in häuslicher Quarantäne.

Ab 18 Uhr in Bruchköbel: Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr

am 23 März 2020 16:41

Der Magistrat der Stadt Bruchköbel beginnt am Montagabend über Lautsprecherdurchsagen die Bürger zu bitten, möglichst Zuhause zu bleiben. Ab 18 Uhr werden in der Kernstadt und allen Stadtteilen Feuerwehrfahrzeuge mit den Durchsagen unterwegs sein. Bürgermeister Günter Maibach (CDU): „Wir wollen mit den Durchsagen möglichst viele Bürger erreichen und noch einmal den Ernst der Lage deutlich machen. Zudem wollen wir Bürger, die kein Internet haben, über die Nummer des Bruchköbeler Infotelefons (06181/ 975 900) informieren.“

Hamsterkäufe auch in Wächtersbach untersagt

am 23 März 2020 16:41

„Es gibt keinen Grund, Angst davor zu haben, dass Menschen in Deutschland wegen der Corona-Krise hungern müssen oder nicht genügend Papier für den Allerwertesten haben“, so Bürgermeister Andreas Weiher (SPD), der sich über das Verhalten mancher Zeitgenossen nur wundern kann: „Wer seinen Einkaufswagen unverhältnismäßig vollpackt, handelt nicht nur dumm und verantwortungslos, sondern schadet auch der Gemeinschaft.“ Inzwischen sind die Handelsunternehmen auch seitens der Stadt Wächtersbach angewiesen worden, Waren nur noch in haushaltsüblichen Mengen abzugeben. Durch Hamsterkäufe entstünden erst die eigentlichen Probleme. Leere Regale sind kein Beweis einer unzureichenden Versorgungslage, sondern einer abgestimmten Logistik, die nicht so schnell auf ein völlig irrationales Verhalten von Verbrauchern reagieren kann. Supermärkte und Discounter würden nach einem ausgefeilten System und aufgrund jahrelanger Erfahrungswerte quasi „bedarfsgerecht“ beliefert. Deutschland sei Dank seiner leistungsfähigen Landwirtschaft in der Lage, sich selbst zu versorgen. Abgesehen davon habe die Bundesrepublik riesige Lagermengen zum Beispiel an Grundnahrungsmitteln, auf die bisher selbst in schwierigsten Situationen in Deutschland noch nie zurückgegriffen werden musste.

Weiher denkt im Zusammenhang mit den Hamsterkäufen auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Geschäften. „Sie leisten bereits einen großartigen Dienst bei der Versorgung der Bevölkerung“, so der Bürgermeister, „man sollte ihnen das Leben nicht noch dadurch erschweren, dass sie permanent Regale neu auffüllen müssen.“ Es sei doch völlig widersinnig, wenn Produkte in den Geschäften fehlen, die sich zuhause in den Wohnungen stapeln. Die für die Versorgung wichtigen Geschäfte würden auf jeden Fall geöffnet bleiben, teilweise würden die Öffnungszeiten sogar ausgeweitet. Und wer sich beim Einkaufen an die Empfehlungen der Behörden halte, zum Beispiel an der Kasse einen Mindestabstand zum Nachbarn einzuhalten und sich regelmäßig - auch nach dem Einkauf – die Hände zu waschen, der minimiere das Risiko für sich und andere. Für die Stadt Wächtersbach stünde zudem eine „Einkaufshilfe“ zur Verfügung. Mit ihr sollen vor allem Personen versorgt werden, die selbst nicht einkaufen gehen können oder sich in Quarantäne befinden. Erreichbar ist die Einkaufshilfe unter der Corona-Bürgertelefonnummer 06053-80252. Durchgeführt wird der Einkaufsservice von den beiden Kirchen (evangelische Gemeinde Tel. 707780, katholische Kirche Tel. 1573) und einigen Vereinen sowie dem „Mittelpunkt“ in Aufenau (Tel. 1530). „Ich danke sehr, dass sich hier einmal mehr diese Ehrenamtler mit Herz und Verstand gefunden haben und uns allen nun mit ihrer Hilfe zur Seite stehen. Statt Hamsterkäufen und Panik ist jetzt Vernunft und vor allem Gemeinsinn gefragt. Die ganze Welt führt einen Kampf gegen das Corona-Virus. Wir sollten keinen Kampf untereinander führen“, so Bürgermeister Andreas Weiher abschließend.

TV Niedermittlau setzt Mitgliedsbeiträge aus

am 23 März 2020 13:20

Der Vorstand des TV Niedermittlau hat beschlossen, im 2.Quartal (April-Juni 2020) die Mitgliederbeiträge auszusetzen. Damit es nicht zu Überschneidungen kommt, werden die Mitglieder gebeten, die Zahlungsaufträge nicht zu widerrufen oder Rückbuchungen für März in Auftrag zu geben.

Hilfe für Mittelstand und Solo-Selbständige

am 23 März 2020 13:17

„Das Referat Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises möchte im Zusammenwirken mit dem RKW Hessen und das angeschlossene Beraternetzwerk mittelständische Unternehmen und Selbständige in der aktuellen Situation unterstützen“, informiert Kreisbeigeordneter und Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann (CDU). In zahlreichen Gesprächen während der vergangenen Tage und durch die rasante Entwicklung der wirtschaftlichen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie zeichnet sich in aller Deutlichkeit ab, wie sehr viele Unternehmen jetzt und sehr kurzfristig Unterstützung brauchen. Das Referat Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises hat sich in den vergangenen Tagen darum bemüht, für alle betroffenen Solo- und Kleinunternehmen, aber auch für kleinere mittelständische Betriebe bis 250 Beschäftigte professionelle Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen zu finden, die eine Perspektivberatung anbieten können. „Besonders wichtig ist uns hier in Anbetracht der Lage, dass die Bearbeitung zeitnah erfolgt“, erklärt Winfried Ottmann.

Das gesamte Verfahren läuft online, dadurch schnell und unkompliziert. Die anfragenden Unternehmen erhalten sehr zeitnah ein Angebot über eine Perspektivenbe­ratung mit einem Berater / einer Beraterin aus dem RKW Hessen-Netzwerk. Nach dem Zurückmailen des unterschriebenen Angebots muss der Kunde den Kostenbeitrag überweisen. Das RKW Hessen beauftragt unmittelbar nach Eingang des unterschriebenen Angebots und der Vorkasse einen Berater aus seinem Netzwerk mit der Durchführung der Beratung. Dabei wird auch das Regionalitätsprinzip soweit möglich beachtet, auch für den Fall, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Unterstützung notwendig wird. Anschließend erhält der Kunde kurzfristig einen Anruf des betreuenden Beratungspartners. Aufgrund der Corona-Problematik werden die Gespräche ausschließlich telefonisch oder per Videokonferenz (soweit tech­nisch möglich) durchgeführt werden. Der Austausch von Unterlagen erfolgt per Mail. Es wird zunächst die aktuelle Situation im Betrieb besprochen (insbesondere Liquidität, Auslastung, spezifische Belastungen, Betroffenheit Pandemie-Anordnungen usw.). Es werden mögliche Hilfen (Kurzarbeitergeld, Förderkredite, Bürgschaften, Zuschüsse, aber auch kurzfristige Ein­sparmöglichkeiten) passgenau beleuchtet und entsprechende Empfehlungen gegeben. Alle Empfehlungen, die das Unternehmen erhält, werden auch in einem Kurzbericht festgehalten, der per E-Mail mit allen notwendigen Hinweisen und Links zu den empfohlenen Maßnahmen oder Anträgen direkt an das Unternehmen geht.

„Wir haben uns für eine Zusammenarbeit mit dem RKW entschieden, weil das RKW sehr eng mit dem Hessischen Wirtschaftsministerium  und vielen Fördermittelgebern zusammenarbeitet und deshalb für unsere heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer der richtige professionelle Ansprechpartner sein kann. Gleichzeitig bemühen wir uns auch darum, dass die Beratungskosten bezuschusst werden“, so Ottmann. Die Kosten für die entsprechenden Beratungen sind gestaffelt nach Unternehmensgröße und Anzahl der Beschäftigten. Nach Inanspruchnahme der Soforthilfe kann auch zur langfristigen Absicherung weitere Beraterunterstützung, teilweise mit öffentlicher Förderung, erfolgen.

Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können beim RKW Hessen formlos per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auf der Internetseite www.rkw-hessen.de Unterstützung erfragen ebenso steht das Referat für Wirtschaft, Arbeit und digitale Infrastruktur auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises www.mkk.de für weitere Informationen zur Verfügung.

Koordinierungsstelle für gastronomische Angebote

am 23 März 2020 13:09

Aus der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am Sonntag, den 22. März 2020 geht unter anderem hervor, dass ab dem Montag alle Gastronomiebetriebe für den Publikumsverkehr geschlossen werden. Die Betriebe haben nur noch die Möglichkeit durch Abhol- oder Auslieferangebote über die Runden zu kommen. Dabei stoßen die vielen Betriebe, die mit diesem Geschäft wenig oder teilweise keine Erfahrungen haben, auf verschiedenste Herausforderungen. Die Verpackung der Speisen, die Auslieferung und auch die Abwicklung der Zahlung auf eine möglichst sichere Weise sind nur ein paar wenige, der vielen neuen Aspekte.

„Die gastronomische Versorgung in unserem Landkreis kann nur durch beherztes Handeln, gezielte Förderung und schnelle Information aufrecht erhalten werden“, macht der Fraktionsvorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Kolja Saß, die Dringlichkeit deutlich und ergänzt zur Erklärung der Notlage: „Die Kostenstruktur der meisten Betriebe in der Gastronomie ist im Verhältnis zum Umsatz sehr hoch. Es ist ohnehin kaum möglich, die bestehenden Fixkosten allein durch Abhol- und Lieferangebote zu decken. Sie können das entstehende Defizit nur mildern. Daher ist es dringend geboten, auf die neuen Angebote aufmerksam zu machen und die Betreibe bei den schwierigen Herausforderungen zu begleiten.“ „Neue digitale Absatzwege für die Gastronomie sind zumindest zur Überbrückung der Krise vielleicht der kleine Beitrag, der den Fortbestand der Betriebe sichert, die bislang kein Abhol- und Lieferangebot haben. Es könnte daraus auch die Chance entstehende, dass viele dieser Betriebe das Angebot auch nach Corona aufrechterhalten. Dieses weitere Standbein, bereichert dann in der Zukunft das Versorgungsangebot auf Lieferando, Lieferheld, usw..“, zeigt der ehemaligen Wirtschaftsdezernent der Stadt Hanau und jetzige ehrenamtliche Kreisbeigeordnete, Dr. Ralf-Rainer Piesold, auf. Zu begrüßen sei, dass Ebay Deutschland schon das Angebot mit seiner Initiative LocalHeroes ausgedehnt habe.

„Wir fordern den Wirtschaftsdezernenten des Landkreises, Winfried Ottmann (CDU), daher auf, umgehende eine Koordinierungsstelle einzurichten, um die lokalen Angebote zu sammeln, Informationen auszutauschen und koordinative Aufgaben zu übernehmen.  Die Wirtschaftsförderung hat im Bereich der Unternehmensansiedlung genau durch diese Tätigkeiten Erfahrungen und Erfolge vorzuweisen. Diese Ressourcen können jetzt zum optimalen Erfolg der Rettung des gastronomischen Angebots in unserem Landkreis eingesetzt werden.“, präzisiert Saß die Forderung der FDP Fraktion. Die beiden liberalen (Piesold und Saß) schließen mit dem Appell an die Menschen im Kreis. „Bitte Unterstützen Sie die lokalen Lebensmittelgeschäfte, Metzgereien, Bäckereien und Gastronomen, in dem Sie die noch vorhandenen Angebote, soweit es Ihnen in der Krise möglich ist, nutzen.“

Rode: "Mittelstand kämpft um sein Überleben"

am 23 März 2020 13:05

Der Mittelstand in Deutschland kämpft in der jetzigen Corona Krise um das Überleben. "Von den 3,5 Millionen Betrieben in Deutschland beschäftigen ca. drei Millionen weniger als 10 Mitarbeitern und die meisten haben nur einen finanziellen Puffer von wenigen Wochen, so der Kreisvorsitzende der Mittelstandsvereinigung Main-Kinzig (MIT)", Volker Rode. Mindestens 75 % der Betriebe werden den Anforderungen der Vergaberichtlinien der Banken nicht gerecht werden können, und somit leer ausgehen. Die Vergaberichtlinien erfüllenden Betriebe werden erst nach Prüfung ihres Geschäftsfeldes die dringend benötigten. Darlehen erst frühestens im Mai erhalten und dies wird für die Masse der Unternehmen zu spät sein. Auch wird es wichtig sein, das zurzeit geltende Insolvenzrecht in Zeiten der Krise teilweise auszusetzen, dies sieht zum Beispiel vor, dass nach dreimonatigem nicht abführen von Sozialversicherungsbeiträgen automatisch ein Insolvenzantrag gestellt wird.

Bei vielen kleinen Unternehmen ist inzwischen die Fortführung und Zukunft ihrer Betriebe real gefährdet. "Deshalb ist es so wichtig, dass der Mittelstand rasch und unbürokratisch Liquiditätshilfen erhält, damit zahlungsfähig bleiben kann. Die seitens der Bundesregierung vorgelegten Instrumente, wie etwa das Kurzarbeitergeld wird vielen Betrieben ermöglichen ihre Beschäftigten halten zu können, so Volker Rode. Diese Kredite müssen aus Sicht der MIT zinslos sein. Hier muss der Staat die Unternehmen unterstützen, denn fast jeder Unternehmer wird in dieser Situation akzeptieren müssen, dass er im Jahr 2020 keinen Gewinn erzielen wird. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass bei den Jahresabschlüsse noch ein nicht unerheblicher Anteil der gewährten Darlehen abgeschrieben werden muss, um zumindest eine schwarze Null in die Bilanzen schreiben können. Wir haben Griechenland große Kreditschulden erlassen und jetzt müssen wir auch in der Lage sein, dem Mittelstand aus einer unverschuldeten Notlage helfen können.

Das Handwerk hat hier eine wichtige Rolle in der Aufrechterhaltung der Grundversorgung. Gerade Bäcker, Metzger und Konditoren versorgen die Bevölkerung mit frischen Produkten, und den Menschen wird bewusst, wie wichtig das Handwerk vor Ort dazu beiträgt. Aber auch die vielen Einzelhändler vom Buchladen, Freiberufler, Messebauer, Caterer, Hotelbetrieb, Schreibwarenhändler bis hin zum Schausteller dürfen wir nicht vergessen, so Volker Rode der auch Mitglied im Bundesvorstand der MIT ist. „Wir brauchen Lösungen innerhalb von zwei Wochen, denn die Geschäftsbanken sind zum einen mit der Antragsflut heillos überlastet, und zum anderen ist man gar in der Lage, für die über 100 Milliarden € zu haften, die als Risiko bei den Banken und Sparkassen verbleiben sollen“, so Rode. Ein weiterer schneller und unkomplizierter Schritt wäre aus Sicht der Mittelstandsvereinigung die Stundung oder der Verzicht auf Abschläge von Grund- und Gewerbesteuer, dies wäre eine Maßnahme die alle Städte und Gemeinden innerhalb von Tagen entscheiden könnten und allen Betrieben und Bürgern zu Gute kommen würde, so der Kreisvorsitzende Volker Rode. Der Mittelstand werde sich in dieser Krise sehr schnell neu erfinden müssen, um gestärkt aus dieser Krisen herauszukommen. „Der Mittelstand und das Handwerk kann dies“, hier ist sich Volker Rode sicher.

Gebetsflashmob für mehr Solidarität

am 23 März 2020 13:02

Die Kolpingjugend und das Kolpingwerk im Bistum Fulda laden ein zum gemeinsamen Gebet am Mittwoch, 25. März 2020 für mehr Solidarität und ein verantwortungsvolles Miteinander. Gebetet werden soll gemeinsam ein Vater Unser. Gerne kann ein Foto oder ein kurzes Video mit einer Botschaft per Mail versandt werden an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gelnhausen: Stadtverordnete tagen auf dem Obermarkt

am 23 März 2020 10:36

Weil die Vorlage des Haushaltsentwurfes zwingend in einer öffentlichen Sitzung erfolgen muss, wird die nächste Stadtverordnetenversammlung in Gelnhausen am Mittwoch, 25. März 2020, um 19.30 Uhr vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie anders stattfinden als sonst üblich. Die Einladung wurde geändert auf den Ort vor dem Rathaus, wo man kurz und bündig die formalen Erfordernisse absolvieren wird – die Bürgerhäuser sind geschlossen. Ein Großteil der Mandatsträger hat sich schon für den Termin auf dem Obermarkt entschuldigt, es wird eine Art von Mindestanwesenheit geben. Aber selbst diese wäre nicht erforderlich, weil an dem Termin nichts beraten und nichts beschlossen wird. Die anfangs festzustellende Beschlussfähigkeit ist nur relevant bei nachfolgenden Beratungen und Beschlüssen. Durch die Erfüllung dieser Formalie mit anschließender Zustellung des Haushaltswerks per Email oder Papierdruck kann der Haushalt schon einmal von den Mandatsträgern gesichtet und in den Fraktionen und Parteien kontaktlos kommuniziert werden. Dafür muss noch kein Treffen stattfinden, schließlich hat jeder zeitgemäße Medien zur Verfügung. 

Neue Zahlen vom Robert-Koch-Institut

am 23 März 2020 10:15

Weltweit: 283.812 Fälle
Veränderung zum Vortag: plus 30.771
Todesfälle: 12.875

Europa: 120.395
Veränderung zum Vortag: plus 17.657
Todesfälle: 7.252

Betroffene Länder: 182
Weltweit genesen: 98.814

Italien: 53.578
Veränderung zum Vortag: plus 6.557
Inzidenz: 88,5 Personen pro 100.000
Todesfälle: 4.827

Spanien. 24.926
Veränderung zum Vortag: plus 4.946
Inzidenz: 53,5
Todesfälle: 1.326

Iran: 2.610
Veränderung zum Vortag: plus 966
Inzidenz: 25,4
Todesfälle: 1.556

USA: 26.747
Veränderung zum Vortag: plus 7.123
Inzidenz: 8,2

Deutschland: 22.672
Veränderung zum Vortag: plus 4.062
Todesfälle: 86
Inzidenz: 27
Genesen: 2.809

Durschschnittsalter der Erkrankten: 45 Jahre
Durschnittsalter der Verstorbenen: 82 Jahre

Männer 57 %, Frauen 43 %

Häufigste Symptome: Husten 55 %, Fieber 40 %

Musikverein Somborn: Alles abgesagt

am 23 März 2020 09:59

Der Vorstand des Musikvereins Germania Somborn setzt in Folge dessen ab sofort den Proben- und Auftrittsbetrieb im gesamten Verein bis auf weiteres aus. Hiervon betroffen sind jegliche Arten von Proben und Auftritten aller Orchestergruppen (Musikalische Früherziehung, Blockflötengruppen, Lehrorchester, Jugendorchester und Stammorchester) sowie Zusammenkünfte zur Klärung und Organisation vereinsinterner Themen. Im Speziellen wird auch die für den 26.03.2020 einberufene Jahreshauptversammlung hiermit abgesagt und auf ein noch festzulegendes Datum verschoben. Aufgrund des Probenausfalls in den nächsten Wochen sehen wir uns ebenfalls gezwungen, die für den 17.05.2020 geplante Aufführung „Der Kleine Prinz“ abzusagen. Ein Nachholtermin wird später festgelegt. Im Hinblick auf die Durchführung von Einzelunterricht empfiehlt der Vorstand, auch diesen bis auf weiteres auszusetzen, um soziale Kontakte möglichst weitgehend einzuschränken. Die endgültige Entscheidung liegt hier jedoch bei den beiden direkt betroffenen Parteien. Termine zur Klärung und Organisation vereinsinterner Themen können, sofern nötig, jederzeit in digitaler Form (Skype, Google Hangouts o.ä.) durchgeführt werden, sofern kein persönlicher Kontakt auftritt.

Putzmeister schließt Standort in Gründau vorübergehend

am 22 März 2020 21:33
Putzmeister schließt Standort in Gründau vorübergehend

Die Firma Putzmeister schließt bis zum 13. April den Produktionsstandort im Gründauer Ortsteil Rothenbergen. Auch in Aichtal und Heimertingen soll vorerst nicht gearbeitet werden, zudem werden alle deutschen Niederlassungen geschlossen. Laut einer Pressemitteilung des Pumpenherstellers sind für die Unternehmensleitung Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeiter samt Familien sowie der Kunden und Partner besonders wichtig. Da der Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg mit dem Hauptsitz Aichtal besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen sei, sollen die Bemühungen der Bundesregierung im Kampf gegen die Ausbreitung unterstützt werden. Deshalb werde vom 23. März bis zum 13. April nur ein Minimum an Personen im Unternehmen sein, um Kunden weiterhin mit Ersatzteilen und technischer Beratung zu unterstützen. Lieferverzögerungen seien aktuell aber nicht ausgeschlossen. Putzmeister ist laut eigenen Angaben mit einem Umsatz von circa 770 Millionen Euro Weltmarktführer für Betonpumpen und hat insgesamt circa 3.100 Beschäftigte.

Corona-Maßnahmen nochmals verschärft

am 22 März 2020 21:23

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer haben sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf eine Verschärfung der gemeinsamen Leitlinien zur Eindämmung des Corona-Virus verständigt.

Verschärfung des Kontaktverbots

Kernpunkt ist eine weitere Verschärfung des bereits bestehenden Kontaktverbots im öffentlichen Raum. Auch in Hessen dürfen sich ab sofort nur noch Gruppen von maximal zwei Personen gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten. Ausnahmen sind nur dann erlaubt, wenn die Personen zu einem gemeinsamen Hausstand zählen.

Ausnahmen von der Regelung

Ausgenommen von der 2-Personen-Begrenzung in der Öffentlichkeit sind zudem Personengruppen, die geschäftlich und dienstlich notwendigerweise gemeinsam unterwegs sein müssen. Auch Busse und Bahnen sind naturgemäß von der Regelung ausgenommen. Sie können also weiter genutzt werden. Auch die Abiturprüfungen in Hessen können weiterlaufen. Dabei sind die Hygienevorschriften zu beachten.

Schließungen von Betrieben

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie beispielsweise Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil hier körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

Appell an die Vernunft

„Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern herzlich, die sich bereits an die beschlossenen Maßnahmen halten und appelliere weiterhin an ihre Vernunft und ihre Rücksichtnahme“, so der Ministerpräsident. „Mir ist bewusst, dass unser Beschluss mit weiteren Beschränkungen der persönlichen Freiheit einhergeht. Es ist jedoch in der derzeitigen Lage unabdingbar, dass wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen und Verantwortung dafür übernehmen, die Ausweitung des Virus zu verlangsamen. Die persönlichen Kontakte noch weiter einzuschränken, ist dafür das oberste Gebot“, erklärte der Regierungschef.

Fallzahlen COVID-19 in Hessen

am 22 März 2020 21:13
Fallzahlen COVID-19 in Hessen

Die vom Hessischen Sozialministerium aufgeführte Zahl für den Main-Kinzig-Kreis ist weiterhin nicht korrekt, hier sind es inzwischen 77 laborbestätigte Infektionen.

NABU Großenhausen sagt alle Veranstaltungen ab

am 22 März 2020 20:40

Der NABU Großenhausen sagt die bisher geplanten Veranstaltungen bis auf weiteres ab. Es finden keine Versammlungen, Exkursionen und Vorträge statt. Die weitere Entwicklung muss abgewartet werden. Naturerleben ist bis auf weiteres nur noch auf eigene Faust möglich. Unter Wahrung des angewiesenen Sicherheitsabstandes zur eigenen Spezies läßt es zum Ausgleich der Natur umso näher rücken. Spaziergänge, Erholung im Freien und damit auch Natur-Erkundung stärken die eigenen Abwehrkräfte. Gerade jetzt im Frühjahr bieten sich viele Beobachtungsmöglichkeiten an, z. B. sich an den Frühjahrsblühern wie Schlüsselblumen, Märzveilchen, Huflattich und Buschwindröschen zu erfreuen. So zeigen sich auch die ersten Schmetterlinge wie Zitronenfalter, Tagpfauenauge und Distelfalter. Zur Vogelbeobachtung bieten sich ebenfalls viele Möglichkeiten in Wald und Feld sowie auch im eigenen Garten. Im Internet unter www.naturgucker.de lassen sich die eigenen Beobachtungen bequem online festhalten, erklärt Norbert Möller, NABU Vorsitzender von Großenhausen. Zuhause besteht die Möglichkeit, Nistkästen selber zu bauen und Insektenhotels zu fertigen. Viele weitere Top-Themen :Gartenvögelportraits, Vogelstimmenquiz, Schnecken im Garten, Vogel des Jahres, Amphibienportraits und Rückkehrer Wolf sowie Anregungen zur kostenlosen NABU Vogel-App und Insektenwelt bietet die Internetseite des NABU unter www.NABU.de.

Quarantäne missachtet: ICE im Bahnhof Gelnhausen gestoppt

am 22 März 2020 19:53
Quarantäne missachtet: ICE im Bahnhof Gelnhausen gestoppt

Wenig einsichtig zeigte sich offenbar ein Reisender in einem ICE, der am Sonntagnachmittag schließlich am Bahnhof Gelnhausen aus dem Zug geholt werden musste. Die männliche Person, ein französischer Staatsbürger, war Tage zuvor aus Italien an seinen Aufenthaltsort in Norddeutschland zurückgekehrt und dort entsprechend der Vorgaben unter häusliche Absonderung gestellt worden. Zwar zeigte er keine auffälligen Symptome, durfte aber nach dem Infektionsschutzgesetz die eigenen vier Wände bis auf weiteres nicht verlassen. Offenbar war aber die Sehnsucht nach seinem Heimatland so groß, dass er die Zugreise nach Frankreich antrat. Die Leitstelle der Deutschen Bahn hatte den Fahrgast allerdings identifiziert und dann die Polizei und Rettungskräfte alarmiert. Die rückten auch entsprechend geschützt am Bahnhof Gelnhausen an, wo der Zug gestoppt worden war. Nach intensiver Klärung der Umstände und Bewertung der Infektionsgefahr durfte die Person – unter Auflagen und Beobachtung des Zugpersonals – am späten Nachmittag die Fahrt in Richtung seines Zielortes fortsetzen.

Sonntag: Wieder sechs neue Coronavirus-Fälle

am 22 März 2020 19:52
Sonntag: Wieder sechs neue Coronavirus-Fälle

Am Sonntag hat das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis weitere sechs Infektionen mit dem Coronavirus aufgenommen. Auch bei den neuen Patienten konnten die Wege der Ansteckung gut nachvollzogen werden. Damit bewährt sich weiterhin die vom Robert-Koch-Institut favorisierte Strategie, die Infektketten zu verfolgen und zu unterbrechen. Die jetzt registrierten Fälle kommen aus Bruchköbel, Gelnhausen, Maintal, Rodenbach, Schlüchtern und Sinntal. Weitere Angaben zu den Personen veröffentlicht das Gesundheitsamt nicht. Die betroffenen Personen sollen vor der zum Teil „sehr aufgeheizten Stimmung“ geschützt werden, erklären Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann.

In dem Zusammenhang verweist die Kreisspitze darauf, dass von Seiten des Gesundheitsamtes alles getan wird, um bei bekannten Infektionen die Auflagen zuverlässig durchzusetzen. „Das hat im Main-Kinzig-Kreis auch bisher einwandfrei funktioniert“, bestätigen Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann und danken damit den Betroffenen. Es bestehe also kein Grund, dass Bürgerinnen und Bürger hier in großer Sorge sein müssen oder gar eigene Recherchen anstellen.

Ebenfalls kein Grund zur Sorge besteht bei der medizinischen Notfallversorgung, auch abseits der Coronakrise. „An den Klinikstandorten in Gelnhausen und Hanau gibt es ausreichend Kapazitäten, so dass kein Notfallpatient abgewiesen werden muss“, widerspricht die Kreisspitze einem verbreiteten Gerücht und verweist auf zuverlässige Informationsangebote wie das vom Main-Kinzig-Kreis aufgebaute CoroNetz. Die Krankenhäuser haben in den vergangenen Tagen entsprechende Vorkehrungen getroffen, um auch unter den schwierigen Bedingungen arbeitsfähig zu sein. In den Krankenhäusern wurden nicht erforderliche Eingriffe verschoben oder reduziert und die ambulante Versorgung intensiviert. „Das Management und die Absprachen funktionieren sehr gut, so dass alle Patenten sicher versorgt werden“, berichtet die Kreisspitze aus der täglichen Sitzung des Verwaltungsstabes. Das Gefahrabwehrzentrum ist hier stets im Bilde über die aktuelle Situation und koordiniert die jeweiligen Einsätze.

Hanau verbietet „Hamsterkäufe“

am 22 März 2020 16:31

Die Stadt Hanau macht im Kampf gegen die "Hamsterkäufe" Ernst: Ab Montag dürfen Waren nur noch in haushaltsüblichem Umfang an eine Person abgegeben werden. "90 Prozent der Menschen sind vernünftig, aber der kleine Teil der Unvernünftigen gefährdet zunehmend die Versorgungslage", begründet Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) die entsprechende Allgemeinverfügung, die ab Montag (23. März 2020) gilt. Hanau orientiert sich dabei auch am Landkreis Marburg-Biedenkopf, der ein entsprechende Regelung bereits am Samstag auf den Weg gebracht hatte. "Mit der neuen Anordnung wollen wir verhindern, dass die Ehrlichen am Ende die Dummen sind. Und wir wollen damit auch den Kassiererinnen und Kassierern den Rücken stärken", erklärt Kaminsky. Er habe am Wochenende mehrere Rückmeldungen bekommen, dass das Kassenpersonal beleidigt und angefeindet wird, wenn es "Hamsterkäufer" um Rücksichtnahme bittet. "Das ist unerträglich und muss ein Ende haben", stellt Kaminsky klar. Hanaus Oberbürgermeister hatte "Hamsterkäufe" bereits in der vergangenen Woche als "asozial" bezeichnet und mögliche Konsequenzen angedroht. Trotzdem waren auch am Wochenende viele Regale leer – insbesondere im Hygienebereich. "Das führt dann auch dazu, dass jene, die sich tagsüber zum Beispiel um Kranke oder unsere Versorgung kümmern, nach Feierabend kein Klopapier mehr bekommen", erläutert Kaminsky: "Das ist in höchstem Maße unmoralisch."

In der Allgemeinverfügung wird die Zahl derer, die sich auf der Verkaufsfläche aufhalten dürfen, in Abhängigkeit zur Geschäftsgröße ebenso begrenzt wie die Zahl der Einkaufswagen, die insgesamt zur Verfügung stehen dürfen. Zudem darf jeder Kunde die Geschäfte nur noch mit einem Einkaufswagen betreten. "Die Geschäfte haben damit eine klare Handhabe, um die ‚Hamsterkäufe‘ zu unterbinden. Ich hoffe sehr, dass die Kassiererinnen und Kassierer damit entlastet werden und sie sich nicht mehr beschimpfen lassen müssen. Auch für sie gilt nämlich unser Credo: ‚Wir lassen niemanden allein!‘", unterstreicht der Oberbürgermeister. Ein positives Beispiel für Rücksichtnahme und Wertschätzung haben nach Kaminskys eigenen Beobachtungen am Samstag Kunden und Beschicker des Hanauer Wochenmarkts geliefert. "Es ging da sehr geordnet zu: strukturierte Schlangen, ausreichend Abstand, Verständnis füreinander. Das war vorbildlich", lobt der Oberbürgermeister. Sein besonderer Dank gilt den Händlern, die sich auf die außergewöhnliche Lage schnell eingestellt hätten und trotz der Widrigkeiten gekommen sind. "Unser Wochenmarkt trägt seinen Teil dazu bei, dass die Lebensmittelversorgung sichergestellt bleibt. Deshalb war es auch logisch, dass wir den Beschickern bis Jahresende die Gebühren erlassen", so Kaminsky abschließend.

Die neue Allgemeinverfügung der Stadt Hanau ist im Internet unter www.corona.hanau.de in der Rubrik Rechtsgrundlagen zu finden. Weitergehende Hinweise rund um das Thema Corona gibt es auch auf der städtischen Homepage www.corona.hanau.de. Der Internetauftritt wird ständig aktualisiert. Neben aktuellen Angaben zur städtischen Lage sind dort auch wichtige Rufnummern und Informationen zu finden.

Neun Infizierte in Offenbach

am 22 März 2020 12:13

Die Zahl der positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Menschen in der Stadt Offenbach ist seit Freitag um drei Personen gestiegen. Damit haben sich in Offenbach jetzt insgesamt neun Menschen nachweislich infiziert. Es geht ihnen den Umständen entsprechend gut. Eine Person befindet sich im Krankenhaus, alle anderen in häuslicher Quarantäne. Das Stadtgesundheitsamt bittet alle Offenbacherinnen und Offenbacher soweit wie möglich zuhause zu bleiben, soziale Kontakte zu meiden und Abstand zu anderen Menschen zu halten, wenn sie aufgrund ihrer Arbeit oder zum Einkaufen das Haus verlassen müssen.

Weitere Geschäfte ab heute im MKK geschlossen

am 22 März 2020 12:12

Eine ganze Reihe weiterer Betriebe müssen im Main-Kinzig-Kreis ab dem Sonntag, 22. März, geschlossen bleiben. Das betrifft Dienstleistungen, die nah am Menschen verrichtet werden, außer aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich. Betroffen sind explizit Frisörläden, Piercingstudios, Nagelstudios, Tattoostudios und kosmetische Fußpflegepraxen. „Wir haben hier für den Main-Kinzig-Kreis einen zusätzlichen Regelungsbedarf gesehen, da dies Dienstleistungen sind, die nichts mit einer Grundversorgung zu tun haben und auch keine medizinische oder pflegerische Notwendigkeit darstellen“, begründet Landrat Thorsten Stolz (SPD) die Entscheidung des Landkreises eine entsprechende Allgemeinverfügung zu erlassen. Die Anordnung gilt nicht für Physiotherapiepraxen, medizinische Fußpflegepraxen und gleichartige medizinische Dienstleister.

Der Kreis hat die Entscheidung bewusst am Wochenende getroffen und, um die Betreiber so früh wie möglich zu informieren, die überwiegend erst ab Montag bzw. Dienstag wieder geöffnet hätten. „Die Auflagen des Landes Hessen sind mittlerweile sehr strikt. Weshalb prinzipiell aufschiebbare Termine wie bei einem Frisör oder Tätowierer davon ausgenommen sein sollen, ist unter infektiologischen Gesichtspunkten überhaupt nicht einzusehen, gerade nicht in diesen Zeiten. Wir haben abgewogen zwischen Gesundheitsschutz und enger Auslegung von zwingend notwendigen Dienstleistungen einerseits und den nachvollziehbaren Interessen der kleinen Unternehmen andererseits. Am Ende haben wir nun diese dringend notwendige Klarstellung treffen müssen“, erklärten Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. Die Anordnungen sind zunächst wirksam bis zum 19. April 2020. Eine Verlängerung der Frist ist möglich und wird rechtzeitig angekündigt.



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