Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz haben mit „Der fremde Ferdinand – Märchen und Sagen des unbekannten Grimm-Bruders“ erneut einen literarischen Schatz gehoben, was wohl auch an der Zeit war. Zu Lebzeiten stand dieser jüngere Bruder immer im Schatten von Jacob und Wilhelm, war aber froh, für sie arbeiten zu dürfen. Unter Pseudonym veröffentlichte er jedoch eine eigene Sagensammlung, aber auch wenig Verschlüsseltes aus der Familie Grimm. Boehncke und Sarkowicz erzählen davon in ihrer gewohnten, so kenntnisreichen wie humorvollen Weise und werden sicher so einige Geheimnisse aller Grimms lüften. Aufgrund der Pandemie müssen leider notwendige Hygienevorschriften eingehalten werden. D.h., es können wegen der Abstandsregelungen maximal 30 Besucher zugelassen werden, und diese müssen sich bis spätestens Dienstag, 27.10., mit Namen, Adresse und Telefonnummer anmelden bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . (Eintritt € 4,-)

Die übrigen Lesungen können aufgrund der Corona-Bestimmungen leider nur von einer ebenfalls begrenzten Zahl von Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums und der Presse besucht werden. Es sind weniger an der Zahl als sonst, aber es wird sich ein Highlight an das andere reihen. Am 26.20., 11.45 Uhr liest Anne Weber, die aktuelle und damit 47. „Stadtschreiberin von Bergen“, aus ihrem Buch über das Leben von Anne Beaumanoir, „Annette, ein Heldinnen-Epos“, für das sie am 12.10. mit dem „Deutschen Buchpreis“ ausgezeichnet wurde.

Am 27.10., 11.45 Uhr freut sich die Schule auf Verena Reinhardt. Mit ihrer Lesung aus dem Roman „Herr Schnittelbeck und das Geheimnis der verschwundenen Sterne“ nimmt die Einstein-Schule teil an „Leseland Hessen“, dem hessenweiten Literaturfestival von hr2 Kultur, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen Thüringen. Leif Randt ist ein in Berlin lebender Maintaler, vor allem aber ein international anerkannter und geschätzter Autor. Sein aktueller Roman „Allegro Pastell“ war 2019 nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse. Bei seiner Lesung am 29.10., 11.45 Uhr, wird auch vieles über Maintal und die Generation der Millenials zu erfahren sein.

Am 03.11., 11.45 Uhr, stellt Andreas Sturm „Das Shakespeare-Prinzip: 13 Wege zum Erfolg“ vor. Aus aktuellem Anlass liest er über Shakespeare, Pest und Poesie. Mit Bezügen zur Corona-Krise zeigt er Shakespeares Kreativität 1593, dem Jahr, als die Pest in London zuschlug. Gudrun Rathke liest nicht, sondern sie erzählt. Wie in den vergangenen Jahren wird sie am 04.11. die kleinen Zuhörer an der AES mit Sagen, Märchen und Schwänken mit Ortsbezug zu Frankfurt und Hanau begeistern. Rund 200 Märchen und andere Geschichten kann sie auswendig. Den diesjährigen Abschluss bildet die Lesung von Nasrin Siege. Am 06.11. wird sie mit ihrem Roman „Asni“ das berührende Schicksal eines 13-jährigen Mädchens aus dem äthiopischen Hochland vorstellen.

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