Brandschutz: "Leben ist nicht verhandelbar!"

Bad Orb
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Erneut hat die Bad Orber Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch aus Sicht der CDU notwendige Maßnahmen im Sinne des Brandschutzes mit den Stimmen der FBO, der SPD und der fraktionslosen Stadtverordneten Heidrun Gotz abgelehnt.

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Lediglich die Fraktionen von CDU und FWG seien der Vorlage von Bürgermeisters Roland Weiss gefolgt, unter anderem ein neues Tanklöschfahrzeug für die Bad Orber Feuerwehr zu kaufen. Diese Maßnahme sei dringend notwendig, da die Löschmittelwasserversorgung in Bad Orb nicht mehr flächendeckend in ausreichender Form sichergestellt werden könne. Bereits Anfang Juni hätten Frau Gotz, SPD und FBO diese notwendige Maßnahme abgelehnt.

„Das Verhalten der Mehrheitsfraktionen von SPD, FBO und von Frau Gotz ist nicht mehr nachvollziehbar. Hier wird in verantwortungsloser Weise mit dem Brandschutz und damit mit der Sicherheit gespielt und letztlich den Bürgern und der Freiwilligen Feuerwehr in Bad Orb signalisiert, dass in deren politischer Ideologie finanzielle Aspekte über der Sicherheit der Menschen stehen. Die Ausführungen von Frau Gotz im Rahmen der jüngsten Stadtverordnetenversammlungen, dass man insbesondere die Gesamtlage der finanziellen Ausstattung von Bad Orb betrachten müsse und nicht nur die Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr, ist beinahe schon zynisch. Zudem sind diese Meinungsbekundungen unglaubwürdig, da SPD, FBO und maßgeblich auch Frau Gotz seit der Kommunalwahl im Jahr 2016 Gelder für teure Projekte freigegeben haben, die Bad Orb nicht braucht, wie zum Beispiel ein Therapiezentrum (550.000 Euro). Auch das historische Rathaus mit dem angrenzenden Gelände soll nach dem Willen der Koalitionsfraktionen und Frau Gotz verschenkt werden. Der Feuerwehr dann zu sagen, dass kein Geld für den Brandschutz und für die Sicherheit der Kameradinnen und Kameraden vorhanden ist, die Feuerwehr eh´ in den vergangenen Jahren genug Geld bekommen habe, ist ein starkes Stück. Leben ist nicht verhandelbar. Die Sicherheit der Menschen und der Kameradinnen und Kameraden hat oberste Priorität. Die notwendigen Gelder sind vorhanden und müssen bereitgestellt werden. Die eigentliche Frage die sich an SPD, FBO und Frau Gotz gerichtet stellt ist: Was sagen Sie den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern und den Kameraden und Kameradinnen nach dem nächsten Brand, wenn wieder einmal nicht genügend Löschmittelwasser vorhanden ist? Keiner wünscht sich, dass es zu Bränden möglicherweise mit Verletzten kommt, auch die Kollegen der anderen Fraktionen nicht. Ist es aber nicht die Aufgabe der politischen Volksvertreter dafür zu sorgen, dem mit allen Mitteln vorzubeugen?“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Kertel.

Die CDU-Fraktion fordert SPD, FBO und Frau Gotz nochmals auf, ihre Blockadehaltung aufzugeben und die notwendigen Maßnahmen im Sinne des Brandschutzes und der Bürgerinnen und Bürger, sowie der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Bad Orb, zu ermöglichen. Dies gebiete auch der Respekt vor der Freiwilligen Feuerwehr, die einen guten, hochkompetenten aber eben auch einen gefährlichen und nicht selbstverständlichen Job macht. Jede andere Entscheidung wäre ein Skandal.

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