Betreuungsangebot in Bad Orb erweitert

Bad Orb
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Der Kreis der Kindertagespflegepersonen ist wieder um eine Betreuende größer geworden.

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Daniela Rankl nimmt vier Kleinkinder in ihre Obhut. Den Raum in Bad Orb haben sie und ihr Mann bereits kindgerecht und farbenfroh eingerichtet, ein Gruppenkinderwagen steht vor der Haustür – und die Nachfrage übersteigt schon die Kapazitäten. Iris Dörr von der Zentralstelle für Kinderbetreuung des Main-Kinzig-Kreises sowie Bad Orbs Bürgermeister Roland Weiß haben Daniela Rankl kürzlich einen Besuch abgestattet.

Die neue Tagesmutter hatte sich beruflich neu orientieren wollen. Dazu suchte sie zunächst das Gespräch mit Iris Dörr. „Schon im Gespräch mit Frau Dörr habe ich für mich festgestellt, dass das genau das ist, was ich machen möchte“, erinnert sich Daniela Rankl heute. Sie betreut nun durch ihre neue Tätigkeit nicht nur ihre eigene Tochter, sondern auch noch bis zu drei weitere Kinder.

„Wir sind sehr froh, dass wir eine so engagierte Tagesmutter in unseren Reihen wissen. Sie hat unsere neue Qualifizierung mit großer Begeisterung besucht, 300 Unterrichtseinheiten hinter sich gebracht und erweitert jetzt das Betreuungsangebot in Bad Orb“, berichtet Iris Dörr. Da Daniela Rankl die derzeit einzige Kindertagespflegeperson im Stadtgebiet ist, ließ es sich auch Rathauschef Weiß nicht nehmen, sich bei ihr für ihren beruflichen Entschluss zu bedanken. „Viele Eltern wünschen eine familiärere Betreuung für ihr Kind. Da ist die Kindertagespflege die hervorragende Alternative – ein großes Dankeschön an Frau Rankl“, so Weiß.

Nicht nur in Bad Orb könnte die Zahl der Kindertagespflegepersonen jedoch größer sein. Gerade die Aufwertung der Kurse unter dem Dach des Main-Kinzig-Kreises und der Bildungspartner Main-Kinzig bietet Frauen und Männern gute Perspektiven. „Der Main-Kinzig-Kreis ist vom Bundesfamilienministerium als Modellstandort auserkoren worden, weil wir – genau wie der Titel des Modells es beschreibt – der Meinung sind, dass ‚die Kleinsten große Nähe brauchen‘. In dem Zusammenhang wurde die Ausbildung intensiver, vor allem mit deutlich höherem Praxisanteil und einer Anschlussfähigkeit an viele weitere Tätigkeiten“, fasst Dörr zusammen.

Der Kreis hatte bereits über Jahre hinweg die Qualifizierungsstandards für die Kindertagespflege stetig weiterentwickelt. Seit dem vergangenen Jahr orientiert man sich als Modellstandort in der Ausbildung an den vom Deutschen Jugendinstitut entwickelten „Kompetenzorientierten Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege“ (QHB). Mit einem umfangreichen Grundqualifizierungskonzept und der Möglichkeit einer Aufbauqualifizierung wird die Kindertagespflege gestärkt. Tagespflegepersonen können nach Abschluss dieser Qualifizierung leichter an weitere pädagogische Tätigkeitsfelder anschließen; Neueinsteiger erhalten eine professionelle Beratung und Begleitung im Rahmen einer innovativen Grundqualifizierung, dazu gute berufliche Perspektiven, eine intensive Einarbeitung und ein höherwertiges Zertifikat des Bundesverbandes.

Wer sich für den Beruf als Tagesmutter oder Tagesvater interessiert, muss zunächst einen der regelmäßig stattfindenden Orientierungstage besuchen sowie ein persönliches Gespräch mit dem Jugendamt führen. Die nächste Grundqualifizierung für angehende Kindertagespflegepersonen beginnt im April, ein Orientierungstag davor findet noch am Dienstag, 13. März, statt. Anmeldungen hierfür laufen online über die Internetseite der Bildungspartner Main-Kinzig, www.bildungspartner-mk.de, unter dem Kursnamen „Orientierungstag“.

Die Nachfrage jedenfalls ist hoch, wie Daniela Rankl berichten kann. Schon binnen kürzester Zeit waren die Kapazitäten, die sie bei sich zu Hause für vier Kinder anbieten kann, erschöpft. Die Kindertagespflegepersonen sind nach Überprüfung und Zulassung durch die Zentrale für Kinderbetreuung in ein in der Regel örtliches Verbundsystem integriert, in dem sie fachliche Beratung, Unterstützung und Begleitung der Betreuungsverhältnisse erhalten und eine stetige Fortbildung sichergestellt ist. Informationen zur Kindertagespflege sind unter www.mitkindundkegel.de oder telefonisch bei Iris Dörr unter 06051 8514620 in der Zentralstelle für Kinderbetreuung erhältlich. 

Foto: Bürgermeister Roland Weiß und Iris Dörr (rechts) gratulieren Daniela Rankl zu ihrem Entschluss, als Tagesmutter zu arbeiten.

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