CDU gegen Zentral-Kindergarten auf dem Festplatz

Bad Orb
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Nach den aktuellen Berechnungen des Main-Kinzig-Kreises steigt der Bedarf an Kindergartenplätzen auch in Bad Orb in den nächsten Jahren deutlich an.

Ab dem Jahr 2022 benötigt die Stadt Bad Orb dann 325 Plätze, über 60 Plätze mehr als heute. Zudem muss der Kindergarten Friedrichstal umfassend saniert werden. Dieser Herausforderung stellt sich die Bad Orber CDU Fraktion und hat deshalb in den vergangenen Monaten im Dialog mit Erzieherinnen und Eltern der Bad Orber Kindergärten aber auch mit dem Main-Kinzig-Kreises und der Wirtschafts- und Infrastruktur Bank Hessen (WIBank) ein Modell entwickelt, wie die Stadt Bad Orb diesen Herausforderungen begegnen kann.

Wie der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Bernhard Acker ausführt, schlägt die CDU Fraktion im Jahr 2020 den Neubau von 75 zusätzlichen Betreuungsplätzen im Bereich der Kindertagesstätte Friedrichstal vor. Im Anschluss an diese Maßnahme soll im Rahmen eines zweiten Bauabschnitts die Renovierung des bisher dort genutzten Gebäudes mit insgesamt 50 Betreuungsplätzen im Jahr 2021 abgeschlossen werden. Im Rahmen der Planungsmaßnahmen, so der Wille der Christdemokraten, sollen Elternbeiräte und die Mitarbeiterinnen der Bad Orber Kindergärten beteiligt werden. Die hierfür notwendigen Planungskosten sollen im Haushaltsplan für das Jahr 2020 aufgenommen werden und die Gesamtmaßnahme in Zusammenarbeit mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) im Zuge eines zinsgünstigen Darlehens im Rahmen des Hessischen Investitionsfonds (Abteilung C) finanziert werden.

Hierzu erklären Bernhard Acker und CDU Fraktionsvorsitzender Michael Kertel im Namen ihrer Fraktion: „Wir werden unsere Vorstellungen im Rahmen der nächsten Stadtverordnetenversammlung einbringen und die Kolleginnen und Kollegen der anderen Fraktionen um ihre Zustimmung zu diesem Gesamtkonzept bitten. Zu diesem Konzept gehört auch, dass sich die Stadtverordnetenversammlung zu dem Angebot der dezentralen Kindertagesstätten im Stadtgebiet bekennen sollte.

Einen neuen, großen Zentralkindergarten auf dem Festplatz lehnen wir unter anderem im Interesse der Kinder und Familien ab. Das gleiche gilt für die geplante Nutzung des Sängerheims mit einer kurz-, mittel- oder langfristigen Nutzung als Kindergarten. Dafür ist dieses Gebäude nicht geeignet. Die Kinderbetreuung ist eine ganz zentrale Aufgabe unserer Heimatstadt. Die Betreuung muss von Kindesseite her gedacht werden und hat oberste Priorität. In diesem Sinnen unterbreiten wir der Stadtverordnetenversammlung unsere Vorschläge und bieten den anderen Fraktionen im Interesse der Sache unsere konstruktive Zusammenarbeit an“.

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