Kaffee, Kuchen, Kommunikation: Caritas-Zentrum feiert Nachbarschaftsfest

Bad Orb
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Die Nachbarn besser kennenlernen, zusammenrücken und zueinander finden: Mit diesem Ziel veranstaltete das Caritas-Zentrum Bad Orb im vergangenen Herbst einen gemeinsamen Kaffeenachmittag für die Bewohner der benachbarten Seniorenwohnanlage.

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Das gemütliche Beisammensein stieß dabei auf gute Resonanz und der Wunsch nach einer Wiederholung wurde laut. Dem kam der Caritas-Verband nun nach und lud erneut zum geselligen Nachbarschaftsnachmittag ein.

„Ich freue mich, dass wir uns so zahlreich wiedersehen“, begrüßte der Leiter des Fachbereichs Beratungsdienste, Ingo Bischoff, die Gäste gemeinsam mit der Leiterin des Caritas-Zentrums, Sabine Bleitgen, Karin Glöckner vom Fachdienst Gemeindecaritas, Michael Hartmann-Peil von der Seniorenberatung und Mirja Jacobsen, der Leiterin des Chors Unlimited. „Letztes Jahr haben wir ja viel Zeit investiert, um uns gegenseitig kennenzulernen“, blickt Karin Glöckner zurück. Dies habe ausgesprochen gut funktioniert, sodass in diesem Jahr der Fokus der Veranstaltung mehr auf dem geselligen Teil liegen sollte. Hierfür hatte Chorleiterin Jacobsen wieder ihre Gitarre dabei und sorgte dafür, dass sich die Gäste in einen stimmkräftigen Chor verwandelten. Etwaige Sing-Hemmungen baute sie dabei von Anfang an ab: „Das muss nicht immer alles gleich perfekt klingen – Singen muss von Herzen kommen und Spaß machen“, stellt sie überzeugt fest. Dass es ihr gelang, diesen Spaß auch beim Nachbarschaftsnachmittag an ihre Mitsängerinnen und –Sänger weiter zugeben, konnte man deutlich hören. Und als die gemischte Gruppe in der dritten Strophe des Liedes „Aufstehen, aufeinander zugehen“ gemeinsam einstimmte „Dass aus Fremden Nachbarn werden, das geschieht nicht von allein. Dass aus Nachbarn Freunde werden, dafür setzen wir uns ein“, war das Motto des Nachmittages passend auf den Punkt gebracht.

Auf dem Programm des Nachbarschaftsnachmittags stand aber nicht nur der gemeinsame Gesang, auch Gast Wolfgang Koch, der bis vor einiger Zeit noch gemeinsam mit einem Kollegen als Duo Harmonie durch die Kliniken und Krankenhäuser gezogen war, um die Menschen dort mit Frohsinn und Humor etwas zu unterhalten, hatte einen Beitrag mitgebracht, der unter seinen Nachbarn aus der Wohnanlage für viel Gelächter sorgte. Die gute Stimmung spürte auch Pfarrer Stefan Kümpel gleich, als er der Veranstaltung einen Besuch abstattet. Gerade der Herbst sei eine Jahreszeit, die das Vergängliche immer wieder spürbar mache, stellte er dabei fest: „Da ist es schön, wenn man in der kalten Jahreszeit einmal zusammenrückt und merkt: Wir sind stärker als das Dunkel.“

Ein positives Gefühl, dass es gilt, weiter zu pflegen und zu verstärken: „Wir müssen uns zusammentun“, nutzt Dagmar Urban deshalb noch einmal die Gelegenheit, für mehr Gemeinschaft zu werben. Sie wünscht sich, dass sich die Bewohner der Seniorenanlage noch besser kennenlernen, zusammenkommen und gemeinsam Spaß haben. „Und dass wir auch einmal zusammen lachen können. Das ist so wichtig“, betont sie und erntet zustimmendes Nicken von den Anwesenden.

Foto: In der kalten Zeit zusammenrücken: Auch in diesem Jahr waren die Bewohner der Seniorenwohnalage zum gemeinsamen Nachmittag im Caritas-Zentrum gerne gefolgt.

Foto: Auch Bewohner Wolfang Koch sorgte mit seinem humorvollen Beitrag für ein unterhaltsames Programm beim Nachbarschafts-Nachmittag.

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